berns motherfucker berns!

achtung! ab jetzt hier wirds persönlich:

mein abi habe ich seit bald sechs jahren in der tasche. ein studium geschmissen, ein anderes in arbeit. die schule abgeschlossen habe ich noch nicht. ab und an spreche ich zwar davon, mit der zeit abgeschlossen zu haben, aber zwischendurch blitzen nach wie vor die momente durch, in denen ich einsehen muss: es ist noch nicht vorbei!

wenn man einmal davon absieht, dass die schulzeit einen 13 jahre andauernden kreativitätsfresser darstellt, macht auch das lehrpersonal einen beträchtlichen teil des lebensweges aus. die noten, für die man sicher auch selbst leistung erbringen muss, hängen nach wie vor in letzter konsequenz an leuten, die zu einem großen teil meines erachtens gescheitert sind oder an den schülern scheitern. auf der strecke bleiben dann leute wie ich (ego-boost!)…

liest jetzt noch jemand mit?!
ich hatte gute und schlechte lehrer. manche haben mich gefördert, andere legten mir steine in den weg. für ganz wenige gilt beides. einer lehrerin habe ich es zu verdanken, dass ich 1999 für zwei wochen in brighton verweilen durfte. der grund war meine englischnote. die reaktion der native speaker war meist totale irritation (ego-boost!!!). stundenlang konnte ich mich problemlos über gute musik (oasis!) oder schottische tradition unterhalten, schotten unter den tisch trinken und außerdem fatboy slims geburtstag in seinem resident-club mitfeiern. darüber hinaus, habe ich einige nette menschen kennengelernt… und eine besonders nette.

im schriftlichen abi hatte ich trotzdem nur einen punkt, was einer 5- entspricht. der zweitkorrektor korrigierte nicht nach oben. offenbar reichte meine vorbereitung (4 dvds in englischer originalfassung) nicht aus.
ein jahr später führte ich geschäftsverhandlungen auf englisch.
scheiß auf die abi-note, ein lächerliches datum, dass seinesgleichen sucht. ich frage mich noch immer, warum selbst die „alternativsten“ anarcho-leute mit spickern vollgepackt in die abi-klausuren gingen. so von wegen scheiß system und so…. egal, ich drifte ab.

diese eine schon erwähnte lehrerin, die mich zwischenzeitlich zum inoffiziellen „moelk“ (member of english loser kurs) machte, wird mich mein leben lang verfolgen. vielen dank! nicht nur, dass sie meine letzte englischlehrerin sein sollte. nein, diese frau mutiert zu meinem schatten. am freitag gehe ich auf ein beschauliches phoenix-konzert in stockholm. die vorfreude trübt nur der name der lokation: berns.

wer nun nach dem nachnamen der lehrerin sucht, möge meinen text ein weiteres mal lesen.






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