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vernetzt im web

blogger als meinungsmacher

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Category : blogpodvlog

journalist philip banse klappert zur zeit die populären blogger der deutschen blogcharts ab, um mehr über diese und deren motivation zu bloggen zu erfahren. die ganzen interviews sind bei dctp.tv/meinungsmacher nachzusehen und bei einer länge von 40 minuten pro gespräch keine leichte kost, aber locker an einem wochenende zu bewältigen.
nebenbei zeichnen die inzwischen acht gespräche ein interessantes bild von diesem land, dem web und natürlich von demjenigen, der in klein bloggersdorf eine ordentliche portion aufmerksamkeit erhält. insgesamt haben also nicht nur webaffine, die sich für die persönlichkeiten hinter den blogs1 interessieren etwas von dem interview, sondern auch solche, die etwas über die hintergründe und entwicklungen im netz und außerhalb übrig haben. ich bin ja mal gespannt, wie das best of der interviews in ein fernsehtaugliches format gepackt werden kann. genug material sollte es ja geben.

inzwischen gibt es auch einen feed zum videopodcast. wenn also die bereits angekündigte dritte “staffel” von interviews erscheinen wird, erfahren die abonnenten unmittelbar von der neuigkeit.

(via leander wattig)

  1. das wären zur zeit: stefan niggemeier, johnny häusler, markus beckedahl, sascha lobo, mario sixtus, udo vetter, thomas knüwer und stefan laurin.

dennis lisk – suchen & finden

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Category : musik

ich mag es, wenn sich richtungen ändern. ich mag es, wenn menschen überraschen. ich mag es, wenn menschen dinge über board werfen, oder zumindest kurz loslassen, und sich etwas anderem mit einer leidenschaft widmen, die man zuvor so gar nicht erwartet hätte.
das heißt zwar nicht, dass ich dann auch das mag, was diese menschen tun, aber bei dennis lisk (lesenswertes interview auf laut.de), ist das der fall.
denyo begleitete mich als absoluter und beginner an sich ein paar jahre, in denen ich auch mal mit hiphop flirtete, aber es blieb eben nur ein flirt. mit seiner musik unter bürgerlichem namen und gitarrenmusik könnte sich das durchaus ändern. die erste single lass los (mp3-link bei amazon) hat zwar seine schwächen in den strophen, aber der rephrain ist zum mit der zunge schnalzen. sein debütalbum suchen & finden erscheint am kommenden freitag.

rabbit share: björn kleinhenz musiziert für humle

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Category : musik

humle ist der hase von björn kleinhenz. er ist ein ausgesprochen süßer hase mit langen ohren, putzigem blick und er ist eben der hase von björn kleinhenz. über björn kleinhenz wurden hier schon einige lobende worte geschrieben und auch an anderer stelle hielt ich nicht an mir (außerdem lauernd suicide on midsommar).
und humle hat sich – während björn auf fårö in schweden am neuen album “burma” feilt – wohl an den rand einer kiefer-op manövriert, was anlass für schnelles handeln war. alles andere als überhastet klingt jedoch das ergebnis: “head held high on fearsome pride” enthält 13 lieder (von denen mir bis dato nur “boychild” in einer anderen version bekannt war), ein sehenswertes artwork und das ganze ist digital für nicht einmal 4 euro erhältlich. der erlös war ursprünglich in vollem umfang für den medizinischen eingriff an humle bestimmt, der – das entehme ich mal dem update bei merely thinking – nun offenbar vermieden werden konnte. so ist es wie in vielen anderen dingen auch: am ende bleibt die musik von björn kleinhenz und was kann man sich glücklich schätzen, wenn man sie hat. humle, halt die ohren steif.

(via merely thinking)

*update* ich bin verzückt. die sache war auch den tierfreunden von laut.de eine meldung wert.

happy birthday tarzan

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Category : westkurve

mit geburtstagswünschen oder grüßen halte ich mich auf dieser seite normalerweise zurück, aber heute muss ich da eine ausnahme machen. mein vereinskamerad gerald “gerry” ehrmann ihm sein wiegenfest jährt sich heute zum 50. mal.1 also herzlichen glückwunsch tarzan. lass es krachen und genieß den tag mit freunden, mitarbeitern und fans.

paul mccartney who?

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Category : musik

stephen colbert weigert sich (zunächst) paul maccartney zu kennen:

der will doch nur…

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Category : berufswelt

“der mensch spielt nur, wo er in voller bedeutung des wortes mensch ist, und er ist nur da ganz mensch, wo er spielt.”
(friedrich schiller)

unsere größten sportler

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Category : aktionismus

nachdem johannes gutenberg bei der wahl zum größten pfälzer fälschlicherweise fritz walter auf platz zwei verdrängte, gibt der swr nun seinen hörern, lesern und allen anderen die möglichkeit, diesen historischen fehler zumindest ein wenig abzumildern. hierzu muss man den ehrenspielführer der nationalmannschaft und namensgeber des fritz-walter-stadions zu kaiserslautern einfach hier seine stimme geben und man verhilft ihm zum titel des größten sportlers im südwesten deutschlands. also, rinnjehaun.

(via fck.de dort ist momentan aber der link zum swr futsch. einfach das leerzeichen entfernen, dann gehts.)

