february 14th and it’s already clear:

alla hjärtans dag (igen) klingt irgendwie schöner als valentinstag! aber geht es heute wirklich um den klang?

süüüß
der blick zurück … um exakt ein jahr

eine box wie letztes jahr bleibt mir heuer erspart, wie wohl (erneut) auch der erhalt entsprechender karten… dafür verweise ich aber auf das blog von hello saferide, dort gibt es den song zum tag zu hören. wenn meine lieblingsmusikerin (aus schweden) so konsequent ist und das lied veröffentlicht, bleibt mir nichts anderes übrig als darauf zu verlinken. und apropos annika norlin: da gibt es diese woche noch neuigkeiten… bis dahin viel spaß beim anhören.

die popaganda-maschine läuft rund, tag drei

was kommt nach torsdag und fredag? na klar: lördag. jede woche, jedes jahr. aber nur einmal kommt 2006 der letzte popaganda tag und hier endlich der bericht dazu:

zuerst mal zu mir: die gesundheitlichen probleme hörten nicht auf, nach wie vor wechselten sich magenkrämpfe mit schnupfen ab und ich reagierte darauf, indem ich mir the tiny und die hets entgehen lies. mit letzterem darf aber, wenn ich ein paar zusehende richtig verstanden habe, gerechnet werden, sobald das burning heart label mal wieder punk nach mitteleuropa pumpt.

meinen auftakt des tages bestritten dann unarmed enemies. zwei schweden, die allein schon durch ihre optik zu überzeugen wussten. anstelle der waffen, haben sie zwei äpfel vor sich platziert und mit dem ersten elektronischen schlag kam dann der tod auf die bühne. ich wurde unruhig, schließlich versetzte jeder beat meinem magen einen tiefschlag, aber der tod wollte nur spielen tanzen. dazu hatte er eine halbe stunde zeit, während ich mir überlegte, ob ich nicht vielleicht doch mal ein auge auf männer werfen sollte.

danach der obligatorische bühnenwechsel. hinüber zu andreas mattsson und man wird es nicht glauben, er ist ein singer/songwriter aus schweden! das liedgut war an einem ruhigen ort zwischen melancholie und euphorie verankert und wäre die vorfreude auf hello saferide und die shout out louds nicht so groß gewesen, der blondschopf im anzug hätte den frühen glanzpunkt des tages in einen beamer verwandelt.

ins reich der fabelwesen wollten als nächsten eine band aus den us of a namens elf power. die keyboarderin griff ab und an zum cello, es half aber nichts, ich blieb latent gelangweilt. und schlenderte vorzeitig zurück zur großen bühne, wo hello saferide spielen sollte.
ehrlich gesagt habe ich ja nur auf „the quiz“ gewartet, das mir einzig bekannte lied bis dahin. ich konnte – anders als bei i’m from barcelona – nicht annähernd ahnen, wie sehr mich annika norlin begeistern verzaubern umhauen würde. es gibt sogar ein beweisfoto. hier:

popaganda 2006. picture taken by annika norlin
tatsächlich kucke ich hier ein wenig treudoofer als sonst… finde ich

das erste lied ihres sets war dann auch gleich „the quiz“. diesen übersong kündigte sie recht ausführlich (auf schwedisch) an und auch wenn sich meine sprachlichen fähigkeiten erst nach meiner rückkehr aus schweden tatsächlich verbesserten, blieb mir früh gewarnt noch genug zeit, meine kamera in aufnahmeposition zu bringen. den schatz habe ich mir, wie manche vielleicht mitbekommen haben, zum geburtstag geschenkt.
danach artete alles mangels textsicherheit meinerseits zu einem einzigen staunen (ebenfalls meinerseits) aus. inzwischen haben ich sämtliche lieder von ihr angesammelt, die kurz nach meiner abreise erschienene ep „would you let me play this ep 10 times a day“ steht signiert (danke m!) auf meinem schweden-altar. ich hoffe hoffe hoffe, dass hello saferide den sprung nach deutschland wagen und dafür auch belohnt werden. ich will alle ihre lieder nicht mehr hergeben, so sehr sind sie mir ans herz gewachsen.

