Schlagwort: live

  • faster better harder13 – fck in der halle update2

    in der sap-arena zu mannheim, die von außen ganz schick anzusehen ist, spielen die roten teufel gerade gegen eintracht frankfurt und mit weiteren mannschaften um den harder13-cup. direkt im anschluss geht es gegen die tsg hoffenheim. das ganze gibt es live im dsf zu sehen.
    wie bei jedem hallenturnier wünsche ich mir wie so ziemlich jeder fan, dass sich kein spieler der b-mannschaftjüngstmöglichen mannschaft“ verletzt. eine sorge, die man seltsamerweise bei regulären saisonspielen seltener mit sich herumträgt. wie auch immer. die fan-delegation des fck mischte schon bei kopenhagen – karlsruhe die halle akkustisch mächtig auf und setzt dies nun fleißig fort. auch das war letztes jahr an gleicher stelle noch ganz anders.

    *update* fck – eintrach frankfurt 1:0 & fck – hoffenheim 2:4
    *update* da eintracht frankfurt 7:5 gegen hoffenheim gespielt hat, ist lautern aufgrund der schlechteren tordifferenz ausgeschieden

  • flickr: tut sich da (wieder) was?

    bei der täglichen pflege meiner foto-sets bei flickr bin ich gerade über folgendes gestolpert:

    sichtbares zusammenrücken

    der pfeil verweist auf die neuigkeit für mich: es gibt bei den technischen daten zu den bildern eine zeile, in der flickr direkt auf das ereignis (in diesem fall die band „fotos„, bei meinen fotos vom southside steht dementsprechend southside) bei last.fm verlinkt. bisher war mir nur bekannt, dass man bei flickr anhand der „machine tags“-suche einen überblick über die fotos der jeweiligen veranstaltung erhalten konnte.
    scheinbar öffnet flickr nun also ein wenig seinen bilderpool.[1. natürlich sind die bilder schon immer „offen“, jedenfalls so lange der fotograf mitspielt, aber bisher ging von flickr kein link nach außen ins www] wenn man bedenkt, wie lange schon last.fm automatisch tags für sämtliche konzerte anbietet, wurde es aber auch langsam mal zeit.

  • southside 2008

    southside festival-tag eins in bildern. eine auswahl:

    southside 2008, tag 1
    die donots feiern ein wiedersehen mit ihrer zukünftigen

    southside 2008, tag 1
    lichtshow bei sigur ros (wir nennen es perfekter southsidemoment #1)

    southside 2008, tag 1
    radiohead in zeiten der überwachung

    southside 2008, tag 1
    blue

    einen tag nach midsommar kann ich mir den kalauer nicht verkneifen: slut fürs erste. und heute geht der wahnsinn weiter…

  • bass bass bass

    wer wird den rumstehen, wir wolln euch tanzen sehen, die arme in die höhe und die hüfte kreisen!
    (egotronic)


    (egotronic – lustprinzip)

    egotronic und saalschutz in der kantine kn, denn es gab ein winterspezial. (winter, die älteren werden sich vielleicht daran erinnern, das ist die zeit, in der es kälter war und regen noch schnee hieß. heute steht schnee für was anderes und spielt rollen im lebenstil anderer oder videos wie dem oben verlinkten. ich stehe da ja eher auf koketterie denn konsum, aber das nur am rande.)
    den winter erkennen konstanzer nachtschwärmer vor allen daran, dass zu wochenbeginn der neuwerk-innenhof nicht von einer brennenden mülltonne beheizt wird. aber egal zu welcher jahreszeit geht es in den vier wänden der kantine rund. gut zu wissen, eigentlich.

