subversion durch affirmation

hartmut und ich (aus dem fischer verlag) waren die begleiter in den vergangenen tagen, ein „wg-roman“ für den alltag. das label „wg-roman“ ist mir zwar ein wenig suspekt, vielleicht auch, weil ich noch nie in einer wg gewohnt habe (elternhaus ausgeschlossen), aber das ist ja auch nicht von mir gesagt, sondern auf das buch aufgeklebt.

in dem buch von oliver uschmann geht es um einen philosophiestudent (hartmut) und einen ups-packer (ich), deren weg unweigerlich ins wg-leben führen musste. warum? das steht zwischen den zeilen. das leben selbst steht zeile für zeile auf über 200 seiten, stets in kurze episoden unterteilt.

wenn nicht schon nach der ersten geschichte, die sich um den gemeinsamen einzug dreht, dann spätestens ab der hälfte des buches, wäre ich gerne bei den zweien eingezogen. obwohl auch ich gegen ende des buches irgendwann sicher hätte ironisch brechen müssen. trotzdem gelang diesem buch der sofortige aufstieg in meine top10.
im september kommt die fortsetzung voll beschäftigt, ein hartmut-und-ich-roman. ein treffenderes label kann es wohl kaum geben. und bis zum erscheinen (und auch darüber hinaus) kann man ausgiebig in der wg der zwei sympathen herumlungern.






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