mit einer nachrichtlichen überschrift bist du eigentlich immer auf der sicheren seite [interview]

in letzter zeit war es entweder so, dass mir die zeit fehlte oder dass ich sie mir nicht nehmen konnte, um ein buch zu lesen. das ist schade und ärgert mich auch gerade im bezug auf ein buch, das ein kollege von mir geschrieben hat. die gelegenheit ein rezensionsexemplar zur erhalten, musste ich leider auslassen. aber aus reiner neugier wollte ich dann doch etwas mehr wissen. so habe ich heiko gefragt ob er mir in einem interview ein paar fragen beantworten würde. wie es sich für einen pälzer bu gehört, hat er diese frage natürlich bejaht. mit einer nachrichtlichen überschrift bist du eigentlich immer auf der sicheren seite [interview] weiterlesen

kochhaus #ilike

jenseits des blogs habe ich schon mehrfach davon geschwärmt, nun wird es mal zeit es auch ausgiebig hier zu tun, denn: ich bin begeistert vom kochhaus. in berlin gibt es inzwischen in zwei stadtteilen ein begehbares rezeptbuch. in schöneberg (10823 berlin) wird man in der akazienstraße 1 fündig. im prenzlauer berg (10437 berlin) steht das kochhaus in der schönhauser allee 46. kochhaus #ilike weiterlesen

globe trotter connect mal wieder

bald sind es zwei jahre, die ich in berlin mit surfstick online gehen muss, weil bei der errichtung des hauses, in dem ich nun wohne, seinerzeit dsl keine option war… in mitte… 1999…
inzwischen habe ich mich dran gewöhnt. auch wenn ich nur sehr schleppend online bin. in einem der funklöcher von o2 in berlin… in mitte… 2011…
auch für die beton-wände, wegen denen ich nur in hofnähe internetz habe und in deren nähe ich mich daher meist aufhalte, habe ich allenfalls ein müdes lächeln übrig.
was mich aber mächtig ankotzt, sind plötzlich vermeintlich falsche netzwerkdaten. ohne dass ich die konfiguration geändert hatte. dann wird geflucht. aber sowas von.

… und nach einer halben stunde, nach mehreren neustarts, nachdem die netzwerk-einstellungen radikal umgewälzt wurden und nur mit glück wieder in richtig konfiguriert wurden, nach diesen bis zu diesen sätzen über iphone getippten zeilen ist das internet wieder da und globe trotter connect hält sich mit fehlermeldungen zurück. ächz.

gewinnspielen beim stereopoly-gewinnspiel

noch ein paar stunden läuft ein kleines feines gewinnspiel bei stereopoly. um daran teilzunehmen genügt ein kurzer blogeintrag mit verweis auf das spiel und der einbau des folgenden banners (der sich leider nicht mit meinem layout verträgt, deshalb kommt der banner ans ende des artikels)

zu gewinnen gibt es ein lg gd880 und zwei amazon gutscheine a 50 euro. ich hab es ja gesagt „ein kleines feines gewinnspiel“. die regeln kann man auch nachlesen bei stereopoly. immer wieder gibt es im internet kurzweilige gewinnspiele oder auch andere spiele, die man schnell und unkompliziert online spielen kann. allein um darauf hinzuweisen, lohnt es sich ein eigenes blog aufzumachen, wobei es – da muss man sich nichts vormachen – weder das erste noch das letzte blog dieser art wäre. im schorleblog selbst werde ich allerdings nur bei gelegenheit, darauf verweisen.

stereopoly smartphone blogpreisvergleich preis

flattr open beta

beutekunst es tut sich was bei flattr.
nachdem zwischenzeitlich auch wikileaks die illustre gruppe der early adopter mit exklusiver einladung bereicherte, ist die closed beta-phase nun abgeschlossen und alle dürfen, jeder kann, keine muss: flattr ist seit heute open beta und dabeisein auch ohne einladung möglich. zu flattr hatte ich bereits etwas geschrieben und wenn es so weitergeht, werde ich weiterhin über flattr berichten. denn: es macht spaß und es bleibt vielversprechend.

