if you can play: you can play

veröffentlicht am 3.12.2012 und seitdem „sagenhafte“ 3.141 views … jetzt tut nicht so, als sei es eine selbstverständlichkeit. das wäre ja zu schön um wahr zu sein. auf dem alten kontinent rühmt man sich ja für fankultur und tradition. aber scheinbar haben die vereine im fußballtechnisch eher belächelten land, den alten vereinen etwas voraus: you can play.

(via @fritztram)

„die sollen hier weg“

in wenigen tagen findet hier in berlin – ich erwähnte es bereits – der fankongress 2012 statt. im tagesspiegel hat frank willmann vermutlich im vorgriff auf anstehende themen und diskussionen einen lesenswerten artikel zum absurden alltag rund ums stadion verfasst.
ich bin von den vorkommnissen in dem text nicht direkt betroffen, denn ein stadionverbot wurde gegen mich nicht verhängt und auch als ultra würde ich mich nicht ohne weiteres beschreiben. doch auch als „normaler“ wenn auch aktiver fan gerät man in situationen, bei denen man sich fragt, wieso man sich das überhaupt noch antut. hier geht es wohlgemerkt noch nicht einmal um das, was die mannschaft auf dem platz leistet oder was die verantwortlichen im verein verzapfen.
noch ernüchternder ist dann noch die tatsache, was von den dingen im, am und um das stadion in die welt derer gesendet/kommuniziert wird, die die 90 minuten auf der couch absitzen. wie viele anderen auch möchte man einfach nur fußball sehen und die eigene mannschaft unterstützen. dann darf man nicht einmal auf den parkplatz vor dem stadion, wenn man schon nicht das spiel sehen darf und darüber hinaus beginnen andere ihr eigenes spiel zu spielen.

(via twitter)

snowboarden 1981: „so viel zum thema surfen“

ich war jetzt schon ein paar jahre nicht mehr auf der piste. aber zuletzt war es so, dass snowboarder und skifahrer friedlich nebeneinander im wintersportgebiet ihre bahnen zogen. das war vor gar nicht so langer zeit noch ganz anders. da waren snowboarder erst gar nicht erwünscht. noch viel früher hat man sie nicht einmal gekannt. z.b. im jahr 1981. snowboarden 1981: „so viel zum thema surfen“ weiterlesen

schüttel dein haar

in schöner regelmäßigkeit widmet sich die redaktion der 11freunde den mannschaftsfotos der bundesligamannschaften. dass clemens walch dieses mal aus dem rahmen fällt (chapeau!), fiel mir nur dank des fingerzeigs auf, so akkurat und ordentlich stehen die roten teufel für die fotografen parat. schüttel dein haar weiterlesen

fußball ist immer noch richtig

ich will nicht zu viel versprechen, aus gründen, aber: ich sitz an einem text, der dieses mein fußballfan-dasein auf den punkt bringen soll. ohne die messlatte zu hoch hängen zu wollen, sei schonmal so viel vorweggeschickt: ihr macht unseren sport kaputt… nicht weniger als funktionäre. fußball ist immer noch richtig weiterlesen

2/3 literaturtag

am kommenden donnerstag habe ich noch immer urlaub, trotzdem würde ich mich gerne an diesem tag dreiteilen. mit einem teil könnte ich dann weiterhin gemütlich urlaub machen und fünfe gerade sein lassen. die beiden anderen teile könnten dann jeweils auf eine lesung gehen:
ein drittel folgt dann der einladung des fanprojekts in kaiserslautern und begibt sich am 18.3.2011 ins fritz-walter-stadion auf den betzenberg. dort geht es um „die ultras: fußballfans und fußballkulturen in deutschland„, ein buch von jonas gabler. 20 uhr gehts im medienzentrum in der nordtribüne los. kritiker sind explizit eingeladen. das könnte spannend werden.
ein weiteres drittel wäre im cafe morgenrot zu berlin anzutreffen, wo „soccer vs. the state: tackling football and radical politics„, ein buch von gabriel kuhn ebenfalls um 20 uhr vorgestellt und ausgiebig besprochen wird.
aber dreiteilen ist am donnerstag nicht drin. denn da habe ich ja ganz und gar urlaub. und ich bin noch dazu ganz woanders.