kettcar – rettung

rettung“ von kettcar, ein lied das das ende von 2011 für mich nachhaltig geprägt hat und auch im neuen jahr treuer begleiter ist, gibt es nun auch als video zu betrachten und bestaunen. kay otto, podcast-freunden vielleicht aus dem ohrensessel und von den flimmerfreunden bekannt (ich hoffe da kommt bald mal wieder was?!) inszenierte den ersten höreindruck vom kommenden album und gleichzeitig eines der direktesten lieder der band aus hamburg. vielleicht gerade weil markus wiebuschs texte sich nicht in poesie flüchten, verzaubern mich sätze wie „als die sabberfäden zart mein ohr streiften“. ein klares und banales „ich sagte: ‚komm trink das aus, es wird das schlimmste verhindern. das unheil morgen früh ein kleines bisschen mindern'“ knallt in ein prisma, dass irgendwo zwischen ohrmuschel und hirn liegen muss und gänsehaut, melancholie und noch vieles andere auslöst. ich kann nicht anders. kapitulation! aber rettung ist zum glück in sicht. kettcar – rettung weiterlesen

the late call & niels frevert @ lido

the late call & niels frevert @ lido
niels frevert sitzt während sich die nackenhaare zur standing ovation melden

niels frevert ist zur zeit unterwegs auf seiner „zettel auf dem boden“-tour zum neuen album. immerhin auch schon die vierte nach vier nationalgalerie-platten. dementsprechend zahlreich erschien das publikum im zwar nicht ausverkauften aber dennoch kuschlig gefüllten lido in berlin-kreuzberg. the late call & niels frevert @ lido weiterlesen

deportees – islands and shores

„keine treffer“ oder auch „dieses lied ist in deinem land nicht verfügbar“ zumindest wenn man beabsichtigt, dieses lied käuflich zu erwerben. am 11. oktober erschien in schweden bereits „island & shores“, das vierte album der deportees. die gleichnamige single rotiert transnational auf soundcloud, aber zu erwerben ist der song hierzulande leider noch nicht. das ist ein großer mist! deportees – islands and shores weiterlesen

van halen tour rider

warum van halen keine braune m&m’s haben wollten, hatte ich ja schon einmal etwas ausführlicher nacherzählt. selbstverständlich blieb diese geschichte nicht nur bei mir nicht ohnen folgen.
bei sonos hat man vor kurzem einen graphisch versierten menschen dazu animiert, den legendären stage rider der nicht weniger legendären band vollständig und ansehbar in einer infographik umzusetzen. per telefonischen trackback machte man mich heute darauf aufmerksam:

van halen tour rider weiterlesen

van halen vs. braune m&m’s

eine geschichte, die zu charmant und abgefahren ist, um sie an dieser stelle zu vernachlässigen (mit anekdoten versehen, frech abgeschrieben und frei übersetzt von tai-wiki-widbee):
warum van halen keine braunen m&m’s im backstageraum duldeten. van halen vs. braune m&m’s weiterlesen

i’m from barcelona – always spring

i´m from barcelona - always spring ich gehe jede wette ein, dass „always spring“ – die zweite single von i’m from barcelona – live arschtritt. das mag man nach den ersten zehn sekunden seh- oder höreindruck vielleicht noch bezweifeln, doch zehn sekunden machen noch kein lied. und die zunächst reduzierte instrumentierung, der solo-gesang von emanuel lundgren und das minimale soundsprektrum nehmen mit jeder sekunde immer mehr raum ein und klingen mehr i’m from barcelona – always spring weiterlesen

hätte wäre könnte wenn

berlin ist die hölle. berlin bietet mir so viele konzerte, dass ich mich innerhalb von monaten ruinieren könnte und für meinen finanziellen bankrott allenfalls ein müdes lächeln übrig hätte. aber weil ich mir meinen ruin noch aufspare, ist berlin für mich zur zeit ein ständiges verpassen. hätte wäre könnte wenn weiterlesen

zurück in die zukunft: drogen nehmen und rumfahren

ich wollte hier ja schon den reigen der wortspiele rund um „die zukunft“ beginnen. aber dafür komme ich wohl mindestens ein jahr zu spät. 2010 erschien bereits das debutalbum „sisters & brothers“. gelesen davon habe ich erst heute. zurück in die zukunft: drogen nehmen und rumfahren weiterlesen

i’m from scandinavia @ festsaal kreuzberg

degrees @ festsaal kreuzberg
degrees @ festsaal kreuzberg
ein tag, der mit get up, get down & get outside eingeläutet wird, kann natürlich nicht einfach so ausklingen. da kam es mir ganz gelegen, dass nordic by nature im festsaal kreuzberg konzert und party veranstalteten. livemusik gab es von degrees aus schweden und the new wine aus norwegen. an den plattenspielern standen die djs von karrera klub, nordic by nature und bror. schlappe 6 euro sollte der spaß kosten, die türen öffneten um 22 uhr und der besuch hat sich durchaus gelohnt. i’m from scandinavia @ festsaal kreuzberg weiterlesen

for whom the bell tolls

for whom the bell tolls fm4. als mich mein weg aus dem süden deutschlands in richtung berlin führte, war klar, dass ich fm4 via webradio mitnehmen würde. ich konnte damals ja noch nicht ahnen, in einem schicken neubau in mitte zu landen, bei dem die häuslebauer zur jahrtausendwende auf dsl verzichteten. und weil flatrate in deutschland häufig auch mit einem fetten downgrade einhergeht, verzichte ich seit rund zwei jahren unter anderem auch auf webradio. wer weiß, wieviele lustige stunden mit stermann und grissemann mir dadurch abhanden kam. ich möchte erst gar nicht mit dem zählen anfangen. natürlich sind stermann und grissemann nicht nur regelmäßig in berlin zu sehen, sondern auch zu hören, aber das ist eine andere geschichte. for whom the bell tolls weiterlesen