artikel mit dem schlagwort alkohol:

in den letzten tagen habe ich ausgiebig die waage im haus ausgetestet und muss trotz unterschiedlicher versuchsanordnungen feststellen, dass ich inzwischen mich nicht nur übergewichtig fühle,1 sondern inzwischen auch übergewicht habe. was jedoch noch keine konsequenzen provoziert, denn eigentlich fühl ich mich in meiner haut nicht unwohl ↩


der mir bis dato unbekannte charles schulzkowsi war bei der berlinale. der dabei entstandene film ist nicht nur einmal sehenswert. es gibt noch eine version, die von der sendung zdf neoparadise mitsamt publikumsreaktion abgenommen wurde… untermalt mit lachern. aber hier gilt: „wenn du hier lachst, lachst du allein“


falls sich jemand fragt, wieso das blog hier schorleblog heißt. die antwort ist ganz einfach:


seit monaten häufen sich in meiner twitter-timeline und darüber hinaus die momente, in denen #epic auftaucht. das hashtag hatte seine hochzeit, ebbte zwischendurch mal ab, ist aber seitdem omnipräsent. ich bin mir relativ sicher, es bislang allenfalls in homöopatischen dosen verwendet zu haben, aber heute ist es zeit, den begriff #epic in seiner ganzen pracht »»


sprittischlüssel zuallererst: kaum zu glauben, dass der begriff sprittischlüssel bei google.de nicht auftaucht. sprittischlüssel ist eigentlich ein klassischer verhörer. gemeint war eigentlich der spirischlüssel, der im supermarkt um die ecke die sichtbare grenze zwischen kultiviertem alkoholismus und alkoholismus aus der not heraus zieht. während dem verhörer „sprittischlüssel“ etwas tragisches anhaftet, umgibt den spirischlüssel beinahe schon »»


„manche anhänger draußen vor den kirchtoren haben teufelsmasken auf, unzählige tragen das aufstiegs-t-shirt. »mit herzblut zurück«, ist da zu lesen. anderen wiederum hat die mischung aus euphorie und alkohol die dominierende vereinsfarbe ins gesicht getrieben. stunden später wird ein fan beim versuch, die ihm entglittene hose wieder in anständige höhen zu ziehen, einfach umfallen, von »»


es ist mir ja noch ein herzenswunsch ein paar zeilen zum angekündigten ende von muff potter ins internet zu schreiben. aber bis dahin müssen endlich die fotos mit der flasche absolut aus dem fotoautomat her… und überhaupt noch gemacht werden. und während gerade ein nicht unwesentlicher teil des bildes, nämlich die flasche absolut, im kühlfach »»


nach langer zeit wird die idee von joscha sauer mal wieder ihrem namen gerecht. der nichtlustig-cartoon von heute ist tatsächlich nicht lustig, sondern richtig böse. aber er gefällt mir.


„i’m just not drunk enough to find you attractive„


für irgendetwas muss das ganze bier ja gut sein: sie haben 12 von 40 punkten erzielt. 8 bis 15 punkte vorsicht: sie haben 8 punkte oder mehr erzielt. damit ist ihr risiko erhöht, dass sie alkoholabhängig werden und somit ihre gesundheit dauerhaft schädigen. am besten sprechen sie vorsichtshalber mit einem experten ihres vertrauens, um sicherzugehen, »»


alles muss im überfluss vorhanden sein: (via stackenblochen)


„als verbraucher sollte man an fest- und feiertagen darauf achten, dass der champagner auf genau 7,8 grad celsius gekühlt ist.“ (harald martenstein) vgl. erdkühlung.


die memento-fassung: gerade aufgewacht, es ist hell, der rechner noch an und ich verspüre einen leichten kopfschmerz. es ist dienstag. der morgen bahnt sich seinen weg durch den fluss der zeit. vor mir steht eine zwar geöffnete aber ungeleerte flasche wasser. das panische bekämpfen meiner trunkenheit blieb also erfolglos. ich beschließe ins bett zu gehen »»


hallo klarer verstand, schön, dass du wieder da bist. es gibt viel zu tun und wir sollten gleich loslegen. was machst du denn da? gehst du bitte von der bar weg? nein, nicht! lass die flaschen stehen!!!


da ich nach wie vor noch nicht in der lage bin, mehr als zwei sätze geradeaus zu denken und zu papier zu bringen, schiebe ich den bericht zum gestrigen abend ver und auf morgen. um die enttäuschung zu schmälern verweise ich auf die unlängst hochgeladenen bilder des abends bei flickr. nur mit mühe konnte ich »»


mag ich twitter: im sinne von m wäre das wohl der perfekte web2.0-moment: das handy meldet „go, olli, go!„, kurz nachdem man bei twitter „drunk“ eingab


„wir werden uns vor frust totsaufen“ (tagesschaublog) kein wort davon im text, aber dafür im video.


„ich habe mein alkoholproblem in den griff bekommen, weil ich begriffen habe, dass ich gar keins habe“ ein kleiner film, der das menschenrecht auf betrunkenheit thematisiert. (via fiket)


„i have discovered … that alcohol taken in sufficient quantity produces all the effects of drunkenness.“ (oscar wilde) dennoch liegt nun das nächste glas wein näher als das letzte. dieser satz gilt auch dann, wenn eine bedienung im wessenberg mir ein normales hefe serviert anstelle eines alkoholfreien und ich diesen fauxpas erst bemerke, nachdem das »»


demnächst bin ich tatsächlich ein halbes jahr sowas von stocknüchtern, wie ich mir in keinem meiner kühnsten jugendlichen vollräusche jemals hätte vorstellen können. in meiner misslichen lage situation sollte ich natürlich ein geeigneter kandidat für den „selbsttest alkoholkonsum“ sein, dachte ich mir. ein bekannter von mir wurde bereits als möglicherweise alkoholabhängig bezeichnet, was diesen mit »»


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zwanzig wochen, vier tage abstinenz und absolut kein durst nach rausch. auf der einen seite wird das allmählich zum selbstläufer, auf der anderen kribbelt stetig mehr der wunsch, dass alles kaputt zu machen. da der text für die halbzeit bereits geschrieben ist (haha), könnte das also noch zur zerreißprobe werden. es ist noch immer komisch, »»


je länger das letzte richtige bier zurückliegt, um so besser schmeckt die alkoholfreie variante. (file under: sätze, von denen ich nie gedacht hätte, sie zu sagen)


weil ich weiß, dass hier auch ein paar schweden-fans mitlesen, klaue ich mal schamlos bei thomas von fiket und empfehle die sichtung eines zusammenschnitts von ikea-werbung (die wohl zurückgezogen oder verboten wurde?!) zu den midsommar-preisen: auch hier bietet sich die sortierung in meine „ich bleib dann mal ein jahr trocken“-kategorie an…


um mal die fallhöhe etwas heraufzusetzen: ich habe es ein paar leuten schon erzählt, aber der schritt auf dieses blog, wenn auch mein eigenes, ist kein kleiner. war der kreis der eingeweihten bisher noch überschaubar (besser: er hätte überschaubar sein können, wenn ich mir denn gemerkt hätte, wem ich schon alles davon erzählt habe), gerät »»


wie kann es eigentlich sein, dass man auch im nüchternen zustand blaue flecken bekommen kann?




(nicht nur) krümmelmonster aufgepasst: hier gibts cookies. more information

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