Schlagwort: ich

  • august 2010

    das ist sie dann wohl, die letzte monatsstatistik, die ich in meinen 20ern schreibe. der 10er august verzeichnet 1.941 besuche und 2.622 seitenaufrufe. es wird sich zeigen, ob das nun das sommerloch war, oder die nur 21 artikel. wahrscheinlich liegt der grund irgendwo dazwischen. trotzdem wurde in den kommentaren diskutiert, in diversen internetwelten wurde verlinkt und ohne bei flattr ins detail gehen zu wollen, auch dort hat sich was getan. bis zur spruchreife in sachen flattr, geschweige denn der ersten aufstockung, ist es aber nach wie vor ein weiter weg. aber ich arbeite dran. vielen dank fürs vorbeischauen.

    zum vergleich:
    august 2009: 2.767 besuche/ 3.826 seitenzugriffe (google analytics)
    august 2008: 2.298/ 3.298 (google analytics)
    august 2007: 2.225/ 4.139 (google analytics)
    august 2006: 894/1.758 (blogscout)

  • flattr open beta

    beutekunst es tut sich was bei flattr.
    nachdem zwischenzeitlich auch wikileaks die illustre gruppe der early adopter mit exklusiver einladung bereicherte, ist die closed beta-phase nun abgeschlossen und alle dürfen, jeder kann, keine muss: flattr ist seit heute open beta und dabeisein auch ohne einladung möglich. zu flattr hatte ich bereits etwas geschrieben und wenn es so weitergeht, werde ich weiterhin über flattr berichten. denn: es macht spaß und es bleibt vielversprechend.

    mit der open beta gibt es interessante neuerungen. user haben nun die möglichkeit mit dem flattrn via twitter oder facebook andere darüber auzuklären, dass sie gerade geld ausgegeben haben. so werden es zumindest wohl ein paar kritiker sehen. wenn man aber mal das geld außen vor lässt (je nach einsatz und monatlichen klicks kann der wert wahrlich enorm schwanken), greift flattr nur das auf, was sich schon seit längerem bewährt und von vielen praktiziert wird: empfehlungen. denn wenn mir etwas wert ist, geflattrt zu werden, ist die wahrscheinlichkeit groß, dass ich auf anderem wege meine freunde, meine follower und der welt insgesamt darauf hinweisen möchte. warum also nicht diesen schritt integrieren?! eben!
    es gibt nur drei dinge, die ich hier anmerken muss

    1. weil nicht alle an flattr teilnehmen (werden), scheitert auch dieser versuch, den digitalen empfehlungskanal zu vereinheitlichen. zur zeit empfehle ich den unterschiedlichen gruppen via google reader, twitter, last.fm, facebook, youtube, weblog. möglich wären noch linkedin, xing und was weiß ich. immerhin setzt flattr an zwei der von mir gesetzten plattformen an, sofern ich mich dazu durchringe, dies auch zu tun. alle erreiche ich allerdings trotzdem nicht.
    2. diejenigen, die ich erreiche, könnten abgeschreckt werden. anstelle (mitunter geistreicher) authentischer meldungen, schreibt flattr für mich eine empfehlung nach der anderen in das internet, weil ich möglicherweise gerade einen text nach dem anderen flattrrr. lustigerweise habe ich gerade im bezug auf last.fm weniger skrupel (musik eben). doch so wie ich vor bezahlten tweets oder statusmeldungen zurückschrecke, kann ich ein mulmiges gefühl nicht verheimlichen.
    3. es ist geld im spiel … das passt nicht jedem und manch einer legt es vielleicht drauf an, dass in den für ihn passenden und für mich falschen hals zu bekommen.

    punkt 3 gilt auch für die zweite möglichkeit, die flattr nun anbietet. denn flattr promoted auf wunsch auch das, was man nicht nur den lesern, sondern auch flattr mitteilt. analog zu meinen automatisierten „frisch gebloggt“-tweets, die neuste blogeinträge in die welt hinausflüstern, könnte ich das also auch flattr überlassen. vielleicht würde ich dann auch so weit gehen und „hast du mal nen flattr?!“ sagen, spaß muss sein. aber zur zeit werde ich auf diese möglichkeit wohl verzichten.

    flattr gibt mir eine möglichkeit zur hand, für das, was ich mir nehmen darf, auch etwas zurückzugeben. das ist mir wichtiger, als am ende des monats meinen schnitt zu machen. nachdem vor einigen jahren das internet im allgemeinen und blogs im speziellen in meinem alltag damit begannen, abonnements überflüssig zu machen, kann ich nun das geld (dass ich dummerweise seitdem nicht gespart und zinsträchtig angelegt habe) denen zukommen lassen, dank denen ich an anderer stelle eben sparen kann. „man muss nicht immer nur nehmen, man muss sich auch mal geben lassen können“. es ist irgendwie paradox: ich verdiene nichts an flattr, aber es gibt mir vieles.

