artikel mit dem schlagwort meta:

schon seit über zehn jahren ist diese seite online. doch das einzige, was sich in der jüngeren vergangenheit aktualisiert hat, war die blogsoftware und nicht der inhalt. nach und nach habe ich vergessen, welche funktion die installierten plugins erfüllen sollten, ganz zu schweigen von den gründen, weshalb ich seinerzeit mit dem bloggen angefangen hatte. 


rock’n’roll kann manchmal so einfach sein: anerkannter musiker schreibt, er sei ne frau:


mein weltbild geriet vor knapp drei monaten ein wenig aus den fugen. von einem vorstellungsgespräch in berlin kommend, hatte ich schwierigkeiten die wohnung zu betreten weil mein schlüsselbund nicht an seinem platz war. es sah ganz so aus als sei mir mein schlüsselbund abhanden gekommen. zum ersten mal. die erledigungen rund um die hausschlüssel sind »»


bloggen zwischen den jahren … vielleicht das undankbarste was es in klein-bloggersdorf1 gibt. nicht dass es hinterher heißt, ich hätte nichts gesagt. gibt es klein bloggersdorf eigentlich noch? muss mal robert fragen ↩


ich habe bis vor kurzem im internet und in gesprächen von meinem blog als meine spielwiese gesprochen. dieses bild entsprach bis dato auch ungefähr der realität. wenn jemand was über den zaun geworfen hat (z.b. stöckchen, empfehlungen, links) habe ich meist damit gespielt, es mir teilweise angeeignet1, übernommen und dabei eigentlich immer – für alle »»


bevor der bericht zum barcamp bodensee verfasst ist und andere dinge erledigt wurden und bevor die (zugegeben anstrengenden) twitter-zusammenfassungen überhand nehmen, folgt hier – wie gewohnt – die regelmäßige schorleblog-retrospektive: der abwärtstrend aus dem april wurde, wie auch die kleine schreibblockade, gestoppt. (wobei es die letzten tage natürlich wieder verdächtig ruhig hier war, aber dazu »»


es ist einfach so passiert. ohne vorsatz. über eine woche liegt nun der letzte blog-eintrag zurück und ehrlich gesagt war der text zur wahl sogar schon vor mehreren wochen fertig. in der zwischenzeit war ich in der pfalz, in der oberpfalz, auf dem betze, am see und in berlin. man kann sagen: ich bin rumgekommen. »»


gesundheitsbombodrom


.bloggen zeitversetzt !unordnung neue ganz eine.


mal wieder ein bissl meta-inhalt. nabelschau und dann auch noch zum allgemeinen blogblues. ich weiß nicht ob dieser text es überhaupt zur veröffentlichung schafft. denn eigentlich ist es hier üblich die texte einfach rauszuhauen, aber in diesem fall steht am anfang ein gefühl, dass sich schwer in worte fassen lässt, dann doch irgendwie aufgeschrieben wird »»


(direktvergleich) (via nerdcore) ist es noch diebstahl, ein video zu zeigen, dass gerade so ziemlich auf jedem blog auftaucht, dass man im feedreader hat? mir ist aufgefallen, dass ich in letzter zeit – zumindest gefühlt – gar nicht mehr auf seiten/videos/bilder/dinge verwiesen habe, wenn ich meinerseits mehrfach darauf aufmerksam gemacht wurde. die verweigerungshaltung wird sich »»


„bin ja eigentlich kein morgenmuffel. im grunde bin ich gerade morgens ein fröhlicher und aufgeweckter mensch, vor allem dann, wenn man mich die ersten 1-2 stunden nicht anspricht, mir ständig kaffee reicht und mir am besten einfach aus dem wege geht…„ eines der blogs, das mich in letzter zeit wirklich umgehauen hat, ist das bestatterblog. »»


hat sich eigentlich schon jemand gefragt, wieso dieses mein blog eigentlich schorleblog und nicht irgendwie anders heißt? zu beginn hatte ich tatsächlich noch die absicht, von weinfesten meiner heimat zu berichten oder mir so die wein(fest)kultur zu erschließen – immerhin komme ich aus einer weinregion. und schorle ist nunmal ein beliebter weg der weinverkostung. wasser »»


so langsam kribbelt es wieder. nicht, dass ich mangels ideen eine kleine auszeit genommen hätte, aber seit dem southside war weder kopf noch herz noch nebenhöhle frei. jetzt bin ich immerhin wieder gesund.


thomas vom blogblog, ja, genau der thomas, der auch bei fiket.de bloggt nutzt sein meta-blog für einen kommentar zur behandlung alter texte im eigenen blog. diese frage beschäftigt mich auch von zeit zu zeit und die knappe antwort lautet, dass ich orthographische ausrutscher behebe, inhaltlich jedoch nichts ändere. da ich aber noch ein paar zeilen »»


das betrachten meiner texte von vor einem jahr. zu finden in der ersten spalte zur rechten. das heißt dann wohl auch ein jahr schorleblog. ca. 550 einträge meinerseits, annähernd 560 kommentare dazu, ein bissl spielgzeug drumherum, allmählich mehr leser und ein spannendes hobby. es macht noch immer spaß. 2007 kann kommen.


bevor es bei meiner del.icio.us-sammlung (ganz nebenbei, herzlichen glückwunsch zum dritten) untergeht: die zeit bietet sieben thesen zum web2.0-dings. vielleicht etwas für die, die sich noch nicht allzulange den kopf über das world wide web zerbrechen.


… ohne das übliche weckerklingeln hätte er schwören können, einen ganzen tag verschlafen zu haben. der blick ins herz verriet ihm, dass es ungefähr drei tage waren; mit zwei schönen träumen und einem ziemlich unschönen fieberschub. doch nun war er wieder wach…


„das, was sie da hinter sich sehen, diese linie dort, das ist das ziel, über welches sie soeben hinausgeschossen sind“


was passiert eigentlich wenn der wachsam erstmal gesät ist? hält der sich über winter? wann wächst er? wächst er überhaupt? wie oft muss er gegossen werden? und was haben adleraugen damit zu tun?


bei meiner derzeitigen disziplin hätte ich zwar wohl eher ein rohrstock verdient, aber bis es dazu kommt, muss ich mich wohl mit einem stöckchen begnügen. warum bloggst du? um mir massenmails zu ersparen und trotzdem viele auf etwas hinweisen zu können. um meine schreibe zu verbessern und um zu spielen. seit wann bloggst du? so »»


wie soll man selbst dieses blogdings vermitteln, wo es doch so einleuchtend erscheint. fangen wir mal von vorne an: natürlich schreibe ich aus purem vergnügen hier rum, andere blogger tun dies auch. (ACHTUNG! den letzten satz bitte richtig lesen, da da taucht kein „nicht“ auf! absicht.) nicht-bloggende menschen fragen häufig, wieso denn das alles auch »»


irgendwo zwischen alkohol und exzess habe ich mittwoch nacht meine meinung verloren. neugier wich der lethargie und apathie machte sich breit (rum sei dank, war ich das ja schon). jetzt stichelt die erkenntnis, dass der nullpunkt – sofern denn möglich – schon wieder vorüber ist. morgen hole ich sie mir zurück. die meinung. bis dahin »»


… das ist mir zu viel meta (in der weihnachtsversion einfach ein „la“ vor „meta“)


was hält mich davon ab, einen schritt zurück zu gehen und mein leben zur kunst zu erklären? vielleicht dieser rückschritt? die vernunft? vielleicht gibt es aber auch gar keine kunst?




(nicht nur) krümmelmonster aufgepasst: hier gibts cookies. more information

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