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artikel in der gedanken-kategorie:

emo müsste man sein, dann gäbs ständig schnittchen. (von mir, falls der nicht für die bravo-fotolovestory verbraten wurde)


“die zeit gehört nicht mir, ich hab sie mir nur von meiner karriere geliehen”


“menschen, die in zurückgezogenheit leben und sich gerne ihren betrachtungen hingeben, die zu hause zu sitzen und über ihren kummer oder ihr vergeltungsgefühl zu brüten pflegen, mögen zwar oft mehr menschlichkeit, größeren edelmut und ein feineres ehrgefühl besitzen, aber sie werden selten im besitze jener gleichmütigen stimmung sein, die unter männern von welt so allgemein »»


was für ein gefühl, mit dem studium durch zu sein. auch wenn es nur fünf minuten anhielt und auf einem irrtum basierte. trotzdem: das ist kein marathon mehr, sondern ein 10km-lauf.


“es ist weniger ein versagen der leute, als vielmehr ein scheitern an mir”


warum immer nur zur architektur oder literatur tanzen? ich will zu diskussionen tanzen.


“es ist ein so schade, dass du so bist wie du bist wir so lange versucht haben cool zu sein und uns dabei den spaß raubten, den man bei uncoolen dingen haben kann”


ich weiß nicht wann, aber irgendwann in diesem jahr muss ich angefangen haben, mich selbst zu überraschen. und ich stelle fest, dass es spaß macht.


laufen kochbücher eigentlich noch unter sachbücher oder schon unter folterwerkzeug?


irgendwann werde ich ein buch schreiben, das “rückzug” heißen wird. oder ich vermarkte meine bequemlichkeit, was wohl beides auf das selbe hinauslaufen würde…


ich kann mich des eindrucks nicht erwehren, dass wenn ich verstehen würde, wieso weibliche wesen hello kitty und anderlei asiatisch geprägtes (z.b. wörter wie “nikita” oder “konichiwa” und damit verknüpftes) wie andere chinesische schriftzeichen als tatto durch ihren alltag nehmen, für mich wohl vieles sicher leichter wäre.


darf man mit 26 jahren noch zu bebe young care produkten greifen? diese frage habe ich für mich gestern mit ja beantwortet und nun steht neben der duschbrause ein zartrosanes behältnis, das “für spürbar, weiche gute-laune-haut” sorgen will. doch wie muss ich mir die gute-laune-haut vorstellen? wild rumhüpfende staubkörner und anderer dreck fallen ja schonmal »»


heute erwarte ich mal nicht viel von dir. du darfst kommen, ein weilchen bleiben, aber heute abend bist du dann hoffentlich wieder gegangen. bitte nimms nicht persönlich, aber du und ich, das wird wohl nichts. du kannst nicht mein lieblingstag sein. lieblingstage beginnen anders, fühlen sich anders an. du bist nur ein tag. ich weiß, »»


die waage meiner eltern, scheint einen sinn für humor zu haben und nicht nur die funktion neben dem gewicht auch das körperfett zu messen. so quitierte sie, nachdem ich mich nach jahrelangem nicht-wiegen endlich mal wieder ordnungsgemäß auf sie stellte, kurz vor bekanntgabe meines gewichts einfach den dienst.


wenn ich mir die stellungnahmen der meisten von mir abonnierten blogs zum g8-gipfel in heiligendamm durchlese und dazu die meinung meiner lieblingsbands heranziehe, muss ich zum ergebnis kommen, dass mein standpunkt irgendwie widersprüchlich ist. denn im großen und ganzen teile ich die und deren kritik nicht. ich verstehe sie auch nicht, jedenfalls verstehe ich nicht, »»


beim abschweifen während einer recherche zum kommenden referat, bin ich über “philosophische briefwechsel” gestolpert. dabei bieten experten, bzw. sachkundige an, antworten auf fragen im philosophischen kontext zu geben. da diese sachkundigen ihren lebensunterhalt teilweise damit bestreiten wollen, ist dieser dialog leuten vorbehalten, die bereit sind, dafür zu zahlen. gibt es diese leute? wie weit geht »»


ich möchte ein geständnis ablegen. es soll als reaktion verstanden werden, auf die vorwürfe, die von verschiedenen seiten auf mich einprasseln und mich, sowie mein privates umfeld zunehmend belasten: ja, ich habe über jahre meinen musikgeschmack auf t-shirts vor mir her getragen und ich möchte mich daher bei allen entschuldigen, denen ich dadurch ästhetische sorgen »»


ich muss demnächst wohl anfangen bäume zu umarmen. bevor ich noch wildfremde menschen in der stadt in meine arme schließe oder schlimmer noch, bei freunden möglicherweise gar nicht erst loslassen möchte, wären bäume die geeigneteren … wesen. das ganze erkläre ich dann zur manie und nur deshalb, weil du nicht da bist. weiß der teufel, »»


“ich habe mir so lange vorgenommen, mal aus mir raus zu gehen, bis ich den weg nicht mehr gefunden habe”


in wessen gebiss hängt eigentlich der “zahn der zeit”?


“ich mach was mit mädchen” (richtig: “ich mach was mit medien”) alternativ: “ich mach was mit mädchen falsch”


aufstehen, immer und einfach wieder aufstehen. sich eingestehen, dass es dinge gibt, die einen umhauen können. aber sich nicht von diesen abhalten lassen. trotzdem bleibt kein platz für neuanfänge. was gelebt wurde bleibt erlebt, verleben sollen bitte die anderen. einatmen, ausatmen (aus der reihe: entwürfe, die nicht verworfen wurden und ohne bezug veröffentlicht werden)