artikel mit dem schlagwort befindlichkeit:
beim aufräumen fielen mir zwei zettel aus den glückskeksen in die hand, die ich in der silvesternacht auf 2011 öffnete. “erfahrung ist die beste lehrmeisterin.” und “du wirst einen weg finden um glücklich zu werden.” steht dort drauf.
saumagen und riesling! bevor hier das sebastian vettelsche “that’s what i’m talking about” die runde macht, sei natürlich erwähnt, dass das kulinarische nur einen teil einer gelungenen radreise durch die pfalz ausmacht. aber: neben dem politischen ist gerade das genußvolle und geistreiche ein wesentlicher bestandteil des pfälzischen, der pfälzerin und des pfälzers. vergesst das niemals.
“und die nackenhaare melden sich zur standing ovation und ich ich weiß genau wie es ist: dass das leben vielleicht alles ist, aber sicher nicht klein und scheiße” (kettcar – tränengas im high-end-leben) seit vergangenem freitag würde ich gerne über thees uhlmann schreiben. allein: es fehlen mir die worte. nicht alle worte, aber immer die »»
zehn jahre nach dem sonnendeck ist es zeit für eine neue idee. damit skizziere ich mal eben zwei daten, werde dem schaffen von peterlicht allerdings nicht einmal ansatzweise gerecht:
kaum-zeit-kontinuum. ein paar jahre, vielleicht länger, mal auch kürzer. immer gibt es viel zu tun. viele pläne, manche haben projekte.
wem das blumfeldsche “arbeit, fernsehen, schlafengehen” zu kurz ist, der richte seinen blick auf dieses bild,
der gestrige platzregen geht übrigens in meine geschichte ein, als der bislang beste berliner platzregen. ganz ohne schirm und tanztalent, dafür mit iphone und juchzend.
es geht hier gar nicht um blues.
“ich fühl’ mich ganz okay jetzt es ist gar nicht so schlimm es ist nur manchmal ärgerlich daß ich so müde bin.” (tocotronic – ich bin ganz sicher schon mal hier gewesen)
weil es mich beruhigt, weil es mir den tag rettet, weil es mir die nacht versüßt, weil es berlin schönfärbt weil es zündet:
“ganz egal was du suchst und was du brauchst hauptsache du glaubst” (kettcar – hauptsache glauben)
musik zum niederknien. um so mehr, wenn der musiker selbst niederkniet. erst recht, wenn es björn kleinhenz ist.
“weggehen bedeutet nicht unbedingt irgendwo anders dann anzukommen” (clickclickdecker – im halogen)
schluss mit diesem unbefriedigenden gefühl, denn von dem rasch beendeten finale abgesehen, ist der gefühlszustand positiver,
dirk nowitzki ist mit den dallas mavericks meister der nba geworden. soweit der nachrichtenwert. mit ablaufen der letzten sekunden im 6. finalspiel in miami gab es an dieser tatsache nichts zu rütteln. meister 2010/11.
dieses lied hatte ich faktisch mehrere jahre und gefühlt jahrzehnte gesucht und letztes jahrtausend dann endlich gefunden.
irgendwo läuft in der indie-disko “dancing on my own” von robyn und am rande der tanzfläche gibt es eine person, die dem lied alle ehre macht. … that’s where i’ll be.
und dann kommst du an, fährst im großraumtaxi durch die stadt, und frank turner schmeichelt ohr, herz und seele: “the road” frank turner kommt übrigens in kürze und nicht viel später danach nach berlin. zunächst geht es solo ins white trash. das heßt, es wird wohl zeit für mein erstes konzert dort. am 4.4. oder »»
heimelig
vor ein paar tagen hätte ich noch über die frage “wie sauber ist eigentlich windkraft, bzw. wie sauber ist strom aus windrädern, wenn der wind eine erhöhte radioaktivität aufweißt?” ironisch gebrochen
nach ewigkeiten den verbotenen satz “ich bin blogger” gesagt. zwar alles mit “liest aber kein mensch” zu relativieren versucht, aber es war nichts mehr zu retten. der satz ist in der welt und klingt fürs erste wieder nach. (was mit diesem blogpost natürlich nicht unbedingt gedämpft wird) doch die begeisterung überkam mich. es muss was »»
jeder jeck ist anders. aber dieses jahr ist mir anders. deshalb gibts nichts zum karneval, nichts zum fasching und auch nix zur fastnacht. zwar befindet sich das nachthemd wieder in meiner unmittelbaren nähe, doch der hemdglonker ist inzwischen längst gelaufen. aber eine ausnahme erlaube ich mir doch. standesgemäß natürlich eine ausnahme mit musik.
zeit ist bekanntermaßen relativ und die zeitmessung ist es ebenfalls.


kommentare
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flo fi flo fi
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flo fi toco flo fi oliver
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