chris allein in graceland

manchen menschen muss man inzwischen ja gar nicht mehr mit coldplay kommen. es ist auch sehr leicht nachzuvollziehen. coldplay ging album für album an die große masse verloren, chris martin machte einen propeller zu viel oder war einfach zu sehr gutmensch. und überhaupt. der mann ist mit gwyneth paltrow zusammen. unter etwas anderen vorzeichen fand auch eine gewisse killerisierung statt, bei der man sich am ende fragen musste, wieviel berechnung und wieviel herzblut im album steckte.
vielleicht übertreibe ich auch ein wenig, doch das muss man ja auch mal sagen dürfen.
aber: „christmas lights“, weihnachtssingle der unvergleichlichen britischen schlacht um die wichtigste nummer 1 des jahres, ist der wahnsinn. mit leichtigkeit verwebt chris martin am klavier die weihnachtliche glückseligkeit, verliebte gefühlsduseligkeit und sehnsuchtsvolle melancholie, packt gleich drei lieder in eins, orchestriert mit den bandkollegen erhabene momente und schenkt ein paar zeilen für lange nächte fernab von weihnachten oder mitten drin:

„like some drunken elvis singing
i go singing out of tune
saying how i always loved you darling
and i always will“
(coldplay – christmas lights)

… schade, dass weihnachten schon wieder vorbei ist und schade, dass ich erst nach der silvester auf dieses lied aufmerksam wurde.






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