und wo ich gerade bei innereien bin: den bass des nachfolgenden whitest boy alive habe ich ganze zwei lieder ertragen, danach hätte ich fast auf die shout out louds verzichten müssen. ein jammer, denn sonst genieße ich die musik, an der ein gewisser erlend beteiligt ist, doch sehr. die gegenmaßnahme war die schaffung von raum zwischen den boxen und mir, was mich direkt in die arme von josh ritter aus den usa trieb. eigentlich hätten the concretes ja spielen sollen, aber die mussten absagen und waren einen monat später ohne victoria bergsman, ob es da wohl einen zusammenhang gibt?
josh ritter jedenfalls wagte den sprung vom nalen (oder war es das berns) rüber aufs popaganda und an die frischere luft und fügte sich hervorragend ins musikalische spektrum des festivals hinein. singer/songwriter eben. aber man hörte schon, dass er nicht aus skandinavien sondern dem tiefsten amerika stammt. ein hörvergnügen war es trotzdem. aber weniger pop, dafür mehr staub im gesicht.

sophie rimheden beschloss dann den reigen auf der kleinen bühne. diesmal gab es noch mehr bass und ich wartete mit magenkrämpfen auf den erlösenden auftritt von den shout out louds.
der auftakt der fünf gestaltete sich ein wenig zäh und anbiedernd. mit ihren gefühlten geballten single-power wollte die headliner offenbar so schnell wie möglich die fans auf ihre seite ziehen. dort befanden sich die zuschauer jedoch sowieso. mit zunehmender dauer, spielten shout out louds aber auch weniger bekannte lieder, die – hurra – eine wahre freude für die ohren und für die beine waren. bebban sah in ihrem weißen kleid einfach umwerfend aus und hätte ich mich nicht schon vorher in annika norlin verliebt, spätestens jetzt hätte ich keine augen mehr für männer gehabt.

danach war das festival für mich vorbei. das allhuset war schon lange vorher wegen überfüllung geschlossen und in solna kündigte sich die nächste party an. aber das ist eine andere geschichte…
hier noch ein paar bilder:

unarmed  enemies
unarmed aber mit mikros
andreas mattsson
sieht ein wenig angeschlagen aus, trifft aber jeden ton – andreas mattsson
hello saferide
für mich die entdeckung des jahres: hello saferide
hello saferide
gleich nochmal, annika norlin aus der nähe
hello saferide
hello saferide mit ihrer liveband mit kopflosen drummer drummer (perspektivisch bedingt)
whitest boy alive
whitest boy alive, nur optisch blass und mit geilen porno-balken
josh ritter
josh ritter, howdee
shout out louds
wow
shout out louds
please, please, please

… an den landungsbrücken

i just want to say, that hamburg is an awesome city. i spent my first weekend near/at this beautiful harbour-town. we went to the famous millerntor and the soon to become famous grüner jäger (which is german for gröna jägeren, but doesn’t share the concept of the bar in södermalm). jan wigger was the dj of the night and he did a good job (quite similar to five other dj’s from konstanz PLUS one who moved to berlin a few month ago, but … anyway)
there will be some more lines and pictures on that.
as you might noticed, i took a short brake from „blogging“. i’m not lacking of ideas, but after changing the layout i also thought about changing some other things as well. there might be a little summary at the weekend and in english, but i can’t promise anything. (sorry, m)
anything else?! i’m a bit drunk right now (sounds and actually feels like „a bit pregnant“ *g*)… that’s another way of a „sommermärchen“, indeed it’s my third sequal of erasmus (remember: „erasmus ist liebe“) and „liebe“ is definitely one of the main bricks in the wall of hamburg.

das leben in stockholm – aus praktischer sicht

wie versprochen, die fortsetzung zu: warum eigentlich schwedendie vorgeschichtedas ankommen

ich habe kein konto in schweden eröffnet. das kostete mich zwar bei jedem bankomatenbesuch gebühren, ein verzicht auf ein bier in der kneipe kompensierte diese aber wieder. bierverzicht in schweden fällt bierliebhabern nicht schwer. und so lange man es vermeiden kann, in den staatlichen alkoholläden („systembolagets“) einzukaufen, was mir bis kurz vor schluss auch gelang, lebt der geldbeutel in der ehemals teuersten stadt europas ebenfalls viel gesünder.
braucht man ein konto in stockholm? ich würde sagen: nein. für fünf monate lohnt sich der aufwand nicht. abgesehen von der monatlich zu bezahlenden miete fallen keine kosten an die nicht auch mit kreditkarte/ec-karte beglichen werden können. anders sähe dies sicherlich bei einem aufenthalt von zwei semestern aus. (an dieser stelle muss ich anmerken, dass ich nach 3 semester studium der bwl zur philosophie gewechselt habe)

ein arztbesuch blieb mir glücklicherweise erspart, deshalb halten sich die erfahrungen hier auch in grenzen. auf einer orientierungsführung über den universitätscampus, der im sommer zu längeren spaziergängen durchaus einlädt, wurde jedoch auf den universitätsarzt verwiesen. im falle eines falles sicher die ideale erste anlaufstelle.

