wer denkt sich eigentlich so einen schwachsinn aus?

der betze brennt:

„Zaunfahnen waren für die FCK-Fans offiziell verboten. Wer denkt sich eigentlich so einen Schwachsinn aus? Und dann auch noch im DFB-Pokal, wo es bekanntlich sowieso keine störende Bandenwerbung vor den Tribünen gibt?! Beim Versuch, die Zaunfahnen trotzdem aufzuhängen, gab es dann Ärger mit den Ordnern (die bereits beim letzten Mal glänzten mit Aussagen wie: „Wir wollen nur ein bisschen Spaß haben, dann könnt ihr die Fahnen aufhängen“) wer denkt sich eigentlich so einen schwachsinn aus? weiterlesen

(kein) preis für die gl

in schöner regelmäßigkeit glänzt eine der aktivsten fangruppen in kaiserslautern, die generation luzifer 1998 (kurz: gl), im fritz-walter-stadion und auch über die grenzen von kaiserslautern hinaus mit choreographien, die die grenzen in den bereichen „ausgefuchst“, „charmant“, „legendär“ und „spektakulär“ ausloten. in der saison 2010/11 trieb man alles auf die spitze mit der choreo für fritz walter. anlässlich des 90. geburtstags und 25 jahre nach der umwidmung des betzenbergstadion in fritz-walter-stadion, setzte die gl gemeinsam mit der westkurve dem leider 2002 verstorbenen größten deutschen fußballer ein denkmal: „für immer in ehren – fritz walter und sein stadion“: (kein) preis für die gl weiterlesen

2/3 literaturtag

am kommenden donnerstag habe ich noch immer urlaub, trotzdem würde ich mich gerne an diesem tag dreiteilen. mit einem teil könnte ich dann weiterhin gemütlich urlaub machen und fünfe gerade sein lassen. die beiden anderen teile könnten dann jeweils auf eine lesung gehen:
ein drittel folgt dann der einladung des fanprojekts in kaiserslautern und begibt sich am 18.3.2011 ins fritz-walter-stadion auf den betzenberg. dort geht es um „die ultras: fußballfans und fußballkulturen in deutschland„, ein buch von jonas gabler. 20 uhr gehts im medienzentrum in der nordtribüne los. kritiker sind explizit eingeladen. das könnte spannend werden.
ein weiteres drittel wäre im cafe morgenrot zu berlin anzutreffen, wo „soccer vs. the state: tackling football and radical politics„, ein buch von gabriel kuhn ebenfalls um 20 uhr vorgestellt und ausgiebig besprochen wird.
aber dreiteilen ist am donnerstag nicht drin. denn da habe ich ja ganz und gar urlaub. und ich bin noch dazu ganz woanders.

zum erhalt der fankultur – demo in berlin

zum erhalt der fankultur gestern am 9.10.2010 demonstrierten zahlreiche fuballfans1 verschiedener vereine von bunte bis bundes liga in den farben getrennt und in der sache vereint für den erhalt der fankultur. die fandemo führte auf einem knapp 6 kilometer langen rundkurs vom roten rathaus über die karl-liebknecht-straße und torstraße (sic!) zurück über die friedrichstraße und unter den linden zur abschlusskundgebung beim alexanderplatz. es war inzwischen die dritte veranstaltung dieser art und angesichts der umstände, die die in teilen erzverfeindete fangruppen gemeinsam auf die straße brachten, wohl leider auch nicht die letzte, aber andererseits hat vielleicht diese friedliche und bunte veranstaltung innerhalb der fanszene etwas bewegt. auch die gesänge drehten sich um die gemeinsame sache und was farblich leicht zu unterscheiden war, konnte akkustisch teilweise nicht auseinandergehalten werden. ein wenig hoffnung darf man sich machen. die demo hat es immerhin auch in die tagesschau geschafft.

sämtlichen „acab„-gesängen nahm die polizei übrigens von vornerein den wind aus den segeln.

hier ist noch ein video vom demozug auf der torstraße, dass die länge eindrucksvoll wiedergibt:

  1. optimistisch geschätzt im oberen vierstelligen bereich.

medien-zukunft ganz unmittelbar

das ende von „die revolution des lesens“, ein äußerst lesenswerter artikel von geo-autorin johanna romberg1, hat mir doch tatsächlich eine wohlige gänsehaut bereitet. bei den dazugehörigen sechs glaubenssätzen war ich auch kurz vor einer standing ovation der nackenhaare.
im unter medien-zukunft subsumierten text gelingt es der autorin mit leichtigkeit zu vermitteln, dass gerade etwas großartiges passiert und es ein echtes glück ist, das miterleben zu dürfen. viele dank.

