bis hierhin und nicht weiter

zwei grenzen und fortsetzungen

gestern saßen wir in einem restaurant und tranken bier. harmlos. problemlos. alle hatten das gesetzliche alter erreicht. jeder durfte.

trotzdem fühlte es sich komisch an, als die polizei im rahmen einer gastro-kontrolle auch die ausweise von ein paar gästen, den offensichtlich jüngsten, von uns, verlangte. es konnte ja nichts passieren, war ja alles legal. aber an genuß war danach nicht mehr zu denken (was vielleicht aber auch am biergeschmack lag)

heute sitze ich am rechner und möchte im rahmen des st. patrick’s day auf guinness verlinken. guinnes.com wäre zu banal. zumal auf dieser seite eine kleine hürde zu nehmen ist um an inhalte zu gelangen. unter anderem auch eine altershürde. natürlich, nach wie vor, kein problem. hey 25 lenze öffnen türen. aber es gibt da auch die frage nach der herkunft, bzw. dem ort an dem diese seite genutzt werden soll. schweden führt da nicht weiter. muss ich wohl meiner herkunft ins spiel bringen. danke deutschland!
bei den systembolagets habe ich noch müde gelächelt, hier, in den weiten internetzräumen fühlte ich mich eingeschränkt. es geht hier um inhalte, nicht um das bier im glas.

wird mal zeit sich genauer mit dem thema zensur auseinanderzusetzen…

pauschal gesagt

ich hab soeben mein flickr-album auf den neuesten stand gebracht und hierfür aus etwa 300 bildern ca. 50 mehr oder weniger vorzeigbare herausdestiliert. hat ganz schön gedauert. mit dem „taggen“ komme ich nach wie vor nicht klar, die überschrift musste manchmal auch ausfallen und die kommentierung erst. liest die überhaupt jemand?

später wird dann der we are scientists-artikel bebildert.

so langsam gehen dann auch die ersten stockholm bilder verloren, weil ich ja nur die neuesten 200 zeigen kann … wenn ich die anstehenden investitionen getätigt habe, denke ich mal etwas intensiver über einen flickr-pro-account nach.

nach dem kegel- und fitness-club kommt offenbar die flickr-mitgliedschaft. aber erst jetzt mache ich auch mit. ist das web 2.0???

solna campus
gruß vom campus

überraschung

ich bin deutschland barney!


you are barney

you could have been an intellectual leader…

instead, your whole life is an homage to beer

you will be remembered for: your beautiful singing voice and your burps

your life philosophy: „there’s nothing like beer to give you that inflated sense of self-esteem.“

(gefunden)

da wird der hund …

… in der pfanne verrückt, denn heute wurde mir tatsächlich das erste „stöckchen“ zugeworfen. der herr s. hat’s geworfen ich habs gefangen:

1. ein track … aus deiner frühesten kindheit!
trio – da da da… da wird jetzt vielleicht ein wenig glorifiziert, aber der legende nach, soll ich schon recht früh mit recherschierten (gehörten) fakten zu der band um mich geworfen haben. als single erschienen ist der song 1982, da war ich … 2 *g* aber es geht ja um die früheste kindheit.
stephan remmler hab ich noch ein wenig in einer zeit verfolgt, in der david hasselhoff, matthias reim und roy black noch einfach nachzusingen waren.

02. ein track … den du mit deiner (ersten) großen liebe assoziierst.
also die erste „liebesbeziehung“ hing mit aerosmith – i don’t want to miss a thing und dem jahr 1998 zusammen. das konnte nicht gut gehen, das sollte nicht gut gehen, das ist nicht gut gegangen. vielleicht hätte man damals herbert grönemeyer mehr aufmerksamkeit schenken sollen, „flugzeuge im bauch“ hätte mehr potential versprochen.

03. ein track … der dich an einen urlaub erinnert.
willie nelson – on the road again! kanada 2001 und drei wochen, die vom ersten filmriss bis zum endsieg auf dem gotcha-feld zu grenzpassagen geradezu prädestiniert waren. unlängst fiel mir wieder ein katalog von trek america in die hände und wehmut überkam mich.

