an einem wochenende in berlin: empfehlung für fck-fans

ursprünglich wurde dieser text für das auswärtsspiel der roten teufel am 8.3. in der saison 2014/15 verfasst. da die dfl erneut gnade walten lies (und u.a. auch die damalige mannschaft den aufstieg glorreich verkackt hat), dauerte es mit dem nächsten aufeinandertreffen nicht lange. der großteil des textes hat also nach wie vor seine gültigkeit. nur die daten und manche termine sind angepasst

am 8.3. 16.8. spielt der 1. fc kaiserslautern in berlin im stadion an der alten försterei gegen den 1. fc union berlin. da die dfl es mit der terminierung dieses mal gut mit den roten teufel meinte, ist davon auszugehen, dass die reisefreudigen fans des fck zahlreich nach berlin kommen werden und – als vielseitig interessierte menschen der region – das wochenende gleich dazu nutzen werden, sich in der hauptstadt umzusehen.

doch was tun in berlin?! was macht man dazu an einem wochenende in berlin? an einem wochenende in berlin: empfehlung für fck-fans weiterlesen

vollkornnudeln mit basilikumpesto

was ist das besondere an pestos? wahrscheinlich, dass sie recht einfach nachzukochen/herzustellen sind. so einfach, dass man dazu eigentlich gar keine rezepte braucht. trotzdem gibts jetzt hier ein rezept, weil ich gerade hin und weg bin von dem essen, dass ich gerade zubereitet und verschlungen habe. ich hab jetzt ehrlich gesagt auch gar kein bock mehr auf herkömmliche nudeln. vollkornnudeln mit basilikumpesto weiterlesen

pasta mit bärlauch-chili

da hat lidl aber nochmal glück gehabt. ich wollte schon anfangen den laden um die ecke zu verfluchen, weil er mir am montag mit leckerem bio-bärlauch aus der pfalz (aus der pfalz!) den mund wässrig macht, am dienstag – dem tag, an dem ich auch das passende rezept zur hand habe – aber diesen nicht mehr im sortiment hat. netto, kaisers, rewe, lpg und viv sind übrigens kein stück besser. pasta mit bärlauch-chili weiterlesen

kochhaus #ilike

jenseits des blogs habe ich schon mehrfach davon geschwärmt, nun wird es mal zeit es auch ausgiebig hier zu tun, denn: ich bin begeistert vom kochhaus. in berlin gibt es inzwischen in zwei stadtteilen ein begehbares rezeptbuch. in schöneberg (10823 berlin) wird man in der akazienstraße 1 fündig. im prenzlauer berg (10437 berlin) steht das kochhaus in der schönhauser allee 46. kochhaus #ilike weiterlesen

no sechs: die weltbesten penne rigate mit garnelen

was tun, wenn man „die weltbesten linguine mit garnelen“ gerne nachkochen möchte, aber weder kirschtomaten, frischen chili noch linguine zur hand hat?
dann gibt es eben die weltbesten penne rigate mit garnelen. das prinzip ist das gleiche, wie von jamie oliver vorgegeben. aber die zutaten (für zwei) sind eben teilweise andere:
200 g garnelen
200 g penne
basilikum
1 knoblauchzehe
200 g paprika (rot)
2-3 frühlingszwiebeln
olivenöl
salz & pfeffer
chilipulver

1. den klein geschnittenen knoblauch, ein viertel der in streifen geschnittene paprika und die hellen stücke der frühlingszwiebelscheiben mitsamt den garnelen und kleingehckten basilikumstiele in olivenöl anbraten.
2. nach zwei minuten die restliche paprika und frühlingszwiebeln hinzugeben, mit chili würzen und für drei weitere minuten entweder rühren oder im auge behalten und ehe etwas anbrennt, rühren.
3. sobald die garnelen ihre farbe von graubraun in rötlich ändern, ist das essen so gut wie fertig. der herd kann dann ausgestellt und der pfanneninhalt mit etwas olivenöl begossen werden.
4. die fertigen nudeln zum rest in die pfanne hauen (aber sowas von) und falls die sauce etwas überschaubar ausfällt, einfach ein-zwei löfel nudelwasser hinzugeben (deshalb rechtzeitig etwas nudelwasser zur seite stellen und um himmels willen das nudelwasser nicht zu sehr salzen). nach geschmack salzen und pfeffern und vor dem servieren noch etwas basilikum hinzufügen.
5. das wars dann schon.
6. unbedingt ein foto machen, wenn man schon darüber schreiben will.