*update* unvermittelt war das falsche wort… daher wurde es durch unmittelbar ersetzt

  1. leider nicht online verfügbar, aber immerhin angeteasert.

brezeln für hitler

es ist aber auch verflixt. ständig muss sich jemand an brezeln verschlucken. gerade gilt das für ein paar menschen in berlin. (bislang offenbar zwei mit und drei ohne eier)
das musical the producers hinkt wohl noch hinter den erwarteten verkaufszahlen… gut möglich, dass aber nicht nur ich mich der propaganda versuchung neugier hingebe. denn wie bereits erwähnt war der film ein großes vergnügen.

(via spreeblick)

durch die nacht mit

was macht heinz strunk, wenn er nicht gerade in konstanz liest? (morgen!!!)
er fährt zum beispiel mit h.p. baxxter durch die nacht.
und wer die erstausstrahlung auf arte verpasst hat oder die kommenden zwei wiederholungen verpassen sollte, hat nun – auch dank intro.de – eine woche zeit.
(via laut-fm-kollege nicorola)

wir nennen es …

sammelplatz der digitalen bohá¨me? web2.0-stammtisch? oder die renaissance des salons?
die wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.
in einer woche treffen sich webinteressierte, internetpioniere und kommunikationsfreudige menschen (aber nicht nur die, denn vielleicht sind auch deren freunde dabei, oder du?) im völlig unsakralen dom zu konstanz. es hätte in hinweis in eigener sache werden können, aber an diesem tag bin ich leider nicht vor ort. zumindest nicht von 11 – 15 uhr.

mit der üblichen verzögerung von ein paar jahren ist der trend aus der großstadt nun also auf dem land angekommen. welcher trend? ganz klar die haltung im internet ein medium zu sehen, das weniger für zeitverschwendung, hormonhaushaltung und tauschbörsen steht, sondern für darüber hinausgehende möglichkeiten. nachdem die arbeitswelt großflächig erschlossen ist, drängt der computer immer weiter in den alltag und es gibt menschen, die finden daran nichts verwerfliches.
für sie ist die lektüre von blogs so normal wie für andere die bettlektüre. sie klicken sich durch den spiegel, während andere weiterhin durch totes holz blättern und häufig haben sie kein problem damit auch fremde menschen wissen zu lassen, wenn es etwas bereicherndes gibt, freund wie fremder ist nur einen klick davon entfernt.
das internet gibt ihnen die nötigen mittel an die hand und aufgeweckt wie sie sind, fragen sie sich von zeit zu zeit, ob sie nicht vielleicht ihrerseits dem internet mittel zurückgeben können. das und die kultur rundherum ist in der großstadt schon ein weilchen standard und einem verlag sogar ein buch wert: „wir nennen es arbeit„, schrieben sascha lobo und holm friebe und beide zeichnen sich seither mitverantwortlich, dass nun mitunter latent desorientierte, latent an procrastination leidende, latent infantile erwachsene das vorwurfsvolle „urbanen penner„-prädikat mit der zugehörigkeit zur digitalen bohá¨me auskontern können.1
und so macht in ein paar tagen vielleicht auch die digitalen bohéme bodensee von sich reden. (twitter: #dibobo)

(via bodenseepeter)

  1. ein paar zeilen von mir zum buch sind hier zu finden

kuk mal einer an

… für keinen kalauer zu schade. aber wenn die eigene myspace-seite via http://www.myspace.com/kuk_kuk zu erreichen ist, sollte das verschmerzbar sein.
die sympathischen brückenbauer der kultur uni konstanz veranstalten demnächst am 24.7. einen poetry slam in der corso bar. im k9.
ist das ne gute nachricht? aber hallo!

look at the poets 8

meine kamera macht gerade urlaub auf kreta, deshalb musste ich den restlos ausverkauften respect the poets 8-abend in der spiegelhalle am see handysch festhalten. praktischerweise hatte ich mein mobiltelefon dabei:

respect the poets 8 @ spiegelhalle, konstanz
sebastian 23 vorne und thomas am tresen (hinten)
und rechts meine gitarre

die qualität der fotos bitte ich zu entschuldigen. neben mir saß ein typ mit iphone (das hier müssten seine bilder sein), da wurde mein sonyericsson offenbar nervös. für ein kleines flickr-set hats dann aber doch noch gereicht. ob die sprechstation mit den bildern etwas anfangen kann, wage ich aber zu bezweifeln.
war mal wieder ein sehr gelungener abend, der zu recht einer verlängerung gottschalkscher rabbscher art bedurfte.

danke u für die cola und danke fürs bier matze.