artikel mit dem schlagwort abschied:

wenn ich dem jahr 2013 etwas vorwerfen könnte, dann vielleicht, das nun nicht mehr so viel zeit bleibt, um es zu würdigen. verdammt ging das schnell vorbei. wie im flug. und dieses jahr saß ich immerhin ein paar stunden im flugzeug, weiß also wieder, wovon ich rede.


1. weihnachtsfeiertag, deidesheim – machen wir uns nichts vor. mit 92 kann man sich nicht mehr alles erlauben. „plötzlich“ ist so ein beispiel. plötzlich verstirbt man nicht, in dem alter, das viele nicht erleben. für „unerwartet“, der kleine bruder von „plötzlich“, gilt das gleiche: mit der zeit hat man sich an so vieles gewöhnt, dass »»


„können sie das groß machen bitte?!“ stellten superpunk aus hamburg vor über sechs jahren in den raum. für fans war das understatement pur. für alle anderen war es eine rhetorische frage. im guten wie im schlechten. leider oder zum glück.


das neue album von casper habe ich mir aus vielen gründen gekauft, aber aus einem ganz bestimmt nicht: weil ich hiphop-fan bin. das war vielleicht mal, aber meine wertschätzung für hiphop verhält sich wie die toten hosen zu punk. nostalgisch. manchmal wehmütig, aber nicht mehr teil meiner gegenwart. das gilt alles nicht für casper. der »»


nach 20 jahren heißt es nun abschied nehmen von the ark. hierzulanden hat man in berlin im festsaal kreuzberg die möglichkeit einen letzten blick auf die jungs um ola salo zu werfen und der handgemachten musik zu lauschen. es gibt nur ein problem:


die anonyme giddarischde können nicht nur schöne lieder über die provinz singen, sondern sie haben dem getränk ein musikalisches denkmal gestiftet, das auch dieses blog prägt… meistens zumindest… naja, häufig… namentlich zumindest immer:


für susi, für moppel (unbekannterweise) und für die haustiere, die ein fester teil einer familie sind: susi hatte seinerzeit mehr als mein halbes leben mit mir unter einem dach gewohnt. anfangs hat sie auf mich aufgepasst und selbst kurz vor dem ende schob sie wache, wenn herrchen (oder frauchen) mal gesundheitlich angeschlagen waren. eine treue »»


es ist der erste september, da wird man doch wohl schon an weihnachten denken dürfen, oder? immerhin lief ich im frühen august in heidelberg bereits an lucky strike werbung vorbei in der die packungen weihnachtshüte aufhatten. zugegeben august ist nun wirklich etwas voreilig, aber lucky strike ist ja immer so hübsch ironisch gebrochen… wie auch »»


ich glaube wir haben viel gelacht. früher. als ich noch nichts von der welt verstand und du noch etwas lauter gesprochen hattest. in all meinen erinnerungen sehe ich dich lachen. dabei gab es wohl genug gründe ernster zu kucken. aber du hast gelächelt. auch später, da lag das lächeln nicht nur auf den lippen, sondern »»




(nicht nur) krümmelmonster aufgepasst: hier gibts cookies. more information

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