vanity fair nicht mehr

über das ende der vanity fair ist ja an vielen stellen schon genug geschrieben worden. von einem horst mahler interview einmal abgesehen, das ich jedoch nur online goutierte und nicht am kiosk vergolten habe, hatte das magazin für mich als student keine relevanz. jetzt, als angestellter sähe das vielleicht anders aus, aber die frage stellt sich nun ja nicht mehr.
viele leser waren mir nicht bekannt, aber heute abend stand ich tatsächlich im mannheimer hauptbahnhof hinter einer fassungslosen vanity fair ex-leserin, die sich des „ex“ noch nicht bewusst war, weil sie vom ende der zeitung nichts mitbekommen hat. ob das nun rückschlüsse zulässt oder versinnbildlicht lasse ich mal dahingestellt.

2 Gedanken zu „vanity fair nicht mehr“

  1. Klatsch und Tratsch – ein „Angestelltenthema“ oder wieso hatte das für dich als Student keine Relevanz? (Also verständlicher wäre, wenn man „sowas“ ganz ablehnt.)

    Ich finds schade, die VF war eine super Badewannenlektüre. Außerdem hat nun ein netter Mensch, den ich kenne, seinen Job verloren.

    1. na als student waren die produkte, über die berichtet wurde jenseits meiner pekuniären möglichkeiten und die vanity fair „welt da draußen“, eine ganz andere als meine hübsche studiums-wohlfühl-kuschel-blase. deshalb mein relevanz-urteil.

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