über das orientierungsprogramm der ersten woche muss eigentlich nicht viel gesagt werden. es ist ein gutes. allerdings haben meines erachtens alle studenten sich für stockholm entschieden, was die notwendigkeit der standortwerbung minimiert (noch dazu in der schwedischen hauptstadt, noch dazu in der stadt, in die es auch die meisten schweden zieht).
zum vergleich gestaltet sich ein orientierungsprogramm für bwl studenten in einer stadt wie beispielsweise freiberg/sachsen ungleich schwieriger, weil in zvs-zeiten nur eine minderheit diesen ort frei wählte. in der stadt am fuße des erzgebirges musste die fachschaft zwei wochen lang die leute bei laune halten, bis sich jeder einigermaßen wohlfühlte. in stockholm strahlten die meisten studenten von vornerein neben sympathischer neugier absolute zufriedenheit aus.

kennengelernt haben sich die meisten dann auch sehr schnell. die meisten, die ich anfangs kennenlernte konnten ebenfalls kein schwedisch. das englische vokabular entstaubte zusehends. aber damit war ja zu rechnen. das war so beabsichtigt.
in schweden spricht auch jeder mensch englisch, es war also auch nicht so schlimm die landessprache nicht sprechen zu können. sobald die einheimischen bemerkten, dass es an der sprache haperte (hapern könnte), schalteten sie höflich von sich aus auf englisch um. dieser umstand sollte diejenigen, die schwedisch sprechen können, nicht entmutigen. mit geduld, höflichkeit und engagement erreicht man in schweden alles. auch die konversation in schwedischer sprache – so jedenfalls meine erfahrung.
zur pflege von kontakten und zur verbesserten koordination eignet sich der kauf einer pre-paid-karte für das handy. die universität empfiehlt stets den tele2-tarif comviq kompis. im sinne des geldbeutels empfielt es sich, dem auch folge zu leisten. ein festnetzanschluss auf dem campus solna ist nicht vorgesehen, allerdings auch nicht nötig. viele schweden melden inzwischen ihren festnetzanschluss ab oder melden erst gar keinen an. für gespräche nach hause empfiehlt sich inzwischen die mitunter kostenlose internet-telefonie. wer keinen laptop sein eigen nennt und/oder niemand auf dem campus kennt (kennenlernt?!), der den laptop ausleihen würde, könnte mit der einer guthabenkarte auf das der allgemeinheit zugängliche telefon in der waschküche zurückgreifen.

das ankommen

gestern ging es ein wenig drunter und drüber und ein auszug der erasmus-bilanz fiel unter den tisch, deshalb folgt hier ein teil und gleich darauf der nächste. Was bisher geschah:
warum eigentlich schwedendie vorgeschichte

regelmäßige e-mails vorab aus stockholm gespickt mit vielerlei informationen (z.b. die namen und e-mail-adressen anderer campus-bewohner) erleichterten den schritt von hier nach dort. mit google earth konnte ich auch mit erhalt meiner temporären adresse einen ersten blick auf den campus werfen und google sei dank, fand ich auch recht schnell auf blogs von vorab- oder immernoch-solna-bewohnern. auch auf diesen seiten gab es interessante informationen.

die winterklamotten waren gepackt, sämtliche unterlagen zur hand und es konnte losgehen. per flugzeug. in stockholm an der tunnelbana(=u-bahn)-station huvudsta wurde mir versprochen solle ich abgeholt werden. so geschah es auch.
in schweden angekommen, sah ich aus der ferne deutschland von einer kältewelle überrollt und musste feststellen, was es heißt, wenn die sonne um halb vier schon längst von dunkelheit abgelöst wurde. für die „richtige“ dunkelheit im dezember war ich allerdings schon zu spät. mein heim auf zeit, war eine hütte von ca. 18 quadratmeter. sehr funktional eingerichtet.

