gude laune revisited

zu den vielen dingen, die in clubs nicht gehen, zähle ich definitiv auch die „geht’s euch gut“-fragerei des djs oder mitunter sogar eines radiomenschen, der „den leuten da draußen an den geräten“ mal so richtig vermitteln will, was gerade los ist. in meiner durchaus ruhmarmen vergangenheit als clubgänger gab es mehrfach solcherlei begegnungen.
während man sich gerade so richtig in einen unglaublichen rausch getanzt hatte, holte einen die frage zurück auf den boden, die in einem solchen moment völlig unnötig war. denn wer geht in einen club mit der erwartung und haltung, dass es einem nicht so gut ginge?

5 Gedanken zu „gude laune revisited“

  1. sehe ich ganz ähnlich. exzessives feiern, ich wiederhole das gerne immer wieder, ist ein äußerst empfindlicher und störungsanfälliger prozess. kamerablitzlicht, dj-ansagen und popmusik-remixe sind da oftmals kontraproduktiv.

    große ausnahme: die großen publikumsbeschwörungsformeln des großen MC LOVE.

  2. …bock auf gude laune?
    feierei, alder!

    viel schlimmer noch sind aber die ewigen rewinds und mucke abbrechen und rumgetröte fast jeden dancehall-soundsystems. da kann man immer 20 sekunden tanzen, dann wird schon wieder irgendwas geblökt, rewind-ed, angehalten, platte gewechselt, getrötet…

  3. Sehe ich ähnlich, es erinnert einfach an das Kasperle-Theater: „Seid Ihr alle da?!?“

    Das fanden ja auch nur die dümmsten Kinder nach dem zweiten Mal noch nicht bekloppt…

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