the politics of eating

ich bin ein schwieriger esser. ich war mal ein verdammt schwieriger esser, heute bin ich – zum glück – nur noch schwieriger esser. als ich noch verdammt schwierig war, war die zusammenfassung der nahrung, die ich zu mir nehme, schneller erzählt, als „hunger“ per sms an alle meine freunde geschickt.
dann begann sich etwas zu verändern. the politics of eating weiterlesen

kladdkaka nach art von fiket

so. nach mehr als zwei jahren komme ich jetzt endlich mal dazu, meinen ersten kladdkaka zu backen. mein måttsats hatte ich mir bereits kurz nach meinem semester in schweden im möbelgeschäft meines vertrauens gesichert, die suche nach dem passenden kladdkaka hat mir zwei jahre danach fiket.de abgenommen (danke dafür). und mehr als zwei jahre später war die zeit endlich reif. kladdkaka nach art von fiket weiterlesen

app-empfehlung: jamie’s recipes

die letzte app-empfehlung liegt schon ein weilchen zurück. da wird es mal wieder zeit, eine ausgesuchte app hervorzuheben.
es geht heute um jamie’s recipes. vor ein paar wochen hatte mir c diese rezeptsammlung für das iphone ans herz gelegt. kurz zuvor hatte er meinem gaumen mit einem leckeren gericht aus einem kochbuch von jamie oliver geschmeichelt.
weil „jamie’s recipes“ eine gratis-app ist, habe ich es mir schnell heruntergeladen, damit „gespielt“ und das schaffen des naked chef begutachtet. 12 rezepte und 4 videos sind im kostenlosen paket enthalten, die einige hilfreiche tipps für die küche liefern. wer damit durch ist kann sich allerdings weitere pakete bestehend aus rezepten und videos nachkaufen (jedes paket kostet gegenwärtig 1,59€). dabei hatten mich „die weltbesten linguine mit garnelen“ derart angelächelt, dass ich mir „20-minute-meals vol.1“ zugelegt habe.
jede zutat kann ebenso wie zahlreiche küchenutensilien und grundzutaten im vorfeld auf eine separate einkaufsliste gesetzt werden, so dass man sich beim nächsten besuch im supermarkt produkt für produkt dem mahl nähert. das hatte ich dann auch gestern zeitgleich mit den silvesterbeseelten hamsterkäufern erledigt. heute war es dann an der zeit, die weltbesten linguine nachzukochen. da jeder schritt ausführlich beschrieben und mit fotos hinterlegt ist – letzteres hätte man sich bei manchen punkten allerdings auch sparen können – muss man sich schon mächtig ins zeug legen, um am gewünschten ergebnis vorbeizukochen… selbst nach silvester, wenn die geistigen höhenflüge allenfalls auf knöchelhöhe gelingen. so sah man abendessen aus:
die weltbesten linguine mit garnelen

strom sparen mit vattenfall

dings wenn ich mir etwas zu essen koche, also jetzt nichts nach rezept, sondern was kühlschrank und supermarkt um die ecke hergeben, dann können problemlos mindestens drei personen davon satt werden. eine dosierhilfe für nudeln, reis und vor allen dingen für kartoffeln wäre heute ebenso hilfreich gewesen, wie etwas zurückhaltung meinerseits an der fleischtheke am fleischkühlfach. seis drum. es war zu viel. es reicht für morgen.
damit kann ich mich durchaus anfreunden. morgen habe ich bestimmt auch wieder hunger.
doch während ich die zutaten nach und nach zum gericht schickte, dachte ich mir, dass es ja schon was feines wäre, spontan ein paar menschen um mich zu sammeln, um ein urteil zu sprechen. im idealfall freunde und freispruch. aber unter der woche ist das so eine sache, mit fleischgerichten für manche ebenfalls. im heutigen fall blieb der gaumenkitzel leider aus, von daher ist es vielleicht ganz gut, dass das essen nur für mich war.

trotzdem: der idealfall ist verlockend. das zwanglose essen, ohne dabei beobachtet zu werden, ist nichts im vergleich zum geselligen beisammensein am esstisch.
für so etwas gab es tatsächlich auch schon einmal einen ansatz. „just hunger“ hieß die plattform über die sich menschen zu unterschiedlichen mahlzeiten zusammenschließen konnten. seinerzeit bin ich über robert basic ihm sein altes blog darauf aufmerksam geworden, hatte mich auch angemeldet, aber die plattform seitdem aus den augen verloren. just hunger ist zur zeit offline. doch natürlich schwirrt diese idee weiterhin durch die köpfe vieler menschen.

in schweden – hallo thomas?! – forciert nun ausgerechnet stromanbieter vattenfall die gemeinsame mahlzeit. natürlich ist dieser einsatz – analog zu entega – nicht völlig selbstlos. auch das argument, dass gemeinsames essen beim strom sparwn hilft, halte ich für etwas fadenscheinig. trotzdem bin ich durchaus bereit das engagement anzuerkennen. anstelle des mitteleuropäischen „just hunger“ hob man das skandinavische neighbor dining aus der taufe. oder soll ich sagen: hob man neighbor dining aus der taufe und trug es gleich wieder zu grabe?! denn auch auf der website kommt man ähnlich wie bei just hunger nicht weiter. aber das angebot gilt sowieso zunächst nur in schweden. hier ein video von luong lu, welches das konzept von neighbor dining näher erklärt:

.
strom sparen hin, sozialisierung her. ehrlich gesagt wäre mein einsatz bei neighbor dining mit der anmeldung wohl erschöpft. wenn ich koche, dann wohl eher für freunde und nicht für fremde und wenn ich bekocht werden, dann entweder von mir bekannten menschen oder mit bezahlung meinerseits. aber andere sehe das vielleicht nicht so eng wie ich.

(via green responsibility)