wie schon erwähnt, ich hatte genug gründe, die mich nach schweden zogen. die wissenschaft, eigentlich wesentlicher teil des studiums, blieb außen vor, denn ich konnte mich nicht in schwedischer sprache ausdrücken. so stand ich bei der stundenplanorganisation vor der wahl, entweder nichts verstehend im höheren studium zu sitzen, immerhin stehe ich in deutschland vor dem ersten abschluss, oder die grundlagen im grundstudium zu wiederholen. schließlich funktioniert die philosophie ja weltweit nach den gleichen regeln. so sah ich mich dann auch anfangs mit studenten konfrontiert, die den deduktiven und induktiven schluss zum ersten mal in der theorie vermittelt bekamen und neben den erneuten vermittlung der philosophie-grundlagen war ich mitten drin im schwedischen redefluss.
ein luxus, um den mich wirtschafts-, politik-, jura- und weitere studenten beneideten, die mit englischsprachigen veranstaltungen vorlieb nehmen mussten, allerdings dann auch entsprechende „echte“/fachliche erfolgserlebnisse verbuchen konnten.

der von mir vorab festgelgte stundenplan, wurde vom fachbereichsreferenten, dessen tür für mich immer offen stand, ohne weiteres abgesegnet. dass in schweden anders studiert wird, als in deutschland, war mir klar. ein kurs wird über einen bestimmten zeitraum im semester konzentriert durchgezogen, danach beginnt ein weiterer. dass man sich vorab für eine richtung entscheiden muss, also, dass ich vorher entweder theoretische oder praktische philosophie zu wählen hatte, war mir nicht klar und wurde mir leider nicht – auch nicht vom fachbereichsreferenten – mitgeteilt.
so brach ich unwissend nach 6 wochen aus einer art klassenverband heraus um in einen anderen hinein zu wechseln. dies irritierte zunächst die lehrenden, wie auch mich, aber auch hier fand man schnell zu einer lösung, für alle beteiligten.

ein aspekt des lebens auf dem campus solna ist der, des lebens auf der straße. mein leben lang, werde ich erzählen, dass ich in stockholm fünf monate auf der straße lebte (was ein wenig übertrieben ist, denn ich wohnte ja im stockholmer vorort solna). auf einer stillgelegten zubringerstraße wurden 72 container/hütten (genannt „cabin“) installiert. in zweien davon gibt es internetverbindung (per netzwerkkabel), eine weitere dient als community-cabin, darüber hinaus gibt es noch eine vorratshütte und eine waschküchenhütte. bleibt also noch platz für 67 studenten. alles austauschstudenten.

im sinne von erasmus sicher kein schlechter umstand, schließlich wurden kontakte innerhalb von europa und bis nach kanada geknüpft, dem kennenlernen des schwedischen völkchens diente dies aber nur bedingt. wer wollte, konnte dies mit dem mentorenprogramm der „student union“ kompensieren und darüber hinaus ein t-shirt der universität abstauben. ich zögerte.

die „student union“ fügt sich – meines erachtens – bestens in das land. die gesellschaft ist durchdrungen mit gewerkschaften. nahezu jeder betrieb hat gewerkschaftsmitglieder. konstanz hat durch das landeshochschulgesetz nicht einmal einen echten asta. stockholm auch nicht, dafür gibt es aber die „studentengewerkschaft“, per gesetz. in dieser findet das statt, was in deutschland noch von der uni, den fachschaften und eben den asten veranstaltet wird. der semesterbeitrag geht komplett an die gewerkschaft. trotzdem stand ich am ersten mai nicht auf der straße (naja, immerhin lebte ich dort ja schon).