  • das große flattren

    seit mehreren wochen läuft ein spannendes experiment im internet. es heißt flattr und es ist der versuch wertschätzung in pekuniäre kanäle zu lenken. aber das alleine ist noch nicht spannend. schließlich ist es nicht der erste versuch im internet geld zu verdienen. große verlage können ein liedchen davon singen. viele in moll, manche auch in dur.
    neu bei flattr ist, dass die geldgeber in vorleistung gehen. anstatt also mühsam mit werbung oder anderen modellen sich das geld auf der eigenen seite über die besucher zu holen, bringen die besucher gleich etwas mit.

    wie funktioniert flattr?

    am anfang (meist monatsbeginn) wird ein betrag definiert, der am ende verteilt werden soll. dieser festgelegte geldbetrag liegt zur zeit zwischen 2 und 100 euro.[1. um weitere rechenbeispiele zu vereinfachen, lasse ich den 10%igen anteil, den flattr für sich behält unter den tisch fallen.] zum beispiel investiert ein user 10 euro im monat. der user kann nun seinerseits auf der eigenen website einen flattr-button einbauen, er kann aber auch auf anderen seiten, artikel oder beiträge mit flattr-button bei liken gefallen auf diesen button klicken („flattren“). bis zur abrechnung am ende des monats kommen im laufe der zeit ein paar klicks zusammen, z.b. 50 klicks. bis dahin ändert sich aber zunächst – sofern erwünscht – nur der zählerstand im button der artikel. so oder so: jeder klick der teilnehmer wird registriert.
    am ende des monats erfolgt der kassensturz. sämtliche klicks werden mit dem zu monatsbeginn investierten betrag wie folgt verrechnet: betrag/anzahl der klicks, das heißt in unserem beispiel. 10€/50 = 20 cent. dadurch ist der klickpreis des users im monat definiert. anschließend erhalten die angeklickten artikel diesen betrag: 20 cent. ein anderer user investierte vielleicht 5 euro und flattret 10 artikel, d.h. ein klick ist 50 cent wert. haben beide user einen identischen text geflattert, erhält der autor nun also schon 70 cent. flattr selbst erklärt das alles knapp und unkompliziert.

    flattr: wie geht es weiter?

    bislang ist die teilnehmerzahl bei flattr noch recht überschaubar. flattr befindet sich noch in der beta-phase, die die programmierer und verantwortlichen jeden tag ein stück weiter bringen. nachdem anfangs freunde des hauses und andere, die sehr früh interesse an einer teilnahme signalisiert hatten, berücksichtigt wurden, können aktive teilnehmer nun ihrerseits drei freunde einladen. ich habe übrigens noch zwei einladungen zu vergeben. bei interesse einfach per kommentar melden. es dürfte aber nicht mehr lange dauern, ehe auch diese hürde fällt. neben den üblichen verdächtigen, die aus verzweiflung, leidenschaft oder neugier teilnehmen, ist auch die taz unter den flattr-pionieren. bis aber flattren ähnlich selbstverständlich ist, wie die erwähnung von twitter in den öffentlichen funkhäusern, wird noch etwas zeit vergehen.

    mein vorgehen mit flattr

    ich fange zunächst mit 5 euro an, die ich monatlich in den topf gebe. das ist nicht viel, gerade aber auch nicht wirklich wenig. sollte ich am ende des monats mehr als 5 euro erhalten, erhöhe ich im folgemonat die 5 euro um 1/4 der des differenzbetrags. bis auf weiteres wird auch nicht jeder artikel am ende einen flattr-button erhalten. bevor dies im blog automatisiert eingesteuert werden soll, möchte ich eine eigene schöpfungshöhe vorhanden wissen. beispielsweise hätte ich bei einem video von kloß & spinne arge kopfschmerzen, meinen button darunter zu setzen. läge mir der flattr-button von volker strübing[2. so er (irgendwann einmal) einen hat.] vor, wäre es mir eine große freude, diesen eben dort auch einzubinden. ehre, wem ehre gebührt.
    dank frank bueltge habe ich einen einfachen weg gefunden, flattr automatisiert einzubinden. bei den „kloß &spinne“-folgen, werde ich den button wieder rausnehmen. sollte jemand anderem der gebrauch bei bestimmten blogposts +bel aufstoßen, bitte einfach bescheid geben. flattr für kommentare kann ich mir auch gut vorstellen, allein, die beteiligung rechtfertigt noch nicht den aufwand.

  • allein schon das wort (XXII)

    meat & greek.
    falls ich irgendwann mal ein griechisches restaurant aufmachen sollte… „meat & greek“ wäre der name dazu.
    zur zeit findet google 42 treffer, was mir markenrechtliche probleme ersparen sollte.

