10 things

nein, dass soll jetzt kein stöckchen werden, das unkontrolliert ungerichtet durch klein bloggersdorf gereicht wird, auch wenn das thema vielleicht dazu einlädt. mir wäre es recht wenn ich mir die verschiedenen antworten nicht zusammensuchen müsste, sondern „fein säuberlich“ in den kommentaren unter diesem eintrag finde.
ich frage mich, ob es 10 dinge gibt, die man bis zu seinem 30. geburtstag getan oder erlebt haben muss und wenn ja, um was es sich dabei handelt. dieser spruch von wegen „ein baum gepflanzt, ein haus gebaut und ein kind gezeugt“ – sofern er denn gilt – erscheint mir ein wenig unspektakulär und knapp. auch wenn nicht nicht bestreiten will, dass kinder das tollste auf der welt, häuser – noch dazu eigene – ein schönes rückzugsgebiet und bäume tolle wesen zum umarmen sind.
ich stelle die frage außerdem, weil mir nicht einmal drei jahre bleiben, eventuelle pflichtaufgaben zu erfüllen und aus ermangelung an einem „plan fürs leben“. also wenn jemand ein paar konstruktive (naja, je nach glaubhaft vermittelter haltung, lasse ich auch destruktve gelten) ideen hat, nur zu…

6 Gedanken zu „10 things“

  1. Also ich bin in der 12 Klasse eine Wette um 1000DM! eingegangen, bis zum meinem 30. Geburtstag einmal in einem James Bond Film mitgespielt zu haben. Mmh, nun habe ich noch 1 3/4 Jahre und die wohl letzte Chance , wenn die Dreharbeiten zum neuen Bond in Voralberg stoppen, werde ich wieder nicht im Ansatz nutzen, mich für eine Statistenrolle zu bewerben. Das dürfte sicher sein.
    Verdammter jugendlicher áœbermut!
    Obwohl, jetzt packt mich der Ehrgeiz.

  2. Ich finde die Frage wirklich ganz spannend. Und nachdem ich die 30 schon hinter mir habe, sollte ich ja wissen, was man erfüllt haben sollte. Wobei ich zehn Dinge für viel zu viel halte.
    Das Baumpflanzen finde ich übrigens gar nicht so doof. Ich jedenfalls hab’s geschafft.
    Und andere Dinge? „Von einer Party nach hause gegangen sein, als andere Leute schon wieder zur Arbeit gingen?“ Sollte man auch bis 30 gemacht haben… aber sollte bei Dir schon der Fall sein, oder?

  3. Es ist wirklich schwer, hier eine objektive Antwort zu geben. Und darüber nachgedacht habe ich bis zum heutigen Tage auch noch nicht. Ziele im Leben zu haben ist gut, aber muss das mit 30 erledigt sein? Hier würden mir sonst nur so dumme Sachen einfallen, wie vielleicht Fallschirmsprung, Hasch rauchen, vor nem Wasserwerfer stehen und sich bespritzen lassen…. Und ein Versicherungsberater würde bestimmt sagen, man solle eine Lebensversicherung abschließen, die Riester-Rente abschließen usw… ;-)

  4. @ marc, das mit der party hab ich des öfteren gemacht, isklar. und wegen punkten wie diesem hab ich mit 10 punkten platz schaffen wollen. „einatmen – ausatmen“ gingen auch als zwei punkte, durch und je nach pegel sind diese zwei wörter auch recht bedeutungsschwanger.
    @ tjockis, eine objektive liste wäre auch eher ein langfristiges projekt mit vielen studien. fangen wir doch bei der subjektiven an. es geht jetzt auch nicht darum, ziele für den 40., 50. oder 60. abzuschaffen, aber bis zum 30. kann man sich aus vielerlei gründen mehr erlauben, denke ich. immerhin habe ich es schon letztes jahr zu einem kater für knapp 3 tage geschafft. das wäre mit 50 wohl noch ungesünder (denke ich). von daher dürfen es auch ruhig „dumme“ punkte sein. belustigung darüber, was man „damals“ unbedingt machen wollte/musste im rückblick nicht ausgeschlossen (und eigentlich erwünscht. versicherung schön und gut, aber was versichert man, wenn man übervorstichtig ist?)
    @ olli, wenn du es jetzt zu statistenrolle schaffst, hat dieser eintrag ja wirklich was bewegt. das würde mich ein wenig stolz machen ;)
    @ flo, klar, 30 ist auch nur eine zahl aber für die unterteilung in lebensabschnitte hervorragend geeignet. „rock hart“ würde ich objektivieren… auch wenn das ebenfalls wieder definitionsfragen nach sich ziehen wird.

  5. @Olli: Ob das „rock hart“ zu objektivieren ist… ich bin mir nicht sicher.
    Jedenfalls, ist das eine Haltung, die Objektiv nach außen dringen muss, wobei die Manifestation des Subjektiven zu vernachlässigen ist. Es kommt auf die Haltung an. Wie sich das dann äußert wäre für mich egal.

    Also: einfach auf die Kacke hauen, denn die Unbekümmertheit verliert man -Zahlen hin oder her- mit der Zeit sowieso immer mehr.

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