die vorgeschichte

nach den gestrigen zeilen über das „wieso eigentlich schweden„, heute: die vorbereitenden maßnahmen:
das bachelor-studium ist schon was feines. die drei jahre sind – jedenfalls an der uni konstanz, genauer im fachbereich philosophie – gut durchdacht und gut geplant. nur bleibt auf den ersten blick keine zeit für ein auslandssemester. wieso auch, das gelobte land der philosophie heißt usa und um in einem austauschprogramm dort hin zu kommen, muss man schon drei jahre studiert haben. aber es muss ja nicht immer die usa sein.
bis ich das verstanden hatte, habe ich die aufnahmefrist für die erasmus-bewerbung zum wintersemester 2005/06 verpasst. um 2 wochen. es wäre auch zu überstürzt gewesen. zumal es eben noch einen pflichtkurs in konstanz zu studieren galt. also schickte ich die bewerbung pünktlich für das sommersemester 2005/06 ein.
die annahme erfolgte umgehend und die organisation konnte beginnen. mit dem bestätigungsschreiben der stockholms universitetet erhielt ich neben weiteren bewerbungsunterlagen auch ein formular in dem ich angeben wollte, ob ich in ein wohnheim ziehen wollte. der wohnungsmangel in stockholm war mir bekannt, deshalb zog es mich ins wohnheim.
hier hatte ich die wahl zwischen:
– eigenes zimmer auf sehr großem korridor, sehr große küche, sehr viele mitbewohner
– eigenes zimmer auf großem korridor, große küche, viele mitbewohner
– eigenes zimmer, eigene küche, keine mitbewohner.
letztere wahlmöglichkeit richtete sich an (frei übersetzt) „studenten, die schon mal alleine gewohnt haben“, also auch an mich. mir wurde von menschen, die schon einmal in stockholm waren empfohlen, mich für das „lappis“ zu bewerben, was, wie sich später herausstellte, möglichkeit 2 gewesen wäre. unwissend kreuzte ich aber möglichkeit 3 an und habe mich damit für den campus solna entschieden.
das wäre – neben der buchung von billigflügen hin/zurück – im großen und ganzen die organisation gewesen, wäre es nicht so, dass das sommersemester in schweden schon ende januar beginnt, in deutschland zu diesem zeitpunkt aber nicht einmal das wintersemester beendet ist. der fachbereich wollte mir aber keine steine in den weg legen und so ließ sich in jedem fach eine lösung finden, die alle beteiligten zufrieden stellt und mir die möglichkeit gab, die nötigen scheine zu erwerben.
vielen dank an dieser stelle.

morgen oder übermorgen dann die ersten zeilen zu meiner ankunft

fünf monate erasmus-student in stockholm/schweden

gestern angekündigt und heute der erste teil meiner bilanz. bitte:

eigentlich war mir klar, was auf mich zukommen würde.
zugegeben, ich war noch nie in schweden, aber ich hatte ein bild von dem land. das land von ronnie hellström, abba, mats wilander, stefan edberg, magdalena forsberg valin, pipi langstrumpf, karlson, michel aus löneberga, astrid lindgren, mando diao, the hive, jörgen peterson, the cardigans, millencolin, burning heart records, the (international) noise conspiracy, gebrüder fares, kronprinzessin victoria, the soundtrack of our lives, ikea… (diese liste ließe sich noch beliebig verlängern)

das heißt, ich hatte einige gesichter, geschichten und lieder, die in verbindung mit dem skandinavischen land stehen, aber von schweden an sich keine ahnung.
„wieso eigentlich schweden?“ war eine der mir am häufigsten gestellten fragen vor, während und nach meiner zeit in stockholm. sogar in der begrüßungsveranstaltung in der universität stockholm, fragten die verantwortlichen: wieso eigentlich schweden?! woher kommt dieses interesse? wieso möchten menschen eine sprache sprechen, die in dieser form von – nach neuestem stand – 9,1 millionen menschen gesprochen werden und wohl keine chance auf den status einer globalen sprache haben? wieso möchte man sich in einem land aufhalten, dass ein halbes jahr schneebedeckt im dunkeln vor sich hinfriert?
um ehrlich zu sein, ich konnte mir nichts besseres vorstellen, als 5 monate meines lebens in schweden zu verbringen.
fortsetzung folgt…

wer lesen kann…

… ist klar im vorteil. schon wieder. vielleicht ist es die momentane hektik des alltags, vielleicht aber auch nicht. gestern jedenfalls habe ich in etwa einer stunde drei seiten bericht zu meiner zeit in schweden verfasst. das hätte ich gar nicht zun müssen, weil nur ein schlichter vier-seitiger fragebogen auszufüllen gewesen wäre. aber jetzt stehe ich nun einmal vor der vollendung und deshalb wird es auf dieser seite scheibchenweise auch den text geben. kann ja sein, dass sich ein zukünftiger erasmus-student oder solna-bewohner hierher verirrt.
ich muss nur noch einmal ein paar passagen überarbeiten, denn immerhin sollte es ja eigentlich ein amtliches dokument werden.

ich wünschte diesen schreibfluß hätte ich bei meiner hausarbeit gehabt. nicht schlecht wäre es natürlich auch, wenn der schreibfluß natlos in die bevorstehende bachelor-arbeit übergeht.

macht euch bereit für den subjektiven, schonungslosen, ultimativen solna/erasmus/schweden-rückblick!