    den auftakt machten saalschutz an ihrer werkbank. ich will nicht wissen, wie viel zeit sie abend für abend in die installation ihrer instrumente stecken, aber so lange die bässe dermaßen zielsicher in die magengegend knallen soll es mir recht sein. mir steckte zwar etwas schlafmangel in den knochen, zur ein oder anderen spastischen bewegung lies ich mich dennoch hinreißen. zu fotos übrigens auch:

    saalschutz

    wesentlich politischer gestalteten egotronic, respektive torsun (aber auch nicht zu vergessen: endi & kt&f) den auftritt im anschluss. mit „raven gegen deutschland“ ging es zur freude der meisten interessierten los und auf seitenhiebe gegen verschwörungstheoretiker (der tausch) wurde ebenfalls nicht mit feinen rap-parts von daniel kulla verzichtet (jedenfalls sofern mich mein gehör – direkt neben einer der boxen – nicht täuschte). von anfang bis zum schluss regierte das lustprinzip und das bedeutete einen exzessiv vertanzten abend mehr für das stammpublikum und gäste von weiter außerhalb. fotos auch hier:

    egotronic

    rund herum beschallte pfeffer den tanzflur mit ausgesuchter musik, aber das erwähnte ich bereits an anderer stelle.

  • shout out louds

    shout out louds @ kula

    mehr bilder gibt es hier, professionellere dort.

  • suedehead

    über 48 stunden sind nun vergangen seit die letzten klänge der zugabe morrisseys in der laiterie zu strasbourg verhallten. man könnte meinen, dass genug zeit vergangen sei um das geschehen in worte zu fassen. allerdings kommt es mir so vor, als würde es von mal zu mal schwieriger das erlebte zu schildern.
    die expliziten verbote jeglicher aufnahmegeräte kam nicht von ungefähr. big m hatte einige brandneue songs im gepäck und diese wurden auch durch die bank weg gut aufgenommen. der titel des im herbst erscheinenden albums bleibt zwar weiterhin morrisseys geheimnis, aber sollten das gespielte material repräsentativ gewesen sein, wird es sehr düster und tod und abschied thematisieren. ich rechne daher mit einem weiteren meisterwerk und ahne, wer platz 1 der jahrescharts von laut.de erklimmen wird. zumindest die der redaktion.

    nach stockholm und münchen erlebte ich erstmals ein ausverkauftes morrissey-konzert. bei dem geringen fassungsvermögen von ca. 1.100 leuten allerdings kein kunststück.

    morrissey spielte tatsächlich nicht „that’s how people grow up“ (schon eher ein kunststück).

    setlist:
    how soon is now?
    first of the gang to die
    i just want to see the boy happy
    tomorrow
    all you need is me
    the national front disco
    billy budd
    something is squeezing my skull
    sister, i’m a poet
    death of a disco dancer
    life is a pigsty
    the loop
    mama lay softly on the riverbed
    i’m throwing my arms around paris
    why don’t you find out for yourself?
    the world is full of crashing bores
    stretch out and wait
    one day goodbye will be farewell
    irish blood, english heart

    last of the famous international playboys

    (via morrissey-solo)

  • friska viljor

    was darf von einem abend erwartet werden, der mit einem gepflegten „just idag är jag stark“ von kenta beginnt?
    ich weiß es, denn ich war dabei.
    friska viljor gastierten (leider ohne maria lindá¨n) gestern in der kantine und spielten nahezu ihr komplettes liedgut vor (ich schätze mal) halbvollem haus. das publikum stand – typisch für konstanz – anfangs recht passiv und verloren da, wurde jedoch mit jedem tackt näher an die bühne und später zum ausgelassenen tanzen gelockt.
    leider erschien die band verspätet, so dass das schwedophile einspielen von suicide on midsommar etwas knapp ausfiel. bei der warme witterung, bzw. der gemütlichen innenhofatmosphäre im neuwerk geschuldet, hielten sich die meisten der gäste jedoch sowieso meist außerhalb des raumes auf. im anschluss an die rund 60 konzertminuten gab es noch mehr schwedische musik (dann aber aus der konserve), die vereinzelte indiemädchen zum tanzen brachte (danke dafür) und sonst den großteil der gespräche angenehm beschallte. ich wiederhole mich gerne: bravo!
    die herren johansson, sveningsson und ihre band (darunter der concretes-keyboarder und einer von den consequences) überzeugten sowohl mit ihren alkoholgeschwängerten liedern als auch in ihrer trinkfreudigkeit. ein jammer (bzw mein glück), dass ich zur zeit abstinenzler bin und dass mich am wochenende ein fieser infekt niederstreckte (letzteres ist auch der grund, wieso gerade kenta als erster aus den boxen dudelte). ohne gutes zureden von m und meiner unvernunft wäre mir ein sehr schöner abend, auf den ich mich schon lange freute, abhanden gekommen. danke.

