echt unecht – ja wie jetzt?!

der sonntägliche ausflug in das stockholmer kulturhuset hat mir nicht nur die handtaschenparade beschert, sondern auch noch eine fotos-ausstellung von hasse persson: „real/unreal

zwei worte, die beobachtern im zusammenhang mit den vereinigten staaten von amerika sicher recht schnell in den sinn kommen. und im großen und ganzen ganz gut eingefangen vom guten herren fotografen. ich nehme mal an, dass hier die kunst nur auf dem zweiten blick eine bedeutung erhalten sollte. denn im großen und ganzen ging es um die wortwörtliche abbildung des zustandes eines landes über die jahre. irgendwo zwischen death valley und ku klux klan, von mardi gras bis super bowl schimmern die widersprüche des „land of the free“ durch. etwas für den kurzweiligen zeitvertreib, untermalt von amerikanischer musik der 60er 70er jahre.

kein grund nicht zu lachen, aber grund für weitreichende diskussionen…

tatütata mein täschchen brennt

lange habe ich gewartet, wie ich nun an die museen vor ort mitsamt ihren ausstellungen herantrete um meine eindrücke festzuhalten. die größten schwierigkeiten sah ich verknüpft mit der relation. warum rockt eine königliche münzsammlung mehr als ein rückzugsort eines schwulen prinzen?! was macht ein sagenhaftes untergangsschiff reizvoller als eine sammlung von malereien der vergangenen jahrhunderte?!

der knackpunkt war allerdings (einmal mehr): der schlichte anfang. bei all den tollen sehenswürdigkeiten und orten, die ich passierte, fehlte ein erster aufhänger. ein „dings“, ein „moment mal“, ein grund.

lange rede, kurzer sinn. nun soll es los gehen. bevor ich mich den vergangenen highlights in loser reihenfolge mal mehr, mal weniger, mal mehr weniger ausführlich widme, schnell etwas absolut beknacktes:

ich habe heute folgende ausstellung gesehen: „content – the handbag in contemporary art

… absoluter bullshit! einmal mehr wurde der weiblichen handtasche eine mystik zugeschrieben (was vielleicht noch seine berechtigung hat) und dieser mystik das „kunst“-label aufgedrückt (was absolut keine berechtigung hat). diese „kunst“ (in diesem zusammenhang ohne anführungsstriche undenkbar) wirkte wie das ergebnis eines kaffeekränzchens von 17 emanzipierten frauen, die nach zehnminütigem brainstorming jeweils für sich etwa 30 minuten am eigenen konzept gearbeitet haben, um nach einer woche beispielsweise ein handtaschen-mobile oder 6 fotografien nackter weiblicher hintern mitsamt handtaschen an der seite zu präsentieren (dazu gab es 2 video-installationen). hätte ich hierfür geld auf den tisch legen müssen, wäre mir nach dem kurzen „kunst“-genuß nichts anderes übrig geblieben als mit meiner handtasche wild um mich zu schlagen.


muss das denn sein?

tatütata mein täschchen brennt

lange habe ich gewartet, wie ich nun an die museen vor ort mitsamt ihren ausstellungen herantrete um meine eindrücke festzuhalten. die größten schwierigkeiten sah ich verknüpft mit der relation. warum rockt eine königliche münzsammlung mehr als ein rückzugsort eines schwulen prinzen?! was macht ein sagenhaftes untergangsschiff reizvoller als eine sammlung von malereien der vergangenen jahrhunderte?!

der knackpunkt war allerdings (einmal mehr): der schlichte anfang. bei all den tollen sehenswürdigkeiten und orten, die ich passierte, fehlte ein erster aufhänger. ein „dings“, ein „moment mal“, ein grund.

lange rede, kurzer sinn. nun soll es los gehen. bevor ich mich den vergangenen highlights in loser reihenfolge mal mehr, mal weniger, mal mehr weniger ausführlich widme, schnell etwas absolut beknacktes:

ich habe heute folgende ausstellung gesehen: „content – the handbag in contemporary art

… absoluter bullshit! einmal mehr wurde der weiblichen handtasche eine mystik zugeschrieben (was vielleicht noch seine berechtigung hat) und dieser mystik das „kunst“-label aufgedrückt (was absolut keine berechtigung hat). diese „kunst“ (in diesem zusammenhang ohne anführungsstriche undenkbar) wirkte wie das ergebnis eines kaffeekränzchens von 17 emanzipierten frauen, die nach zehnminütigem brainstorming jeweils für sich etwa 30 minuten am eigenen konzept gearbeitet haben, um nach einer woche beispielsweise ein handtaschen-mobile oder 6 fotografien nackter weiblicher hintern mitsamt handtaschen an der seite zu präsentieren (dazu gab es 2 video-installationen). hätte ich hierfür geld auf den tisch legen müssen, wäre mir nach dem kurzen „kunst“-genuß nichts anderes übrig geblieben als mit meiner handtasche wild um mich zu schlagen.


muss das denn sein?