respect the poets 7

denke ich an die sprechstation geistern mir immer wieder die rieterwerke zu konstanz durch den kopf. am 11.12.2003 betraten dort jan siegert, fiva mc, franzobel und jaromir konecny die räumlichkeit und unterhielten ein (für mich überraschend) durchmischtes publikum aus jung und alt. (ich versuche gerade krampfhaft das wort bestuhlt zu vermeiden, da es bei mir, nun, ganz seltsame assoziationen weckt. geht es da jemandem ähnlich?)
dank fiva kehrte damals mein schwindender glaube an hiphop zurück, franzobel beeindruckte nicht nur mit polemischen bemerkungen in richtung des co-em 2008-ausrichter gegenüber, der exil-tscheche aus bayern mit der friedlichsten form von wortgewalt und siegert mit herzblut und charme…
in den pausen beschallte ein dj den raum und seitdem geistert die „robbi tobbi“-titelmelodie in der version des frank popp ensembles durch mein gehör.

das war damals „respect the poets 3“. zwischenzeitlich feierte die sprechstation ihren abschied und verdingt sich nun in stuttgart und berlin, doch der abschied war nur ein vorübergehender:
am 25.1.07 findet „respect the poets 7“ statt, dieses mal allerdings in der spiegelhalle am see.
fiva mc ist erneut zugegen. außerdem dabei sind thomas kapielski, der schon (auch mit dem nasenflötenorchester) ein paar gastspiele am see gab, der mir bis dato unbekannte mirco buchwitz aus hannover (mir ist keine tristere großstadt bekannt, trotzdem scheinen meine geschätzten bekannten aus dieser stadt keinen schaden genommen zu haben) und der hier schon mehrfach erwähnte volker strübing.
das wird ein fest, davon bin ich überzeugt. der vorverkauf läuft bereits. karten gibt es in der buchhandlung „zur schwarzen geiss“ und beim theater konstanz.
einlass 20uhr, beginn 20.30uhr.

4 Gedanken zu „respect the poets 7“

  1. Ja, die schönen Rieter-Werke… Steht die Halle eigentlich immer noch leer? Dass da nie ein Club draus wurde, wundert mich ja immer noch?

    Und danke fürs Hinweisen!

    P. S. Apropos Hannover: Ich erinner mich noch gut daran, wie ich mit ca. 16 – die Tristesse der Stadt war mir damals völlig unbekannt – stundenlang über einen Cartoon in der Titanic (oder war es Kowalski?) grübelte, der aus nichts als einem Mann bestand, der vor einem Wegweiser nach Hannover in selbige Richung trampte. Erst viel später hat mir jemand erklärt (vielleicht wurde die Erklärung auch in einer späteren Ausgabe in der Zeitschrift selbst nachgereicht), dass der Witz selbstverständlich darin besteht, dass der Mann nach Hannover und nicht von Hannover weg.

  2. ich würde mich zwar (bzw hätte mich) sehr über einen club freuen (gefreut), aber mit den wohnhäusern in direkter nähe wäre das wohl ne aufreibende und riskante geschichte.
    aber man sucht dort ambitionierte unternehmer und bietet platz für büroräume. vielleicht wirds ja der neue kamp von konstanz. (wobei das hamburger original tatsächlich nen club beherbergt)

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