    bilder gibt es an gewohnter stelle und hier noch eine kleine abschrift der setlist

    shotgun
    4-points
    puppets
    gave my life
    friskashuffle
    oh no
    monday
    oh oh
    tell me
    sabine
    gold
    shotgun

    eine extrazugabe außerhalb der setlist

    friska viljor @ kantine kn

  • „ich habe nichts gegen menschen als solche, meine besten freunde sind welche“

    vor jahren bin ich mal bei meinen recherschen zur hamburger indierockmusik über einen text, bzw. abend, gestolpert. ein gewisser jochen distelmeyer, lies in illustrer runde (darunter, wenn ich mich nicht irre schorsch kamerun und rocko schamoni) einen satz fallen, den wohl sämtliche beteiligten ihr leben lang nicht vergessen werden (ich für meinen teil erinnere mich an diese situation, nicht aber an den inhalt. denn leider war ich nicht vor ort dabei und habe inzwischen auch bedauerlicherweise die adresse der geschichte verloren). einen von den sätzen, die es auf den punkt bringen, als parole dienen, überbau für jugendbewegungen sein können.
    *edit* hätte ich mal „risiko des ruhms“ von rocko schamoni gelesen, wäre mir aufgefallen, dass es sich dabei nur um eine geschichte handelt. allerdings um eine gute geschichte.

    diese geschichte brannte sich in mein hirn ein (offensichtlich aber nicht tief genug) und beschreibt treffend mein verhältnis zur band: blumfeld beeindrucken mich zwar, aber ich bekomme es irgendwie nicht vollständig mit. „jenseits von jedem“ war etwa mein niveau, aber „ich-maschine“, „old nobody“ und „l’etat et moi“ erschienen für mich persönlich zu früh und mir fehlen nach wie vor teilweise die erlebnisse, die mir das textverständnis und das nachvollziehen erleichtern würden.

    gestern – respektive vorgestern – am 20.4. spielten die rektoren der hamburger schule zum abschied im kultuladen auf, ohne vorband und ohne den laden auszuverkaufen. die großen bands bekommen den kula seltsamerweise nie ausverkauft. seis drum. ich bin froh, blumfeld nun auf meiner „seen live„-liste führen zu können, denn aus der ersten reihe nahm ich ein konzert wahr, dass ich wiederum mein leben nicht mehr vergessen werde. allein der „sturm“-gitarrenrausch, für dessen beschreibung mir die worte fehlen, deshalb hier ein entrücktes foto:

    singing

    und noch mehr:

    blumfeld @ kula
    blumfeld
    blumfeld

    die setlist:
    draussen auf kaution
    mein system kennt…
    2 oder 3 dinge, die ich
    weil es liebe ist
    ich – wie es wirklich war
    tics
    der apfelmann
    wir sind frei
    eintragung ins nichts
    in der wirklichkeit
    armer irrer
    der sturm
    sonntag
    die diktatur der angepassten
    so lebe ich
    – – –
    tausend tränen tief
    immer wieder liebeslieder
    penismonolog
    zeittotschläger
    graue wolken
    kommst du mit in den alltag
    verstärker
    – – –
    (april)
    die welt ist schön

    … und während ich unbedarft im kula stehe, passiert das hier: (mehr …)

  • schorleblog on tour IV

    in cordhose geht es heute abend zum jeans team. kopf auf im kula.

  • selbstversuch *update/vorbei*

    gerade wurde bei schlag den raab eine weltpremiere von tokio hotel angekündigt. ich rechne mit dem schlimmsten, lasse es aber über mich ergehen. wünscht mir viel erfolg!

    update: es geht los die neue single „übers ende der welt“

    update: bill hat den stimmbruch überstanden …

    update: ich enblöde mich jetzt nicht zu schreiben, dass die single gut ist, aber besser als „durch den monsun“ klingts schon …

    update: stefan raab entblödet sich gerade „super song“ … naja und der selbstversuch ist dann auch vorbei