artikel mit dem schlagwort befindlichkeit:

das sechste studioalbum von frank turner wird in den kommenden tagen abgemischt und dürfte dann kurze zeit später in den plattenläden unseres vertrauens erhältlich sein & natürlich auch auf tour, denn der herr spielt stetig auf konzert #2000 hin. mit dem albumtitel hält man sich noch bedeckt aber die erste veröffentlichung ist inzwischen erhältlich. kostenlos.


liebestütze, die …


für das jahr 2015 verkünden mir bislang zwei aus glückskeksen destillierte zettel folgendes:


kleiner zeitvertreib aber so wenig herz.


dieses jahr war blogtechnisch jetzt nicht so der bringer. zumindest auf mein blog bezogen. hier und dort habe ich zwar noch einiges geschrieben (ohne mich jetzt erinnern zu können, dies hier etwas ausführlicher thematisiert zu haben), aber befindlichkeiten blieben oft diffus oder unausgesprochen. wenn ich einen vorsatz nennen müsste, wäre dies wohl: mehr schreiben, formulieren, »»


es ist frühling. es ist irgendwie neuanfang. es ist wieder zeit für musik. es ist zeit für gefühlsduselei. es ist zeit für musikalische verwirrung. während mein tag am morgen mit den broilers aus der konserve begann und am abend in der c-halle auf der bühne enden wird, versüßt mir ian pooley den grauen frühlingsauftakt und »»


wenn ich dem jahr 2013 etwas vorwerfen könnte, dann vielleicht, das nun nicht mehr so viel zeit bleibt, um es zu würdigen. verdammt ging das schnell vorbei. wie im flug. und dieses jahr saß ich immerhin ein paar stunden im flugzeug, weiß also wieder, wovon ich rede.


„so far away, but still so near the lights go on, the music dies but you don’t see me standing here i just came to say goodbye“ (robyn – dancing on my own)


die angst davor, jemand kennenzulernen, mit der man nicht dorthin ziehen kann, wo man eigentlich hinziehen will. nennt man das bescheuert?! irgendein wort muss es doch dafür geben.


heute vor genau sieben jahren bin ich nach stockholm geflogen. drei wochen zuvor hatte ich dieses blog online gestellt.


in den letzten tagen habe ich ausgiebig die waage im haus ausgetestet und muss trotz unterschiedlicher versuchsanordnungen feststellen, dass ich inzwischen mich nicht nur übergewichtig fühle,1 sondern inzwischen auch übergewicht habe. was jedoch noch keine konsequenzen provoziert, denn eigentlich fühl ich mich in meiner haut nicht unwohl ↩


1. weihnachtsfeiertag, deidesheim – machen wir uns nichts vor. mit 92 kann man sich nicht mehr alles erlauben. „plötzlich“ ist so ein beispiel. plötzlich verstirbt man nicht, in dem alter, das viele nicht erleben. für „unerwartet“, der kleine bruder von „plötzlich“, gilt das gleiche: mit der zeit hat man sich an so vieles gewöhnt, dass »»


tl;dnr fußball, musikgedöns, befindlichkeiten …ich tret rein.“ fast exakt zwei jahre ist es hier. ein enttäuschendes 0:1 gegen st. pauli in der schneekugel millerntorstadion. an das spiel selbst habe ich keine erinnerung mehr. es gab ja auch nichts.


bislang von mir nicht benutzte worte, die wohl nur hier einmalig verwendung finden (file under: seltenheitswert): #nuffsaid


nach „allein schon das wort„, was zwischenzeitlich ja auch schon elegant die 30er marke geknackt hat, ist es an der zeit für eine neue serie in diesem blog: i love you but i’ve chosen streetart.


„wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen“ (ludwig wittgenstein – tractatus logico-philosophicus) „worüber man nicht singen kann darüber muss man schweigen“ (tocotronic – ich muss reden, auch wenn ich schweigen muss) „some words they can’t be spoken only sung“ (gary barlow – sing)


vor neun monaten stand the late call mit bandbesetzung unter einer brücke in magdeburg und sangen gegen den regen an:


ich mag wörter. am besten gefallen sie mir in ganzen sätzen. aber das muss nicht immer so sein. in liedern zum beispiel ist das mit den sätzen nicht so wichtig. da müssen die sätze nicht einmal mit sich im reimen sein. da geht es um zeilen. aber wer versteht das schon: ich mag wörter in »»


alles war vorbereitet für das jährliche gemeckere wegen diesem valentinstag, mit dem ich ebensowenig warm werde, wie diesem zustand, den die einen feiern und die anderen zum konsum verwenden wollen. hier geht es zum klassiker, der – je nach beziehung, also ob oder ob nicht – mit einem augenzwinkern oder aus tiefster überzeugung den tag »»


beim aufräumen fielen mir zwei zettel aus den glückskeksen in die hand, die ich in der silvesternacht auf 2011 öffnete. „erfahrung ist die beste lehrmeisterin.“ und „du wirst einen weg finden um glücklich zu werden.“ steht dort drauf.


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saumagen und riesling! bevor hier das sebastian vettelsche „that’s what i’m talking about“ die runde macht, sei natürlich erwähnt, dass das kulinarische nur einen teil einer gelungenen radreise durch die pfalz ausmacht. aber: neben dem politischen ist gerade das genußvolle und geistreiche ein wesentlicher bestandteil des pfälzischen, der pfälzerin und des pfälzers. vergesst das niemals.


„und die nackenhaare melden sich zur standing ovation und ich ich weiß genau wie es ist: dass das leben vielleicht alles ist, aber sicher nicht klein und scheiße“ (kettcar – tränengas im high-end-leben) seit vergangenem freitag würde ich gerne über thees uhlmann schreiben. allein: es fehlen mir die worte. nicht alle worte, aber immer die »»


zehn jahre nach dem sonnendeck ist es zeit für eine neue idee. damit skizziere ich mal eben zwei daten, werde dem schaffen von peterlicht allerdings nicht einmal ansatzweise gerecht:


kaum-zeit-kontinuum. ein paar jahre, vielleicht länger, mal auch kürzer. immer gibt es viel zu tun. viele pläne, manche haben projekte.


wem das blumfeldsche „arbeit, fernsehen, schlafengehen“ zu kurz ist, der richte seinen blick auf dieses bild,




(nicht nur) krümmelmonster aufgepasst: hier gibts cookies. more information

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