artikel mit dem schlagwort projekt365:
“meist werden sie als werbefläche genutzt, aber eigentlich sind bierdeckel ein guter platz für inhalte.”
von coldplay waren mir ja bislang nur remixe bekannt, die geradeaus in richtung trance/techhouse strebten.1 eine andere richtung nimmt country-recke willie nelson. er schnappte sich “the scientist” und verpasst dem bald zehn jahre alten lied eine rauere tonart oder lässt hier country vom melancholischen britpop einlullen. wie auch immer: es funktioniert. finde ich. nach kurzer »»
saumagen und riesling! bevor hier das sebastian vettelsche “that’s what i’m talking about” die runde macht, sei natürlich erwähnt, dass das kulinarische nur einen teil einer gelungenen radreise durch die pfalz ausmacht. aber: neben dem politischen ist gerade das genußvolle und geistreiche ein wesentlicher bestandteil des pfälzischen, der pfälzerin und des pfälzers. vergesst das niemals.
und erneut macht ein von mir geschätzter musiker für das von mir geschätzte hamburg den bibo beim bundesvision song contest.
es ist für berliner schwer zu übersehen und für den rest des bundesgebiets dürfte es sich inzwischen auch rumgesprochen haben: sonntag wird in berlin gewählt. einen tag später lässt sich landauf landab trefflich über das ergebnis streiten: wowi mit wem? wo ist die fdp hin? wo bleiben denn da die inhalte? war das eigentlich wirklich »»
11.6.2000 mein erstes keith caputo konzert fand bei rock am ring statt. mein erstes musikfestival. drei tage bei herrlichem sonnenschein und die schulzeit endlich überstanden. mit metal konnte ich nichts anfangen und ich hab keine ahnung wer oder was mir den floh ins ohr gesetzt hat, aber ich wollte keith caputo sehen. auch wenn mir »»
oasis tocotronic kettcar morrissey frank turner thees uhlmann chronologisch. seltsam. keine frauen dabei. ich schlafe nochmal drüber. auffällig auch der wechsel von bands zu personen. zu beginn liegen auch viele jahre dazwischen. in jüngerer vergangenheit sind die fristen knapper. und ja: die überschrift klingt englisch um welten besser.
“let the right one in let the old dreams die let the wrong ones go they cannot they cannot they cannot do what you want them to” (morrissey – let the right one slip in)
das neue album von casper habe ich mir aus vielen gründen gekauft, aber aus einem ganz bestimmt nicht: weil ich hiphop-fan bin. das war vielleicht mal, aber meine wertschätzung für hiphop verhält sich wie die toten hosen zu punk. nostalgisch. manchmal wehmütig, aber nicht mehr teil meiner gegenwart. das gilt alles nicht für casper. der »»
nicht ganz so radikal wie merely thinking, aber das gleiche potenzial zum antideutschen
nach 20 jahren heißt es nun abschied nehmen von the ark. hierzulanden hat man in berlin im festsaal kreuzberg die möglichkeit einen letzten blick auf die jungs um ola salo zu werfen und der handgemachten musik zu lauschen. es gibt nur ein problem:
welcome to schwabylon / zuerst gesehen auf instagram…
auch für säkert på engelska gibt es videomaterial. für das wunderschöne “can i” sind allerdings viele menschen verantwortlich. in erster linie natürlich annika norlin, die sich mit einer einzigen video-idee nicht zufrieden gab und gleich ein projekt startete.
vicco von bülow ist tot. heute steht es sogar schon in den zeitungen. obwohl johnny schon ziemlich genau das aufgeschrieben hat, was mir in den sinn kam, will ich auch aus gründen der chronistenpflicht doch auch noch ein paar zeilen loswerden, die sich mir heute aufdrängen.
gisbert zu knyphausen und clickclickdecker machten, dass ich bei bandcamp eingekauft habe.
musik allein auf den klang zu reduzieren, wird der kunst nicht gerecht. habitus und inzensierung sind – gerade im pop – nicht weniger von bedeutung. auch und vor allem die texte, gute texte, machen ein lied zu lieblingsliedern, “unser lied”-ern und treuen begleitern durch schwere bis hin zu leichten stunden. doch es wäre augenwischerei, die »»
szeneputzen @fuckparade2011 / zuerst gesehen auf instagram…
kaffee mit herz und seele. @kristiania
die anonyme giddarischde können nicht nur schöne lieder über die provinz singen, sondern sie haben dem getränk ein musikalisches denkmal gestiftet, das auch dieses blog prägt… meistens zumindest… naja, häufig… namentlich zumindest immer:
fatboy slim betrat unlängst spanischen inselboden und nahm die gelegenheit zum anlass ein uraltes live-dj-set aus den archiven hervrzukramen. aufgenommen 2006 im space. hier geht es nicht um irgendein space, um myspace oder sonstwas: es geht um das space auf ibiza.
eine geschichte, die zu charmant und abgefahren ist, um sie an dieser stelle zu vernachlässigen (mit anekdoten versehen, frech abgeschrieben und frei übersetzt von tai-wiki-widbee): warum van halen keine braunen m&m’s im backstageraum duldeten.
deidesheim – die stadt, in der gegenwärtig das schönste weinfest der welt stattfindet – ist nicht nur cittaslow, sondern auch zu mieten, also käuflich … auf zeit.
jedes jahr findet einer der schönsten, einer der größten, wenn nicht sogar einer der ungewöhnlichsten flohmärkte in kreuzlingen und konstanz statt. eine ganze nacht durch, sowie davor und danach hat man die möglichkeit auf dem flohmarkt in konstanz um krempel zu feilschen oder sich darüber zu amüsieren.


kommentare
online ohne dsl: surfstick, netz-abdeckung & tarife (7)
flo fi flo fi Malachi oliver
fiva mc & das phantom orchester – die stadt gehört wieder mir (3)
Mmmatze
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oliver Malachi
berlin, du geschundene stadt (3)
Christian Dennis
1312 = acab (3)
Christian horst
ein traum von konstanz für die zukunft (2)
flo fi flo fi
durch die nacht mit casper und lena (3)
oliver pusche
warum stellt man pfandflaschen neben den mülleimer? (7)
flo fi toco flo fi