2014

dieses jahr war blogtechnisch jetzt nicht so der bringer. zumindest auf mein blog bezogen. hier und dort habe ich zwar noch einiges geschrieben (ohne mich jetzt erinnern zu können, dies hier etwas ausführlicher thematisiert zu haben), aber befindlichkeiten blieben oft diffus oder unausgesprochen. wenn ich einen vorsatz nennen müsste, wäre dies wohl: mehr schreiben, formulieren, festhalten. nur ob ich es am ende hier veröffentlichen kann, werde oder will, bleibt unklar. 2014 weiterlesen

carpe sekundem

gerade bei matze entdeckt und frech aufgegriffen: ein jahr im leben von jonathan britnell. jeden tag er auf eine sekunde rückblick heruntergebrochen. interessant, wie lang so eine sekunde dauert. es bleibt jedes mal zeit, das gezeigte bild zu verarbeiten. ich hatte eine sekunde eigentlich als einen kurzen augenblick abgespeichert. und die entspannte musik von wild cub tut ihr übriges. vielleicht auch ein willkommener soundtrack für mein 2013. carpe sekundem weiterlesen

urban priol jahresrückblick 2012

schon am 29.11.2012 gab urban priol nicht weit von hier in der jugendstil-festhalle landau seinen jahresrückblick zum besten. bis zum 5.1. gibts die sendung noch in der mediathek von 3sat und wird dort dann depubliziert. das kann man bei einem jahresrückblick weniger schlimm finden, als bei anderen sendungen. trotzdem begrüße ich es, dass die sendung auch auf youtube zu finden ist: urban priol jahresrückblick 2012 weiterlesen

das war 2012

endlich. nochmal so ein jahr muss echt nicht sein. beruflich nahm es ein gutes ende. wenn ich einen aknüpfungspunkt ins jahr 2013 mitnehmen müsste, dann gerne diesen. aber der rest?! bleibt mir bloß weg. der abschied am ende war dann endgültig zu viel. 2012 war ein großer mist. hier und dort ließ sich zwar erahnen, dass ich auf einem okayen niveau leide und die abgründe bei weitem nicht ausgelotet sind, aber es gibt sehr viel platz nach oben. dabei wollte ich für 2012 gar nicht so viel: „mehr ruhe und weniger hysterie“ stand auf dem wunschzettel, „mehr konzerte und mehr fußball“, grenzen ausloten und grenzen sprengen. zugegeben, unterm strich ist das doch ne schöne menge. vielleicht war es am ende auch nur falsch formuliert. doch nun ist es erneut zeit für eine bilanz zu 2012. die spielregeln gleichen dabei denen von 2011, 2010 und 2008: „alles ist wieder in listenform aufbereitet. mal mit viel mal mit weniger information. im vergleich zum vorjahr bleibt die reihenfolge und der inhalt der punkte nahezu unverändert. manches kam dazu, manches fiel unter den tisch. ohne anspruch auf vollständigkeit, aber – für mich – ein gute möglichkeit, ein paar details zu bewahren, wo doch der überblick schon länger verloren ging.“

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das war 2011

das war 2011

mal gleich vorweg: fast alles von dem, was ich mir im anschluss an den jahresrückblick 2010 für 2011 erhofft habe, ist tatsächlich passiert. gar nicht mal so übel. dementsprechend sollte ich wohl meine pläne für 2012 mit bedacht wählen. aber zuvor muss natürlich noch bilanz gezogen werden. was war, was war noch, hab ich was wesentliches vergessen oder verdrängt und was passierte überhaupt 2011. alles ist wieder in listenform aufbereitet. mal mit viel mal mit weniger information. im vergleich zum vorjahr bleibt die reihenfolge und der inhalt der punkte nahezu unverändert. manches kam dazu, manches fiel unter den tisch. ohne anspruch auf vollständigkeit, aber – für mich – ein gute möglichkeit, ein paar details zu bewahren, wo doch der überblick schon länger verloren ging. das war 2011 weiterlesen

das war 2010

das war 2010 im letzten jahr habe ich leider den jahresrückblick 2009 ausgelassen, dashalb knüpfe ich mal an die liste von 2008 an und ergänze einige nennenswerte punkte. durchgestrichenes taucht im rückblick 2011 nicht mehr auf, es sei denn es tut sich noch was. die listung der punkte erfolgt rein zufällig und ein dank gilt don dahlmann und matze, bei deren rückblicken ich mich bedient habe. das war 2010 weiterlesen

szenen eines spieltags

bundesliga im rückblick jeder bundesliga-spieltag ist gespickt mit szenen, die sich mitunter tief in die synapsen der spieler, fußballfans oder medienvertretern graben… und dort geraten sie dann schnell in vergessenheit. schließlich folgt eine woche später bereits die nächste ladung frischer eindrücke. hier will ich für jeden spieltag eine subjektive auswahl festhalten. vielleicht hilft es mir ja beim saison-rückblick 2010/11.