17 minuten

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Category : Uncategorized


change to come feat. barack obama

miroslav klose nächster nationalmannschaftskapitän

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Category : Uncategorized

nur so eine vermutung.

nicht wähler haben eine lobby… not! vote

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Category : Uncategorized

ich bin ja durchaus auf die wahlbeteiligung gespannt… ob die amis die 60% knacken werden?

jörg haider ist tot

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Category : Uncategorized

mein letztes erlebnis rund um jörg haider ist keine rede wert, da es sich um die ekstatischen “jörgi”-rufe rund um den für die bzö recht erfolgreichen wahlabend in österreich handelte.
das vorletzte erlebnis behalte ich dafür um so länger im hinterkopf. haider war, wie die kandidaten der anderen parteien, für ein wahl-spezial auf fm4 zu gast und wurde nach (charakter-)eigenschaften eines konkurenten gefragt, die er schätzen würde. fast schon erwartungsgemäß fiel ihm nichts dazu ein…
ihm blieb seitdem nicht mehr viel zeit, an benehmen oder etikette zu arbeiten, die ihm nun zu teil wird, da jörg haider mit seinem wagen tödlich verunglückte.

mehr bei fm4.

legacy

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Category : Uncategorized

das wort vermächtnis ist arg strapaziert, aber bei lehrern (nein, nicht solchen) oft zutreffend.
ruhe in frieden randy pausch (23.10.1960 – 25.7.2008)

der rorschach-test: björn kleinhenz im mariaberg

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Category : musik

als es darum ging, die ersten selbstverursachten dentalen verfallserscheinungen zu stoppen oder zumindest zu verzögern, empfahl man meinen damals erziehungsberechtigten (und heute-nach-wie-vor-eltern) einen ganzheitlich behandelnden zahnarzt.
bevor dieser auch nur einen ersten blick auf mein gebiss warf, legte er mir zwei karten in verschiedenen farben auf den sprechzimmer-tisch. ich musste mich dann für meinen favoriten entscheiden und bekam im folgenden zwei neue farben vorgelegt. irgendwann verlor ich den überblick über hell- und dunkelgelb (-rot, -blau & -grün), während sich für mein gegenüber seltsamerweise das bild von meiner persönlichkeit verfestigte.

das war meine erste begegnung mit rorschach, dem namenspatron des tests.1 mein zweiter rorschach-kontakt war ein besuch im mariaberg anlässlich eines boy omega-konzerts im vergangenen november (hier jetzt bitte für einen moment mein erstauntes gesicht vorstellen, da ich feststellen musste, hierzu nichts geschrieben zu haben).

björn kleinhenz @ mariaberg

vorgestern gab es rorschach zum dritten, denn björn kleinhenz machte dort mit seiner band tourhalt. nicht nur nach dem letztjährigen highlight ein absoluter pflichttermin (d.h. es gab auch weitere gründe, doch diese bleiben bis auf weiteres unerwähnt).

die geschichte des mariabergs ist eng mit dem mann aus dem schwedenländle verknüpft, stand er doch am eröffnungsabend auf der bühne. damals jedoch nur mit der gitarre im gepäck. dieses mal führte ihn das unlängst veröffentlichte dritte album “quietly happy and deep inside” (kaufen!) an den bodensee. ihm zur seite standen fünf weitere musiker (darunter auch susanna brandin aka winter took his life) die seine lieder noch etwas großartiger klingen ließen als sie es sowieso schon sind. jeder zweite song endete geradezu in einem rausch aus akkustik-gitarren, schlagzeug, bass, keyboard und e-gitarre.
“olis” beispielsweise ard zdf artete in dieser besetzung zu einem editoresken stück aus, wie es interpol nicht besser beenden könnten. mit “at night we die” wurde mir erstmals – wenn auch eher by incident, denn by absicht und vor allen dingen nicht mir alleine – bei einem indie-konzert ein lied gewidmet. neben einer absehbaren zugabe gab es zwei weitere, die björn mit akkustik-gitarre und vor der bühne, also in einem noch intimeren rahmen, spielte, da die zuschauer andernfalls wohl mit dem applaudieren nicht aufgehört hätten.
anschließend gab es beim merchstand noch gelegenheit sich von den hervorragenden deutschkenntnissen und dem großen herzen des herrn kleinhenz überzeugen zu lassen.

wenn es die zeit zugelassen hätte, wäre ich gestern bei zwei weiteren konzerten in basel vor ort gewesen. heute führte kein weg an aarau vorbei, wenn nur das semester ein gewöhnliches wäre… allen meinen lesern möchte ich die folgenden termine ans herz legen. geht hin, erlebt einen schönen abend und grüßt den jungen schwaben von mir. an folgenden orten wird es klappen:

2008-05-17 ch – aarau, kiff
2008-05-18 at – wien, chelsea
2008-05-20 de – köln, stereo wonderland
2008-05-21 de – bielefeld, forum + amanda rogers
2008-05-22 de – bremen, römer
2008-05-23 de – braunschweig, café riptide (afternoon show!)
2008-05-23 de – berlin, magnet club
2008-05-24 de – leipzig, ut connewitz (pop up)
2008-08-08 de – münster, amp
(daten geliehen beim co-kleinhenz-ultra, bei dem es auch ein feines low-budget-video zu sehen gibt)

björn kleinhenz @ mariaberg björn kleinhenz @ mariaberg
björn kleinhenz @ mariaberg björn kleinhenz @ mariaberg
björn kleinhenz @ mariaberg

weitere bilder wie immer bei flickr und das live-set wird unter umständen in ferner zukunft nachgereicht.

das damalige test-ergebnis besagte übrigens, dass ich ein optimistischer mensch bin. nur was folgt daraus für die behandlung?

  1. irrtum. ich meinte den lüscher-test.

politischer verkehr

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Category : Uncategorized

zu viel bindung bedeutet, dauernd links abzubiegen.
(harald martenstein)

control

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Category : leinwand

it looked like premonition, but, to be honest, my english was so bad i didn’t understand the severity of ian’s lyrics. i could feel it, but i didn’t really understand.
(anton corbijn)