04. ein track … von dem du in der öffentlichkeit eigentlich nicht so gerne zugeben möchtest, dass du ihn eigentlich ganz gerne magst.
och, nach jahren als „fan“ von take that und der kelly family, haut mich hier eigentlich nichts um. auch die unsägliche nu metall-phase habe ich ja glücklicherweise hinter mir, deshalb sag ich es gerade aus: warum soll ich in der öffentlichkeit einem lied meine zuneigung verweigern, wenn es mich offenbar berürhrt? nächste frage

05. ein track … der dich – geplagt von liebeskummer – begleitet hat.
da gibt es einige stellvertretend für ganze mixtapes und playlisten: such a surge – radiosong. wäre ich jünger wäre es wohl die hansen band – keine lieder über liebe.

06. ein track … den du in deinem leben vermutlich am häufigsten gehört hast.
mir fallen hier nur lieder ein, die ich nicht oft genug gehört habe. ich bin ja noch in einer zeit aufgewachsen, in der computer noch nicht mitgezählt haben, und mir wurde die zählerei irgendwann auch langweilig. derzeitiger anführer meiner itunes-charts (die allerdings ohne ein jahr pc-itunes auskommen müssen): tomte – ich sang die ganze zeit von dir 34 mal.

07. ein track … der dein liebstes instrumental ist.
wolfgang amadeus mozart – eine kleine nachtmusik (ui, hier habe ich erfurchtsvoll zunächst die großschreibung verwendet)

08. ein track … der eine deiner liebsten bands repräsentiert.
oasis – rock’n’roll star. erstes album, erste ansage. noch mehr?
tocotronic – this boy is tocotronic. (ich hätte ja was anderes genommen, aber wenn die band schon ein solches lied im angebot hat?)

09. ein track … in dem du dich selbst wiederfindest oder in dem du dich auf eine gewisse art und weise verstanden fühlst.
kettcar – balkon gegenüber

10. ein track … der dich an eine spezielle begebenheit erinnert (& welche das ist).
haha, ja wie jetzt?! oasis – supersonic, wir haben uns geküsst. natürlich gibt es auch andere begebenheiten in meinem leben mit den speziellen begebenheiten, aber nur ein track? ach ich verstehe schon, bei drei oder fünf hätten manche die arbeit verweigert

11. ein track … bei dem du am besten entspannen kannst.
tocotronic – 17, jetzt wirds düster, gell ;-)

12. ein track … der für eine richtig gute zeit in deinem leben steht.
der soundtrack of my bwler-life: peter licht – sonnendeck. ein monat, in dem alles geklappt hat, danach bin ich aufgewacht und nun bin ich philosophiestudent.

13. ein track … der momentan dein lieblingssong ist.
coldplay – swallowed in the sea. ich muss an dieser stelle erwähnen, dass x&y ganz ganz groß gewachsen ist. inzwischen. am anfang war es ja noch ein kleines pflänzlein dessen blätter nach unten hingen.

14. ein track … den du einem besten freund widmen würdest.
tocotronic – näher zu dir (ui da kann man sogar noch mehr spekulieren, als bei tocotronic – für immer dein feind)

15. ein track … bei dem du das gefühl hast, dass ihn außer dir niemand gerne hört.
dazu kann ich nichts sagen, dafür kenne ich zuviele leute mit geschmack :-)

16. ein track … den du vor allem aufgrund seiner lyrics magst.
einmal mehr: tocotronic – die grenze des guten geschmacks 1

17. ein track … der weder deutsch- noch englischsprachig ist und dir sehr gefällt.
sigur ros – svefn-g-englar

18. ein track … bei dem du dich bestens abreagieren kannst.
such a surge – das blaue vom himmel

19. ein track … der auf deiner beerdigung gespielt werden sollte.
ja mist, derer gibt es bereits fünf, aber auf alle fälle muss oasis – slide away sein

20. ein track … den du zu den besten aller zeiten rechnen würdest.
tomte – die schönheit der chance

matze, meriko und dudu dürfen dann auch mal.

herkunft

… viele werden jetzt lachen, aber: eine der erste erledigungen, nach meiner ankunft war und ist: zu putzen! ich bin ja selber nicht so der ordentlichste mensch, aber mein vormieter hätte nicht unbedingt essensreste in den schränken lassen sollen. leider wäre hiermit (für meinen geschmack zu schnell) ein klichee erfüllt. bin ich nun doch deutschland?