artikel mit dem schlagwort gedanken:
“es ist ein so schade, dass du so bist wie du bist wir so lange versucht haben cool zu sein und uns dabei den spaß raubten, den man bei uncoolen dingen haben kann”
ich habe letzte woche im supermarkt kurz überlegt spekulatius zu kaufen. spekulatius hört sich zwar eher nach titel an “grüß gott herr spekulatius”, “der herr spekulatius wird am dinner ebenfalls teilnehmen” aber es ist nunmal untrennbar mit den kalorienreichen feierlichkeiten in weniger als 2,5 monaten verbunden. aus irgendeiner unsicherheit heraus habe ich dann aber auf »»
ein jammer, dass sich sprachlosigkeit so schlecht in worte fassen lässt. klingt komisch, ist aber so. was soll man zu konflikten sagen, ohne nicht gleich danach eins auf den sack zu bekommen. am besten wohl nichts. ein wenig verzweifeln und um himmels willen all die schreihälse ignorieren, die umso lauter schreien, je mehr sie im »»
hallo klarer verstand, schön, dass du wieder da bist. es gibt viel zu tun und wir sollten gleich loslegen. was machst du denn da? gehst du bitte von der bar weg? nein, nicht! lass die flaschen stehen!!!
ganz bedächtig öffnet er das etui, nimmt den stift in die hand und schreibt auf: ganz vorsichtig öffnet er das etui, nimmt den stift in die hand und schreibt auf: ganz vorsichtig öffnet er das etui, nimmt den stift in die hand und schreibt auf: ganz bedächtig öffnet er das etui, nimmt den stift in »»
“da ist nur die schraube locker, das kann schon mal passieren”
ich kann mich des eindrucks nicht erwehren, dass wenn ich verstehen würde, wieso weibliche wesen hello kitty und anderlei asiatisch geprägtes (z.b. wörter wie “nikita” oder “konichiwa” und damit verknüpftes) wie andere chinesische schriftzeichen als tatto durch ihren alltag nehmen, für mich wohl vieles sicher leichter wäre.
für die gerade begonnenen semesterferien hab ich mir ein neues hobby zugelegt: stalken. jeder spricht davon, aber keiner macht es. ein opfer habe ich auch schon gefunden: mich selbst. ich werde mir nun also systematisch auflauern, verwirrte nachrichten schreiben und notieren, was ich wann wo getan habe. irgendwann überkommt mich dann der totale wahnsinn und »»
anknüpfend hieran, habe ich soeben gelernt, dass sitzblockaden ein grundrecht sind. da muss ich natürlich meinen standpunkt zum thema blockade überdenken. vielleicht, bzw. offensichtlich, bin ich noch nie in einer situation gewesen, in der ich darauf zurückgreifen musste. soll mich das nun beunruhigen?! die fernsehbilder von der wohl erfolgreichsten sitzblockade des jahres (ca. 20 meter »»
wenn ich mir die stellungnahmen der meisten von mir abonnierten blogs zum g8-gipfel in heiligendamm durchlese und dazu die meinung meiner lieblingsbands heranziehe, muss ich zum ergebnis kommen, dass mein standpunkt irgendwie widersprüchlich ist. denn im großen und ganzen teile ich die und deren kritik nicht. ich verstehe sie auch nicht, jedenfalls verstehe ich nicht, »»
die welt liegt dir zu füßen, du musst nur noch reintreten.
(nach zwei liedern) hi, wir sind XYZ, ihr kennt das sicher. wir sind hier, weil - unsere plattenfirma die tour mitfinanziert - eure lieblingsband uns in ordnung findet - wir uns mal einem größeren publikum vorstellen sollen/wollen - … und sollen eure stimmen ölen, gelenke lockern und vor allem: die wartezeit überbrücken. machen wir also »»
einfach mal aufstehen und in die luft springen. was das bringen soll ist mir gerade auch nicht so ganz klar, aber ich bin überzeugt, dass es die menschen viel zu selten machen. aufstehen und kurz darauf verschlafen in den spiegel kucken, könnte da schon eher standard sein. nichts gegen einen allmorgendlichen blick ins eigene antlitz, »»
… pfarrer dürfen sie ja nicht werden.
mehrere stunden an schlafzimmerblick gearbeitet. frau sagt, es sähe eher nach toilette aus. anschließend klobrille abgesetzt. linsensuppe zubereitet. (file under: mit fremder zunge reden)
… könnten podologie möglicherweise nicht mehr mit der nichtärztlichen heilkunde am fuß in zusammenhang gebracht werden. aber immerhin könnte das podg eine längere halbwertszeit behalten. (file under: haarscharf am blauen vorbei)
schon seltsam. heute vor einem jahr – an diesem tag, 18.01.06, ein mittwoch – habe ich, mit zwischenstopp in der heimat, konstanz in richtung schweden verlassen. früh morgens auf dem weg zur uni und dem letzten referat vor der bachelorarbeit, lief tomte im ipod und die tränen in den augen. kurz zuvor musste ich mich »»
“ich habe mir so lange vorgenommen, mal aus mir raus zu gehen, bis ich den weg nicht mehr gefunden habe”
in wessen gebiss hängt eigentlich der “zahn der zeit”?
“ich mach was mit mädchen” (richtig: “ich mach was mit medien”) alternativ: “ich mach was mit mädchen falsch”
“tokio hotel werden bleiben!” soeben gehört von james last im swr1-leute-podcast. der mann hat ja schon viele kommen und gehen sehen, deshalb unterstelle ich ihm mal gewisse, notwendige kenntnisse. wenn ich aber daran denke, wie viel leben ich noch vor mir habe, dann graut mir bei dem gedanken daran, wer mir erhalten bleiben wird…


kommentare
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