mit der open beta gibt es interessante neuerungen. user haben nun die möglichkeit mit dem flattrn via twitter oder facebook andere darüber auzuklären, dass sie gerade geld ausgegeben haben. so werden es zumindest wohl ein paar kritiker sehen. wenn man aber mal das geld außen vor lässt (je nach einsatz und monatlichen klicks kann der wert wahrlich enorm schwanken), greift flattr nur das auf, was sich schon seit längerem bewährt und von vielen praktiziert wird: empfehlungen. denn wenn mir etwas wert ist, geflattrt zu werden, ist die wahrscheinlichkeit groß, dass ich auf anderem wege meine freunde, meine follower und der welt insgesamt darauf hinweisen möchte. warum also nicht diesen schritt integrieren?! eben!
es gibt nur drei dinge, die ich hier anmerken muss

  1. weil nicht alle an flattr teilnehmen (werden), scheitert auch dieser versuch, den digitalen empfehlungskanal zu vereinheitlichen. zur zeit empfehle ich den unterschiedlichen gruppen via google reader, twitter, last.fm, facebook, youtube, weblog. möglich wären noch linkedin, xing und was weiß ich. immerhin setzt flattr an zwei der von mir gesetzten plattformen an, sofern ich mich dazu durchringe, dies auch zu tun. alle erreiche ich allerdings trotzdem nicht.
  2. diejenigen, die ich erreiche, könnten abgeschreckt werden. anstelle (mitunter geistreicher) authentischer meldungen, schreibt flattr für mich eine empfehlung nach der anderen in das internet, weil ich möglicherweise gerade einen text nach dem anderen flattrrr. lustigerweise habe ich gerade im bezug auf last.fm weniger skrupel (musik eben). doch so wie ich vor bezahlten tweets oder statusmeldungen zurückschrecke, kann ich ein mulmiges gefühl nicht verheimlichen.
  3. es ist geld im spiel … das passt nicht jedem und manch einer legt es vielleicht drauf an, dass in den für ihn passenden und für mich falschen hals zu bekommen.

punkt 3 gilt auch für die zweite möglichkeit, die flattr nun anbietet. denn flattr promoted auf wunsch auch das, was man nicht nur den lesern, sondern auch flattr mitteilt. analog zu meinen automatisierten „frisch gebloggt“-tweets, die neuste blogeinträge in die welt hinausflüstern, könnte ich das also auch flattr überlassen. vielleicht würde ich dann auch so weit gehen und „hast du mal nen flattr?!“ sagen, spaß muss sein. aber zur zeit werde ich auf diese möglichkeit wohl verzichten.

flattr gibt mir eine möglichkeit zur hand, für das, was ich mir nehmen darf, auch etwas zurückzugeben. das ist mir wichtiger, als am ende des monats meinen schnitt zu machen. nachdem vor einigen jahren das internet im allgemeinen und blogs im speziellen in meinem alltag damit begannen, abonnements überflüssig zu machen, kann ich nun das geld (dass ich dummerweise seitdem nicht gespart und zinsträchtig angelegt habe) denen zukommen lassen, dank denen ich an anderer stelle eben sparen kann. „man muss nicht immer nur nehmen, man muss sich auch mal geben lassen können“. es ist irgendwie paradox: ich verdiene nichts an flattr, aber es gibt mir vieles.

das große flattren

seit mehreren wochen läuft ein spannendes experiment im internet. es heißt flattr und es ist der versuch wertschätzung in pekuniäre kanäle zu lenken. aber das alleine ist noch nicht spannend. schließlich ist es nicht der erste versuch im internet geld zu verdienen. große verlage können ein liedchen davon singen. viele in moll, manche auch in dur.
neu bei flattr ist, dass die geldgeber in vorleistung gehen. anstatt also mühsam mit werbung oder anderen modellen sich das geld auf der eigenen seite über die besucher zu holen, bringen die besucher gleich etwas mit.

wie funktioniert flattr?