1. spieltag: fc köln – 1. fc kaiserslautern
christian tiffert schießt eine flanke quer über das feld auf ivo ilicevic. kurz darauf wird durch den dadurch eingeleiteten konter das 3:1 für den aufsteiger aus kaiserslautern fallen. doch schon diesen pass honoriert trainer marco kurz mit einer euphorischen jubelgeste.

2. spieltag: 1. fc kaiserslautern – fc bayern münchen
louis van gaal wird vor dem spiel seiner bayern auf dem betzenberg auf sky interviewt. es ist freitag abend. flutlichtspiel. es ist das erste heimspiel nach dem aufstieg der roten teufel. ausverkauft, natürlich. noch steht nicht fest, dass dieses spiel nahtlos in die spektakulären duelle der zwei mannschaften einfügen wird, in dem der sonst treffsichere thomas müller eine 100 %ige chance vergibt und kaiserslautern innerhalb von 66 sekunden zwei herrliche treffer zum 2:0 erzielt. der trainer der bayern wird zur atmosphäre im fritz-walter-stadion befragt. seine augen beginnen zu leuchten. man hat den eindruck, seine gesichtszüge zu einem milden lächeln entgleisen zu sehen. dass er schon einmal als trainer auf dem betzenberg war, ist allgemein bekannt. doch dann erzählt van gaal, auch schon als spieler vor ort gewesen zu sein.

2008

ein kleiner jahresrückblick ohne anspruch auf vollständigkeit

universitätsabschlüsse: 1
neue macs: 1
gekaufte dauerkarten: 1
betzenberg-besteigungen: 10
vor ort gesehene fußballspiele: 9
umzüge: 2
– davon hemdglonker: 1
besuchte konzerte: 11
– davon festivals: 1
top 15 listen: 2
prinzipienuntreue: ca. ein dutzend mal
– davon bereut: 0
kinobesuche: 6
besuchte kinos: 4
radiostationen: 2
last.fm-top-bands: kettcar, los campesinos!, hello saferide, sigur rá³s, tocotronic, björn kleinhenz, friska viljor, morrissey, oasis, rogue wave
last.fm-top-songs: sigur rá³s – viá° spilum endalaust, kettcar – kein außen mehr, hellsongs – seasons in the abyss, los campesinos! – we throw parties, you throw knives, aqualung – something to believe in, kettcar – nullsummenspiel, sigur rá³s – hoppá­polla, i’m from barcelona – paper planes, friska viljor – old man, petter – logiskt (ft. säkert!), los campesinos! – frontwards, rogue wave – publish my love, los campesinos! – sweet dreams, sweet cheeks
zahl der bei itunes eingekauften songs/videos: 211

wird vielleicht noch erweitert.

back 2 barcamp bodensee.null

mitten im trubel des vergangenen wochenendes habe ich bei flickr ein erstes bild vom barcamp hochgeladen um dass sich eine kleine diskussion rund um das wesen eines barcamps drehte.
mit meiner mir eigenen sicht der dinge, kann ich darauf wohl keine befriedigende antwort geben. einerseits war ich selbst ja noch nie auf einer solchen veranstaltung, andererseits folgt ein barcamp einer eigenen dynamik, die jedes mal in eine andere richtung führen kann. franz meta-information eignet sich daher vielleicht besser, aber vielleicht genügen ja auch meine weiteren ausführungen.1

nach einem informellen kennenlernabend am freitag abend in der zeppelin university zu friedrichshafen gingen mehr als 120 personen (blogger, www-pioniere und junge – oder zumindest junggebliebene – unternehmer) am samstag morgen in medias res: das barcamp bodensee konnte losgehen. in sechs räumen gab es stündlich sogenannte „sessions“ die morgens, nach leckerem frühstück, von den teilnehmern vorgeschlagen wurden. keiner musste, jeder durfte, wenn er nur wollte, keiner sollte.

