artikel mit dem schlagwort philosophie:

dctp-interviews irritieren mich im gleichen maße, wie sie mich mitunter beeindrucken. ohne viel schnitt hält eine kamera auf einen kopf. meist steckt dahinter ein kluger kopf. um diesen geht es oder um das, was darin vorgeht. von daher ist es nur konsequent, die interviewte oder den interviewten dabei zu betrachten. aber die oder der interviewende »»


es macht einen unterschied ob man recht hat oder den salat. letzteres ist aber am tisch serviert meist gesünder.


als prominenter fürsprecher der lehrenden vermittlung von lebenskunst outet sich kürzlich eckart von hirschhausen im interview mit dem schulspiegel. was würde mixa dazu sagen? lebenskunst spielte in meinem studium eine, aber keine haupt-, rolle. ein glück, das man weder in diesem fach, noch im leben auslernt und wohl dem, der gute lehrer um sich weiß.


„wir denken immer, wir können das leben aussitzen“ (leander haußmann @ thadeusz)


ich war gerade eben bei der deutschen post um meine identität festzustellen und feststellen zu lassen. was ich in 5,5 jahren teils strapaziösem philosophie-studium mir hart erarbeiten musste, wurde hier nach nicht einmal 5 minuten bestätigt: ich bin mit mir selbst identisch.


ich kam bislang leider noch nicht in den genuss die konstanzer gedankengänge vor ort abzuwandern1, aber das eine und andere gespräch mit den beiden philosophie-studentinnen dahinter bestätigte mich in meiner überzeugung, dass da etwas zukunftsträchtiges begonnen wurde. heute machte mich dann der blogger von no sleep till konstanz auf einen artikel bei zeit online aufmerksam, »»


vor längerem stolperte ich über einen blogeintrag bei ronnie grob, der auf eine sendung mit peter sloterdijk verwies.1 der blogeintrag enthielt ein (youtube-)video in der üblichen 10-minuten-länge. die qualität des videos gehört sicher nicht zu den besten, da es aber um einen (philosophischen) dialog mit frank a. meyer geht, ließ sich das ständige flimmern durchaus »»


es ist mal wieder zeit für einen kleinen blick nach konstanz. denn da tut sich (mal) wieder etwas: am 20.10. wird ein stockwerk unter dem waldhaus jakob der montagskreis stattfinden. die veranstaltungsreihe für sinnorientierte, philosophie-interessierte, grübler und alle anderen wird von philosophie-praktikern und gedankengängern angeboten. zu beginn steht „das orientierungslos: philosophische praxis unterwegs“ aus der »»


es ist mal wieder zeit für einen richtigen trackback besim karadeniz stellte vor kurzem in seinem netplanet-blog die frage: wie kennt man sich nicht mehr? und erkundigt sich nach dem umgang mit neuen ex-kontakten in diversen social networks oder wie, bzw. ob man dies dem anderen auch vermittelt. daran knüpft er die frage nach einer »»


„ich habe zu beginn der arbeit das bild eines freundschaftsraumes entworfen. dieser text dient gewissermaßen als skizze des grundrisses. inwieweit es sich nur um meine skizze handelt oder ob andere auch noch darauf zurückgreifen werden wird sich zeigen. dieser raum wird jedoch garantiert nach abgabe dieser arbeit errichtet und mit leben gefüllt werden. wenn man »»


das chaos auf dem schreibtisch lichtet sich allmählich und auch das hirn gleicht dem gordischem knoten weniger als noch vor ein paar wochen. es stehen zwar noch arbeitsreiche tage bevor, doch letztlich geht der gemütliche überschaubare notfall- plan mit realistischer weitsicht dann doch noch auf. man soll zwar nicht den tag vor dem abend loben, »»


ich habe bis vor kurzem im internet und in gesprächen von meinem blog als meine spielwiese gesprochen. dieses bild entsprach bis dato auch ungefähr der realität. wenn jemand was über den zaun geworfen hat (z.b. stöckchen, empfehlungen, links) habe ich meist damit gespielt, es mir teilweise angeeignet1, übernommen und dabei eigentlich immer – für alle »»


