höflich sind sie ja…

… die schwedischen polizisten.

nachdem eine gruppe randalierender franzosen um einen erasmus-studenten lautgröhlend den campus vor ort unterhalten hat, haben offenbar anwohner in der umgebung die polizei gerufen. die kamrater och hjälpare versuchten dann sich vor ort ein bild von der beendeten szene zu machen, fanden aber nur eine beleuchtete hütte vor, in der offensichtlich drei studenten vor rechner saßen… die trotz mehrmaligem klopfen an verschiedenen fenstern die tür nicht geöffnet habe. etwa zwei minuten lang (was bei ständigem geklopfe doch schon recht lang ist).

unsereins dachte natürlich noch an die lärmenden kolllegen, die aber rechtzeitig und selbständig in den alkoholgetränkten ruhezustand wechselten. mögen sie morgen ordentlich kopfschmerzen haben… scheiß nervensägen! wieso lernen menschen auch im x-ten vollsuff nicht, dass die wirkung auf nüchterne eher ausbleibt?
(file under: wahrscheinlich kann eh nur ich etwas damit anfangen, aber was überhaupt?)

finally

ja, der neue header sieht auch scheiße aus … ich weiß … aber um den überhaupt „erstellen“ (in diesem falle: hinkotzen) zu können, musste ich etwa 4 stunden lang mit dem rechner kämpfen. das hat nicht wirklich spaß gemacht. tschüss „default“, hallo „sweet pink“

… ab ins bett … rausch ausschlafen. und nein, ich war dann doch nicht bei der turbojugendparty

just visited

… der erste clubparty-besuch außerhalb der eher ernüchternden uniparty (@ allhuset) fiel just auf disco bravo.

für die einen vielleicht ganz sicher ein idealer einstieg in die szene … für mich szene-scheuen menschen, schlicht ein großartiger abend mit größtenteils tanzbaren indiemusik. angekündigt war zwar auch ein „act“ aus deutschland: dyko (kennt die jemand?) aber die habe ich tanzenderweise verpasst (ist das schlimm?)

eintritt 70 kronen, bier zu happy hour zeiten 29 kronen. da kann man nicht meckern. das mache ich allerdings ja auch gar nicht.
einmal mehr ist es mir gelungen, dem foto-heini, der auch auf stockholmer partys wild um sich scheißt schiest knippst zu entwischen. allerdings hat eine bekannte mehrmals die kamera gezückt. ich bemühe mich darum, die fotos zu erhalten.

was ich seit diesem abend mit gewissheit weiß: franz ferdinand sind eine frauen band. als „take me out“ gespielt wurde überdeckte ein chor aus schätzungsweise 20 frauenstimmen den sowieso schon im remix vorhandenen frauenchor. das sagt natürlich nichts über die qualität der band aus, vielmehr über einen abend, den offenbar nicht nur ich genossen habe. leider, bzw. zum glück, verzichtete der dj im anschluss mando diao zu spielen, was da noch alles hätte passieren können?!

on the way to get wasted.

das vorher-bild

um mir im nachhinein nicht anhören zu müssen, dass ich nichts getan hätte, muss ich wohl sicherheitshalber eine vergleichsmöglichkeit schaffen. das heißt, dass ich nicht nur im rahmen dieses blogs auf die besuchten museen eingehe, sondern auch die entsprechenden markierungen auf der karte vornehmen werde. so sah die karte zu beginn aus:

das vorher-bild

und das nachher-bild folgt dann wohl in der zeit, in der wie welt zu gast bei freunden ist. dazwischen gibt es wie gesagt hier ein paar konkretere ausführungen.

stichwort „einrichten“ neben der karte (oben), dem oasis-ticket und einem zeitungsbericht zum besten oasis-konzert, dem ich beiwohnen durfte, und natürlich pipi, ziert nun auch eine erste postkarte meinen so-called arbeitsplatz. vielen dank dafür:

liebe grüße

echt unecht – ja wie jetzt?!

der sonntägliche ausflug in das stockholmer kulturhuset hat mir nicht nur die handtaschenparade beschert, sondern auch noch eine fotos-ausstellung von hasse persson: „real/unreal

zwei worte, die beobachtern im zusammenhang mit den vereinigten staaten von amerika sicher recht schnell in den sinn kommen. und im großen und ganzen ganz gut eingefangen vom guten herren fotografen. ich nehme mal an, dass hier die kunst nur auf dem zweiten blick eine bedeutung erhalten sollte. denn im großen und ganzen ging es um die wortwörtliche abbildung des zustandes eines landes über die jahre. irgendwo zwischen death valley und ku klux klan, von mardi gras bis super bowl schimmern die widersprüche des „land of the free“ durch. etwas für den kurzweiligen zeitvertreib, untermalt von amerikanischer musik der 60er 70er jahre.