am anfang (meist monatsbeginn) wird ein betrag definiert, der am ende verteilt werden soll. dieser festgelegte geldbetrag liegt zur zeit zwischen 2 und 100 euro.1 zum beispiel investiert ein user 10 euro im monat. der user kann nun seinerseits auf der eigenen website einen flattr-button einbauen, er kann aber auch auf anderen seiten, artikel oder beiträge mit flattr-button bei liken gefallen auf diesen button klicken („flattren“). bis zur abrechnung am ende des monats kommen im laufe der zeit ein paar klicks zusammen, z.b. 50 klicks. bis dahin ändert sich aber zunächst – sofern erwünscht – nur der zählerstand im button der artikel. so oder so: jeder klick der teilnehmer wird registriert.
am ende des monats erfolgt der kassensturz. sämtliche klicks werden mit dem zu monatsbeginn investierten betrag wie folgt verrechnet: betrag/anzahl der klicks, das heißt in unserem beispiel. 10€/50 = 20 cent. dadurch ist der klickpreis des users im monat definiert. anschließend erhalten die angeklickten artikel diesen betrag: 20 cent. ein anderer user investierte vielleicht 5 euro und flattret 10 artikel, d.h. ein klick ist 50 cent wert. haben beide user einen identischen text geflattert, erhält der autor nun also schon 70 cent. flattr selbst erklärt das alles knapp und unkompliziert.

flattr: wie geht es weiter?

bislang ist die teilnehmerzahl bei flattr noch recht überschaubar. flattr befindet sich noch in der beta-phase, die die programmierer und verantwortlichen jeden tag ein stück weiter bringen. nachdem anfangs freunde des hauses und andere, die sehr früh interesse an einer teilnahme signalisiert hatten, berücksichtigt wurden, können aktive teilnehmer nun ihrerseits drei freunde einladen. ich habe übrigens noch zwei einladungen zu vergeben. bei interesse einfach per kommentar melden. es dürfte aber nicht mehr lange dauern, ehe auch diese hürde fällt. neben den üblichen verdächtigen, die aus verzweiflung, leidenschaft oder neugier teilnehmen, ist auch die taz unter den flattr-pionieren. bis aber flattren ähnlich selbstverständlich ist, wie die erwähnung von twitter in den öffentlichen funkhäusern, wird noch etwas zeit vergehen.

mein vorgehen mit flattr

ich fange zunächst mit 5 euro an, die ich monatlich in den topf gebe. das ist nicht viel, gerade aber auch nicht wirklich wenig. sollte ich am ende des monats mehr als 5 euro erhalten, erhöhe ich im folgemonat die 5 euro um 1/4 der des differenzbetrags. bis auf weiteres wird auch nicht jeder artikel am ende einen flattr-button erhalten. bevor dies im blog automatisiert eingesteuert werden soll, möchte ich eine eigene schöpfungshöhe vorhanden wissen. beispielsweise hätte ich bei einem video von kloß & spinne arge kopfschmerzen, meinen button darunter zu setzen. läge mir der flattr-button von volker strübing2 vor, wäre es mir eine große freude, diesen eben dort auch einzubinden. ehre, wem ehre gebührt.
dank frank bueltge habe ich einen einfachen weg gefunden, flattr automatisiert einzubinden. bei den „kloß &spinne“-folgen, werde ich den button wieder rausnehmen. sollte jemand anderem der gebrauch bei bestimmten blogposts +bel aufstoßen, bitte einfach bescheid geben. flattr für kommentare kann ich mir auch gut vorstellen, allein, die beteiligung rechtfertigt noch nicht den aufwand.

  1. um weitere rechenbeispiele zu vereinfachen, lasse ich den 10%igen anteil, den flattr für sich behält unter den tisch fallen.
  2. so er (irgendwann einmal) einen hat.

hotspots der vorderpfalz

mein überblick der einzelnen orte mit gratis wlan in der vorderpfalz hatte mit dem letzten theme-update leider die kommentarmöglichkeit eingebüßt. dieses kleine problem ist nun behoben. nach wie vor freue ich mich über vorschläge und tipps rund um kneipen und bars im bereich mittelhaardt, in denen die gäste kostenlos ins internet können und dürfen. und zugegebenermaßen tun ein paar updates der karte auch mächtig gut.