ansteckungsgefahr

mein verein, der fck (für all diejenigen, die mich noch nicht so lange kennen), kämpft ja derzeit gegen den abstieg. während ich mich seelisch schon auf diesen eingestellt habe, stemmt sich die mannschaft noch dagegen.
nächste woche wird es einmal mehr ein trainingslager geben. im hessischen marburg bezieht das team ab montag quartier in der „vila vita hotel rosenpark“. ob das gut gehen wird darf bezweifelt werden, gehört das hotel doch zur „unternehmensgrippe“ (sic!) vom hauptsponsor…

fck-grippe.jpg

wieder

ich jetzt auch!

nach jahrelanger abstinenz, nenne ich nun ein sticker-album mein eigen. die ersten investierten 5 euronen ersparten mir doppelte bilder. tauschen oder nachschub dürfte von schweden aus allerdings eh schwieriger werden.

ist das schon die erste wm-euphorie oder habe ich zu lange an den fan-sticks geschnüffelt? ich weiß es nicht!

0-0

zeit für konflikte, zeit für ein derby, zeit für fußball, zeit für djurgården if gegen hammarby if!

inför matchen
der spielplatz

gleich zwei von drei stockholmer fußballvereinen der allsvenskan (quasi bundesliga) spielen auf und nach dem ersten von zwei bieren des abends gilt es, vor ort eine entscheidung zu fällen: auf welcher seite steht ihr? wir holen uns stehplätze für die (und fanschals von der) auswärtsmannschaft. forza bajen! (also hammarby für nicht eingeweihte)

choreo
die tribüne gegenüber

derby heißt hier auch doppelter ticketpreis, schlappe 240 kronen (etwa 24 euronen) pro mann (und frau) kommen unsererseits dem aktuellen meister zugute, der sogar des derbys wegen ins råsunda zieht. selbst wenn der a.i.k. am 3.5. im söderstadion auf hammarby treffen wird, geht unter 240 kronen absolut gar nichts. (notiz an mich: geld sparen!!!)

derby heißt hier aber keinesfalls ausverkauft. da hätten noch ein paar tausend zuschauer mehr ins stadion reingepasst. vielleicht sind die stockholmer zu sehr derby-verwöhnt, allein 6 davon wird es in dieser saison geben, oder aber (wenn auch unwahrscheinlich), die leute ahnten, was auf sie zukommen würde (um es vorweg zu nehmen: gar nichts!). die saison ist zwar noch jung (etwa eine woche), aber vom aufeinandertreffen des aktuellen meister und letztjährigen dritten der liga sollte/dürfte man schon etwas mehr erwarten.

den einzigen aufreger des spielsâ„¢, das foul, das zu einer roten karte gegen djurgården führte, habe ich verpasst (bier nummer 2). der rest war ein grottenkick® ohne zwingende torchancen und keine ca. 24 euro wert. da hätte ich ja gleich auf den betze gehen können. immerhin bleibt den stockholmern der erstligafußball wohl erhalten.

bajare
er hat kein einziges mal aufs spielfeld gesehen, ich hab ihn beobachtet!

den eintritt wert war allerdings die angenehme atmosphäre, die hörensagen zufolge sogar noch recht gemäßigt war (0:0?!). zwar waren auch einmal die allseits bekannten schmährufe beim torwartabschlag zu hören, aber den rest der zeit haben die fans beider seiten mitsamt einheizer besoffen fröhlich bereitwillig und vielfältig für das team gesungen und geklatscht. und das ein oder andere bengalische feuer wurde auch abgebrannt. abgesehen vom ergebnis war es also ein recht angenehmer abend.

kaos till råttsunda

maske

die entscheidung ist gefallen: jens lehmann sie (oder beliebigen namen eintragen) ist ab sofort die nummer eins im tor der deutschen nationalelf auf dem single-markt. der verlierer des duells, oliver kahn, er (oder beliebigen namen eintragen), zeigte sich „maßlos enttäuscht“ und will sich über seine zukunft im dfb-team beziehungsleben nun gedanken machen.

sport ist so einfach überall (der originaltext stammt vom heutigen sport1.de-teaser) funktioniert auch umgekehrt. das musste raus, nicht böse sein.

kurz notiert

  • mythos betzenberg! in der vergangenheit realität, dann ob der spielerischen leistung und der vereinsinternen situation eine arg strapazierte phrase und nun ausgewiesenes ziel der fans… sie haben ja nichts anderes … moment mal, ich ja auch nicht! wer kann mir diesen aufkleber besorgen?!
  • aus der reihe „freiberg und seine studenten“: rolling stone gerrit pohl im spiegel. größter gemeinsamer nenner – meiner meinung nach – die einleitung zum text. danach wird fröhlich eilig aneinander vorbeigesprochen. (gefunden)