bernhard victor christoph-carl von bülow 1923 – 2011

vicco von bülow ist tot. heute steht es sogar schon in den zeitungen. obwohl johnny schon ziemlich genau das aufgeschrieben hat, was mir in den sinn kam, will ich auch aus gründen der chronistenpflicht doch auch noch ein paar zeilen loswerden, die sich mir heute aufdrängen. bernhard victor christoph-carl von bülow 1923 – 2011 weiterlesen

frank turner: the road

wer frank turner bislang noch nicht kennt und meine begeisterung für den engländer bislang nicht bemerkt hat 1, bekommt nun etwas mehr als fünf minuten zeit, sich einen eigenen eindruck zu verschaffen. neben der haltung von turner gibt es im kurzfilm nebenbei auch hörbeispiele, die allesamt in meinen fthc-top-5 landen… zur zeit:

(via frank turner)

  1. alle achtung!

da ist sie wieder

zwei jahre sind eine lange zeit. in der zeit soll man beispielsweise ein master-studium absolvieren können. man kann zwei meisterschaften, zwei pokalsiege und einen champions-league-sieg erringen. und manche müssen sich ins leben zurück arbeiten. plötzlich war monica lierhaus weg und keiner wusste nicht so recht warum, kaum einer sollte es wissen. und jetzt ist sie wieder da. nach zwei jahren, in denen man sich hervorragend auch ablenken kann oder in denen man abgelenkt wird, wird einem vor augen geführt, dass es da eine lücke gibt. und dann ist monica lierhaus da. und dann sagt sie, dass sie weiter daran arbeitet, um wieder vor die kamera zurückzukehren. und man schaut ihr in die augen, weil die kamera es ermöglicht. und da ist ein funkeln. das funkeln überstrahlt die manchmal ins unbekannte abdriftende stimme, es überstrahlt die trippelschritte, die man zu dieser uhrzeit und auf diesem sendeplatz nicht erwartet. vielleicht kommt monica lierhaus nicht mehr zurück vor die kamera, aber einer monica hellgardt wird das gelingen. das funkeln verrät es.

blogger als meinungsmacher

journalist philip banse klappert zur zeit die populären blogger der deutschen blogcharts ab, um mehr über diese und deren motivation zu bloggen zu erfahren. die ganzen interviews sind bei dctp.tv/meinungsmacher nachzusehen und bei einer länge von 40 minuten pro gespräch keine leichte kost, aber locker an einem wochenende zu bewältigen.
nebenbei zeichnen die inzwischen acht gespräche ein interessantes bild von diesem land, dem web und natürlich von demjenigen, der in klein bloggersdorf eine ordentliche portion aufmerksamkeit erhält. insgesamt haben also nicht nur webaffine, die sich für die persönlichkeiten hinter den blogs1 interessieren etwas von dem interview, sondern auch solche, die etwas über die hintergründe und entwicklungen im netz und außerhalb übrig haben. ich bin ja mal gespannt, wie das best of der interviews in ein fernsehtaugliches format gepackt werden kann. genug material sollte es ja geben.

inzwischen gibt es auch einen feed zum videopodcast. wenn also die bereits angekündigte dritte „staffel“ von interviews erscheinen wird, erfahren die abonnenten unmittelbar von der neuigkeit.

(via leander wattig)

  1. das wären zur zeit: stefan niggemeier, johnny häusler, markus beckedahl, sascha lobo, mario sixtus, udo vetter, thomas knüwer und stefan laurin.

dennis lisk – suchen & finden

ich mag es, wenn sich richtungen ändern. ich mag es, wenn menschen überraschen. ich mag es, wenn menschen dinge über board werfen, oder zumindest kurz loslassen, und sich etwas anderem mit einer leidenschaft widmen, die man zuvor so gar nicht erwartet hätte.
das heißt zwar nicht, dass ich dann auch das mag, was diese menschen tun, aber bei dennis lisk (lesenswertes interview auf laut.de), ist das der fall.
denyo begleitete mich als absoluter und beginner an sich ein paar jahre, in denen ich auch mal mit hiphop flirtete, aber es blieb eben nur ein flirt. mit seiner musik unter bürgerlichem namen und gitarrenmusik könnte sich das durchaus ändern. die erste single lass los (mp3-link bei amazon) hat zwar seine schwächen in den strophen, aber der rephrain ist zum mit der zunge schnalzen. sein debütalbum suchen & finden erscheint am kommenden freitag.

rabbit share: björn kleinhenz musiziert für humle

humle ist der hase von björn kleinhenz. er ist ein ausgesprochen süßer hase mit langen ohren, putzigem blick und er ist eben der hase von björn kleinhenz. über björn kleinhenz wurden hier schon einige lobende worte geschrieben und auch an anderer stelle hielt ich nicht an mir (außerdem lauernd suicide on midsommar).
und humle hat sich – während björn auf fårö in schweden am neuen album „burma“ feilt – wohl an den rand einer kiefer-op manövriert, was anlass für schnelles handeln war. alles andere als überhastet klingt jedoch das ergebnis: „head held high on fearsome pride“ enthält 13 lieder (von denen mir bis dato nur „boychild“ in einer anderen version bekannt war), ein sehenswertes artwork und das ganze ist digital für nicht einmal 4 euro erhältlich. der erlös war ursprünglich in vollem umfang für den medizinischen eingriff an humle bestimmt, der – das entehme ich mal dem update bei merely thinking – nun offenbar vermieden werden konnte. so ist es wie in vielen anderen dingen auch: am ende bleibt die musik von björn kleinhenz und was kann man sich glücklich schätzen, wenn man sie hat. humle, halt die ohren steif.

(via merely thinking)

*update* ich bin verzückt. die sache war auch den tierfreunden von laut.de eine meldung wert.