  • feindesland

    „Die Frauen suchen nach Wegen, uns zu ernähren, und wir Männer hocken im Kellerloch und diskutieren mit Theoretikern von der Gästeliste über die fehlende sozialkritische Ebene in Hartmuts „Manifest für die Unvollkommenheit“. Das läuft ganz falsch, denke ich mir, das läuft alles vollkommen falsch.“
    (feindesland, oliver uschmann s.15)

    und das war erst der anfang von „feindesland“ was sonst noch so alles falsch laufen kann, zeigt der weitere verlauf. was autor oliver uschmann mit seiner spitzen feder seinen nicht nur von mir[1. einfach mal „hartmutesk“ googlen] liebgewonnenen protagonisten hartmut und ich antut, überschreitet manch eine schmerzgrenze.
    das erste in schwarz gehaltene buch der „hartmut und ich“-welt hat seine farbe und den titel feindesland: hartmut und ich in berlin absolut verdient, denn die geschichte spielt in berlin.
    in dieser stadt ist zwar vieles möglich, aber sie ist nicht für alle gemacht. manch einem gelingt es intuitiv einen großen bogen um die hauptstadt zu machen, andere werden nicht weniger intuitiv in sie hineingezogen. von hartmut und ich hätte ich ersteres erwartet. aber dass die beiden mitsamt anhang einmal im wedding aufschlagen würden, war nach „hartmut und ich“, „voll beschäftigt“, „wandelgermanen“ und „murp“ keine überraschung.
    in berlin tun sich dann erstaunliche parallelen auf. episoden aus der werbe-agentur sind mir über eine ecke nicht unbekannt, andere ecken habe ich zuvor ganz eigenfüßig erlaufen. dadurch wirken manche geschilderten eindrücke auf mich natürlich etwas mehr (nach). aber es ist eh eine der stärken von oliver uschmann, den lesern orte und atmosphären unmittelbarer zu vermitteln, als es die eigene erfahrung vielleicht ermöglichen würde.
    die geschichten wiederum sind insgesamt etwas direkter und kompakter als zuvor bei murp. dadurch ließt sich das buch etwas schneller. wobei bei der menge an genialen augenblicken, die durch die zeilen blitzen, man am ende selbiges lieber hinauszögern möchte… aber es gibt ja eine fortsetzung. vielleicht. mal sehen. hoffentlich.

    titel: feindesland hartmut und ich in berlin
    autor: oliver uschmann
    seiten: 400
    verlag: scherz
    neupreis: 14,95 euro
    isbn-13: 978-3502110491

  • wm 2010 = panini sammelalbum zeit

    heute oder spätestens morgen geht es wieder los.
    dann lagert auf dem tisch zuhause das aktuelle panini sammelalbum zur wm 2010 in südafrika und auf dem weg zur oder von der arbeit führt kein weg am kiosk vorbei, bei dem es panini sticker gibt. und bevor kurz vor knapp der panini-verlag selbst oder ebay das letzte puzzlestück ergänzt die letzten sticker-lücken füllt, wandert der suchende blick im alltag umher, um der sammelwut verfallenen leidensgenossen zum panini sticker tauschen zu finden.

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  • hotspots der vorderpfalz

    mein überblick der einzelnen orte mit gratis wlan in der vorderpfalz hatte mit dem letzten theme-update leider die kommentarmöglichkeit eingebüßt. dieses kleine problem ist nun behoben. nach wie vor freue ich mich über vorschläge und tipps rund um kneipen und bars im bereich mittelhaardt, in denen die gäste kostenlos ins internet können und dürfen. und zugegebenermaßen tun ein paar updates der karte auch mächtig gut.

  • mandelblüte in der vorderpfalz

    mandelblüte in deidesheim
    mandelblüte in deidesheim (foto aus dem jahr 2007)

    kaum zu glauben, aber nach dem langen winter und (für die vorderpfalz ungewöhnliche) unmengen an schnee hat der frühling den turbo eingelegt und die mandelblüte färbt die vorderpfalz in ein meer aus rosa-weißen blüten. damit kann auch mit dem mandelblütenfest in gimmeldingen die weinfest-saison eingeleitet werden. von daher habe ich meinen urlaub in der heimat etwas ungünstig gelegt. doch die weinkerwen kommen ja noch zu hauf. spätestens wenn die weinkerwe deidesheim 2010 auch die auszeichnung als schönstes weinfest der pfalz 2009 verteidigen wird, bin ich wieder vor ort.

    zum wohl die pfalz.

  • your name here – (m)ein fck trikot

    wie auf der vereinseigenen website angekündigt, soll die mannschaft des 1. fc kaiserslautern am letzten spieltag der hoffentlich letzten zweitliga-saison für sehr sehr sehr sehr sehr sehr lange zeit immer in speziellen trikots ins altehrwürdige fritz-walter-stadion einlaufen. auf den limitierten trikots werden die namen von 2010 fans nachzulesen sein und die immatrikulationszeit für vereinsmitglieder und dauerkartenbesitzer hat bereits begonnen. falls das kontingent bis zum 1.3. noch nicht vergriffen sein sollte, können sich auch andere fck-sympathisanten ihr trikot zulegen.
    meinen platz auf dem trikot habe ich mir soeben gesichert, sofern bei der übertragung alles geklappt hat. und auch wenn ich einigen spielern des aktuellen kader der roten teufel auf meinem trikot einen platz einräumen würde, so lasse ich mein eigenes trikot dieser limitierten kollektion, mit der fritz walter beflocken. lieber spät, als nie.

    fotobeweis folgt… wird wohl aber mindestens bis zum 34. spieltag auf sich warten lassen (müssen)

    *update* der exklusive kreis steht.