kein grund nicht zu lachen, aber grund für weitreichende diskussionen…

tatütata mein täschchen brennt

lange habe ich gewartet, wie ich nun an die museen vor ort mitsamt ihren ausstellungen herantrete um meine eindrücke festzuhalten. die größten schwierigkeiten sah ich verknüpft mit der relation. warum rockt eine königliche münzsammlung mehr als ein rückzugsort eines schwulen prinzen?! was macht ein sagenhaftes untergangsschiff reizvoller als eine sammlung von malereien der vergangenen jahrhunderte?!

der knackpunkt war allerdings (einmal mehr): der schlichte anfang. bei all den tollen sehenswürdigkeiten und orten, die ich passierte, fehlte ein erster aufhänger. ein „dings“, ein „moment mal“, ein grund.

lange rede, kurzer sinn. nun soll es los gehen. bevor ich mich den vergangenen highlights in loser reihenfolge mal mehr, mal weniger, mal mehr weniger ausführlich widme, schnell etwas absolut beknacktes:

ich habe heute folgende ausstellung gesehen: „content – the handbag in contemporary art

… absoluter bullshit! einmal mehr wurde der weiblichen handtasche eine mystik zugeschrieben (was vielleicht noch seine berechtigung hat) und dieser mystik das „kunst“-label aufgedrückt (was absolut keine berechtigung hat). diese „kunst“ (in diesem zusammenhang ohne anführungsstriche undenkbar) wirkte wie das ergebnis eines kaffeekränzchens von 17 emanzipierten frauen, die nach zehnminütigem brainstorming jeweils für sich etwa 30 minuten am eigenen konzept gearbeitet haben, um nach einer woche beispielsweise ein handtaschen-mobile oder 6 fotografien nackter weiblicher hintern mitsamt handtaschen an der seite zu präsentieren (dazu gab es 2 video-installationen). hätte ich hierfür geld auf den tisch legen müssen, wäre mir nach dem kurzen „kunst“-genuß nichts anderes übrig geblieben als mit meiner handtasche wild um mich zu schlagen.


muss das denn sein?

tatütata mein täschchen brennt

lange habe ich gewartet, wie ich nun an die museen vor ort mitsamt ihren ausstellungen herantrete um meine eindrücke festzuhalten. die größten schwierigkeiten sah ich verknüpft mit der relation. warum rockt eine königliche münzsammlung mehr als ein rückzugsort eines schwulen prinzen?! was macht ein sagenhaftes untergangsschiff reizvoller als eine sammlung von malereien der vergangenen jahrhunderte?!

der knackpunkt war allerdings (einmal mehr): der schlichte anfang. bei all den tollen sehenswürdigkeiten und orten, die ich passierte, fehlte ein erster aufhänger. ein „dings“, ein „moment mal“, ein grund.

lange rede, kurzer sinn. nun soll es los gehen. bevor ich mich den vergangenen highlights in loser reihenfolge mal mehr, mal weniger, mal mehr weniger ausführlich widme, schnell etwas absolut beknacktes:

ich habe heute folgende ausstellung gesehen: „content – the handbag in contemporary art

… absoluter bullshit! einmal mehr wurde der weiblichen handtasche eine mystik zugeschrieben (was vielleicht noch seine berechtigung hat) und dieser mystik das „kunst“-label aufgedrückt (was absolut keine berechtigung hat). diese „kunst“ (in diesem zusammenhang ohne anführungsstriche undenkbar) wirkte wie das ergebnis eines kaffeekränzchens von 17 emanzipierten frauen, die nach zehnminütigem brainstorming jeweils für sich etwa 30 minuten am eigenen konzept gearbeitet haben, um nach einer woche beispielsweise ein handtaschen-mobile oder 6 fotografien nackter weiblicher hintern mitsamt handtaschen an der seite zu präsentieren (dazu gab es 2 video-installationen). hätte ich hierfür geld auf den tisch legen müssen, wäre mir nach dem kurzen „kunst“-genuß nichts anderes übrig geblieben als mit meiner handtasche wild um mich zu schlagen.


muss das denn sein?

besichtigung (touristisch)

falls mich heute abend jemand sucht, ich bin wohl hier zu finden – in der ice bar, dem stockholmer ableger des ice hotels (berühmt aus blitz, explosiv, exclusiv, taff, usw. usf.).
ich bin gespannt auf einen vodka-tonic in the rocks und ob wireless-lan bei -5°C sinn macht notwendig ist (bzw. ob es überhaupt angeboten wird).

auf der anderen seite … mir würde schon ein foto von mir in diesen klamotten völlig reichen.

skål!

aufgelesen

kaum zu glauben, der januar ist noch nicht zu ende und die wege in stockholm sind frei von schnee. dabei sollte der frühling doch erst im märz kommen…

das wird er wohl auch und in bälde verfluche ich vielleicht schon die kälte?! ich weiß es nicht. in jedem fall feier ich mit dem nächsten bier einen monat (blog-)selbständigkeit. in bälde gibt es auch die erste stastik-statistik.

die ersten museen und restaurants sind dank der elterlichen fürsorge ebenfalls durchlaufen. zur ruhe bleibt keine zeit. wozu muss gott eigentlich nach frankreich?