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artikel mit dem schlagwort trauer:

1. weihnachtsfeiertag, deidesheim – machen wir uns nichts vor. mit 92 kann man sich nicht mehr alles erlauben. „plötzlich“ ist so ein beispiel. plötzlich verstirbt man nicht, in dem alter, das viele nicht erleben. für „unerwartet“, der kleine bruder von „plötzlich“, gilt das gleiche: mit der zeit hat man sich an so vieles gewöhnt, dass »»


servus.


ich weiß nicht, wo ich heute wäre, wenn ich nicht vor mehr als 15 jahren rpr maximal gekannt und gehört hätte. tillmann uhrmacher hat mich akkustisch in den technoclub und damit auch ins dorian gray mitgenommen und mir geschwindigkeit und bewegung gezeigt, lange bevor ich meinen führerschein hatte.


„ich war nie ein richtiges mädchen, ich war ein wüster schläger“ (loki schmidt via handelsblatt)


es ist eine unverschämtheit. da stirbt ein namhafter kunstschaffender moralist und andere schreiben darüber. schlimmer noch: es gibt menschen, die so etwas lesen wollen, tatsächlich auch lesen und eine suchmaschine, die das goutiert. aber die krönung des ganzen ist, dass lesern ein solcher text, der deutlich über die schnöde meldung (vgl. chronistenpflicht) hinausgeht, gefällt und »»


„es müsste immer musik da sein, bei allem, was du machst. und wenn’s so richtig scheisse ist, ist wenigstens noch die musik da. und an der stelle, wo’s am allerschönsten ist, da müsste die platte springen und du hörst immer nur diesen einen moment.“ (frank giering 23.11.1971 – 23.6.2010)


… was sagen die ludolfs dazu? oder uschi glas? oder klaus wussow … ach nee, der ist ja schon. gundis zambo gerade bei n-tv … tzzz michael jackson – der unvollendete. möge er in frieden ruhen. zurück zu den nachrichten. ja nachrichten!


7 jahre her, aber unvergessen.


in meiner umgebung herrscht gerade abschiedsstimmung. die einen gehen und kommen wieder, andere bleiben weg und es gibt welche, die für immer verschwinden. dann verabschieden sich manche von bisherigem und fangen neu an oder sie setzen fort, auf anderem niveau. man selbst bleibt nicht teilnahmslos sondern nimmt wahr was passiert und ist zum teil selbst »»


das wort vermächtnis ist arg strapaziert, aber bei lehrern (nein, nicht solchen) oft zutreffend. ruhe in frieden randy pausch (23.10.1960 – 25.7.2008)


dieser comicstrip könnte glatt vom bestatterweblog stammen, er kommt allerdings vom rande der gesellschaft.


vor sechs jahren war ich gerade auf wohnungssuche. die zulassung für die uni ging ein paar tage zuvor ein und nachdem ich freiberg/sachsen auf der karte gefunden hatte, konnte ich mich also erstmals um eine wohnung kümmern. freundlicherweise haben meine damaligen chefs mir, wie in so vielen anderen dingen, keine steine in den weg gelegt »»


ich wollte eigentlich hier auf das gelungene interview von laut.de mit lee hazlewood verweisen. es ist sehr lesenswert, unterhaltsam und trotz des umfangs erfrischend kurzweilig. aber, „an weihnachten könnte ich tot sein!“, lautet der teaser zum artikel und wenn man den wikis und pedias glauben darf, lag der alte mann damit ziemlich richtig… ruhe in »»


ich glaube wir haben viel gelacht. früher. als ich noch nichts von der welt verstand und du noch etwas lauter gesprochen hattest. in all meinen erinnerungen sehe ich dich lachen. dabei gab es wohl genug gründe ernster zu kucken. aber du hast gelächelt. auch später, da lag das lächeln nicht nur auf den lippen, sondern »»


… etwas schreiben, etwas sagen. darüber, wie bewundernswert es ist, menschen lachen zu sehen, die sich nach ihrer heimfahrt von ihrem bruder verabschieden müssen, weil dieser nicht mehr lange leben wird. menschen, die irgendwie zu recht kommen müssen mit etwas, dass absolut nicht zu begreifen ist, weil es zu absurd ist. ich würde ja gerne »»


rudolf wijbrand kesselaar. danke, dass du so viele menschen überrascht, herzblatt für herzblatt präsentiert und am laufenden band unterhalten hast. die anderen bitte ich nicht zu vergessen: keine öffentliche beerdigung aus angst vor den „jakob sisters“!


denn neben ihm sitzt jetzt lützel jeman/norbert gamsbart. ruhe in frieden, robert gernhardt. (1937 – 2006) ich sprach ich sprach nachts: es werde licht! aber heller wurd‘ es nicht. ich sprach: wasser werde wein! doch das wasser ließ das sein. ich sprach: lahmer, du kannst gehen! doch er blieb auf krücken stehen. da ward auch »»


wenn jemand zweimal über den tod bloggt und im posting danach das ende des eigenen blogs bekannt gibt. ich trauere hiermit um 12 gracious melodies (blog ist gelöscht!) (was bin ich froh, dass die ironie nicht noch überspitzter war) und hoffe auf eine fortsetzung. irgendwie irgendwo irgendwann update: eine kleine fortsetzung gibt es hier.


mark spoon ist tot. der sound of frankfurt wird um ein paar dezibel leiser. die tür zum dorian gray hat sich noch ein stück mehr geschlossen…




(nicht nur) krümmelmonster aufgepasst: hier gibts cookies. more information

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