die inhalte der sessions waren vielfältig wie die motivation der teilnahme: von seo, web2.0 über politik, schwarmintelligenz hin zu buchdiskussionen und bodenseepferchen. von ernst bis lustig. vieles war dabei. und gefühlt hätte es noch viel mehr sein können, wenn eben nur die entsprechend motivierten referenten/ideengeber anwesend gewesen wären.2

mein spontaner fahrplan sah zunächst einen vortrag zur herkunft und den grundlagen von barcamps vor. oliver gassner, organisator dieser gelungenen veranstaltung3, erklärte mit anderen den vielen barcamp-neulingen weshalb sie hier sitzen4

vor dem mittagessen gab es dann eine session zur zukunft von blogs und websiten. auch aus diesem grund rückt del.icio.us für mich wieder ins zentrum der aufmerksamkeit. denn ähnliche applikationen könnten in bälde dieses blog ähnlich bereichern.

der zweite sessions-block des tages wurde mit der reputation im web eingeleitet. sehr interessant und inspirierend. ob ich mich bei der konsequenten umsetzung auch bis an das studivz traue, wird sich zeigen. ebenso die konsequenz der tatsächlichen umsetzung. weiter ging es mit der session zukunft 2.0 – shift happens, die zwar dank einiger übereifriger zwischendurch stark abdriftete aber dadurch auch viele neue sichtweisen bot. lehrreich. das.
da mir seit wochen das thema open id durch den kopf schwirrt, besuchte ich die entsprechende session. auch hier nahm ich einiges mit.
bevor ich mich dann auf den weg zu home of the lame nach rorschach machte (bericht folgt… vielleicht…), und dementsprechend die feierei des abends verpasste, wurde mit dem bodenseepeter ein wenig an der idee eines bootcamp boatcamps gearbeitet. zukunft offen.

am sonntag verschlief ich vorsätzlich und litt – die strafe folgt stets auf dem fuß (twitter1.0) – unter dem anfahrtsweg, der mir insgesamt knapp eine stunde wartezeit einbrockte, ehe ich um 11 uhr der session kollektive intelligenz anregendes verdanken durfte.
neben meiner ersten wortmeldung des tages folgte mit einer stunde am check-in-schalter der zweite beitrag zum barcamp5.

nach der mittagspause genügte vorauseilendes vertrauen auf das schicksal und etwas überwindung für die teilname an einer seo-session, die folgen könnten evtl vielleicht mitunter möglicherweise schon spürbar sein (hörst du mich, google?!). das session-doppel zukunft 3.0 und demokratie 2.0 beschloss für mich die gelungene veranstaltung bei der für mich alles – aber auch wirklich alles, von dem letzten dankes-tweet einmal abgesehen, aber das lag ja an twitter – reibungslos klappte.

voller ideen und informationen befand ich mich auf dem heimweg … und dann passierte das hier (die frau im bild bitte wegdenken):

barcamp bodensee

ausgewählte rückblicke:
robert basic, oliver gassner, bodenseepeter und meine ungefilterten gedanken teil 1, teil 2

im bcbc-wiki gibt es eine umfangreichere link-sammlung. meine fotos kann man sich auch im flickr-pool anschauen. gut möglich, dass im nachhinein noch verlinkungen hinzukommen. ich weiß ja nicht, was in den kommenden tagen noch alles veröffentlicht wird.

  1. die natürlich fehlerhaft sein können. korrekturen bitte in den kommentaren
  2. allerdings waren auch so schon genug ideengeber vorhanden
  3. danke! danke! danke!
  4. natürlich könnte man nun sagen, dass ich dann ja wohl auch erklären können sollte, was denn ein barcamp ist. aber nachplappern ist nicht so meins
  5. zugegeben: das ist sicherlich noch ausbaufähig

silly vespa

kinder wie die zeit vergeht. das jahr 2007 hätte nach meinem geschmack noch gerne fünf tage länger dauern können. nicht, weil es ein besonders tolles jahr gewesen wäre (als alter optimist gilt das ja grundsätzlich), sondern weil noch viel zu erledigen ist. aber so viel weitsicht kann man von einem längst verblichenen papst wohl nicht verlangen. wie auch immer: meinen lesern und dem bekanntenkreis darüber hinaus wünsche ich ein erfolgreiches, gesundheitgesegnetes und unterhaltsames jahr 2008. für mich wird es wohl ein kurz- und längerfristig wegweisendes jahr, aber unter normalen umständen wird sich das meiste davon auf eben dieser seite widerspiegeln.
seit mir gegrüßt.

ein tipp für den abend: „sekt macht dick und man kriegt kein pfand zurück.

und für die konstanzer: the night starts here.