(der größte schatz den es gibt) … und so.


ende april erhielt ich offiziell grünes licht vom prüfungsamt, dass ich mit meiner abschlussarbeit und prüfern meiner wahl den letzten schritt in richtung master-abschluss gehen darf. und da steh ich nun. es gab nachfragen, andere per mail über das thema („sanktionen im rahmen von freundschaften“) auf dem laufenden zu halten, die werde ich gerne erfüllen. »»


kurz vor dem 125. jahrestag seines ablebens in london machte ich unwissend ob des nahenden datums das folgende foto: … denn neuerdings treibt mich die eigenart derlei beweise, dass es philosophie gibt und davon auch die rede ist, festzuhalten und zu sammeln. und anstatt eines weiteren zitats, verweise ich anlässlich des jubilaren lieber auf den »»


ein nicht gerade untypischer verlauf des philosophiestudiums. viel spaß im ethik-rat.


gegen die schwangerschaft als moralbefreiten raum! (file under: kleiner nachschlag im parolenformat zum „praktische ethik“-seminar)


„menschen, die in zurückgezogenheit leben und sich gerne ihren betrachtungen hingeben, die zu hause zu sitzen und über ihren kummer oder ihr vergeltungsgefühl zu brüten pflegen, mögen zwar oft mehr menschlichkeit, größeren edelmut und ein feineres ehrgefühl besitzen, aber sie werden selten im besitze jener gleichmütigen stimmung sein, die unter männern von welt so allgemein »»


er klempnert : was studieren sie denn? er steht in der tür: philosophie er klempnert weiter: psychologie? er wiederholt sich: nein, philosophie er stutzt: philosophie?! das hab ich ja noch nie gehört! hätte ich nicht schon vor stunden die 1. hausarbeit fertig gestellt, spätestens nach diesem dialog hätte ich mich mächtig damit ins zeig gelegt. »»


heute vor einem jahr habe ich meine bachelorarbeit abgegeben, offenbar aber ich nichts daraus gelernt, denn: ich studiere immer noch, nun aber im master-studiengang.


„vielleicht bin ich zu alt und zu müde“, fuhr er fort, „aber ich glaube halt, daß die chancen herauszufinden, was wirklich vor sich geht, so lächerlich klein sind, daß man sich bloß sagen kann: schlag’s dir aus dem sinn und sieh zu, daß du was nützliches tust. sieh dir mich an: ich entwerfe küsten. für »»


beim abschweifen während einer recherche zum kommenden referat, bin ich über „philosophische briefwechsel“ gestolpert. dabei bieten experten, bzw. sachkundige an, antworten auf fragen im philosophischen kontext zu geben. da diese sachkundigen ihren lebensunterhalt teilweise damit bestreiten wollen, ist dieser dialog leuten vorbehalten, die bereit sind, dafür zu zahlen. gibt es diese leute? wie weit geht »»


69.517 gebundene zeichen mit ein wenig tamtam, aber ohne bilder. die nächsten vierbissechs wochen habe ich kein problem des wissens mehr, sondern meine gutachter, die mir hoffentlich weitere probleme ersparen werden.


8 euro ärmer, aber um ein original reicher. in meiner büchersammlung: harry g. frankfurt ihm sein „bullshit„, erschienen im suhrkamp verlag. im original heißt der aufsatz „on bullshit“ und spätestens hier sollte klar sein, dass es sich nicht um humbug handelt (was nebenbei bemerkt im buch auch sehr gut dargestellt wird). die länge von 65 »»


wenn die wahrheit mal nicht auf dem platz ist, ist sie dann wirklich irgendwo dort draußen?




(nicht nur) krümmelmonster aufgepasst: hier gibts cookies. more information

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