artikel in der musik-kategorie:

in den letzten 14 monaten tauchte wintergatan immer wieder mit ein paar handwerkereien in meiner facebook-timeline auf.


es gibt diese tage, an denen man von der gesellschaft – respektive den meisten anderen menschen – genervt (höflich formuliert) oder angewidert (näher an der wahrheit) ist:


das sechste studioalbum von frank turner wird in den kommenden tagen abgemischt und dürfte dann kurze zeit später in den plattenläden unseres vertrauens erhältlich sein & natürlich auch auf tour, denn der herr spielt stetig auf konzert #2000 hin. mit dem albumtitel hält man sich noch bedeckt aber die erste veröffentlichung ist inzwischen erhältlich. kostenlos.


ich feiere hier und dort ja den ort meiner herkunft als meine heimat ab. trotzdem fällt mir es schwer, das in worte zu fassen. zumal man in diesem zusammenhang so einige fettnäpfchen mitnehmen kann. allerdings klingt das, was ich erzähle für andere oft so, als rede ich von dem land, in dem milch und honig »»


befindlichkeiten mögen das hauptthema der musik sein, aber orte oder etwas sensibles wie heimat haben in der musik ebenfalls ihren platz. ich dachte, dass das ja auch eine vorlage für eine playlist sein könnte. vorraussetzung ist entweder ein ortsname im titel oder nachvollziehbare auseinandersetzung innerhalb des textes:


neben vielen dingen, die ich auf dieser seite habe schleifen lassen, stört mich das unterschlagen der konzerte. da gab es 2014 einige schöne abende, für die es sich lohnen würde, nochmal in sich zu gehen und die erinnerungen aus dem herz, hirn und gehör herauszustreicheln… leider fehlt die zeit. und beinahe wäre das auch mit »»


„eine gang, ein team, ein ‚you’ll never walk alone‘ so wurd’s beigebracht, so wird das jetzt gemacht, mein sohn.“ (marcus wiebusch – der tag wird kommen)


neuer monat, neues thema. alte geschichte: liebe! irgendwann nehme ich mir urlaub und schaue scrubs von anfang bis ende durch. bis dahin muss ich mir zwar noch ein paar staffeln zulegen, aber ich werde es tun. für den spaß, für die unterhaltung und für den finalsten serien-kloß im hals. danke scrubs, danke peter gabriel. the »»


neuer monat, neues thema. alte geschichte: liebe! kettcar gehört – ohne zweifel – zu meinen lieblingsbands. hätte die band ein paar jahre mehr auf dem buckel, wäre mein nickname vielleicht auch ein anderer. ich möchte mir aber nicht ausmahlen wie der dann lauten würde. auf „zwischen den runden“ dem letzten album vor der aktuellen, mutmaßlich »»


neuer monat, neues thema. alte geschichte: liebe! lange war es still hier und ich dachte mir, wenn ich schon nicht von mir aus irgendwelche texte hier schreibe, halte ich mich besser mal an einem thema fest. also warum nicht gleich an der liebe festhalten. danke rio! naja und das gilt eben für alle. muss man »»


es ist frühling. es ist irgendwie neuanfang. es ist wieder zeit für musik. es ist zeit für gefühlsduselei. es ist zeit für musikalische verwirrung. während mein tag am morgen mit den broilers aus der konserve begann und am abend in der c-halle auf der bühne enden wird, versüßt mir ian pooley den grauen frühlingsauftakt und »»


ich glaube, ich habe mich wieder in die band verliebt. acht jahre weg vom fenster und – zack – übers ohr (und auch ein wenig über die bilder) direkt ins herz. schön, dass du wieder da bist, embrace:


„so far away, but still so near the lights go on, the music dies but you don’t see me standing here i just came to say goodbye“ (robyn – dancing on my own)


„so in the stillness of the moment make sure you take a polaroid picture, and keep it with you forever, to remind yourself that everything changes, but there was this one time, there was this one time, when things were ok.“ (frank turner – polaroid picture)


thees uhlman kann mindestens bis 2 zählen, denn sein neues album – das zweite – heißt #2 und außerdem hat er offenbar ein faible für daten, denn seine erste single des albums heißt „am 7. märz„. nach dem ersten durchhören fällt mir ad hoc kaum ein schöneres datum ein… und selbst wenn, bin ich mir »»


seit ein paar tagen bin ich wieder voll auf musik. ein spannendes lied hier, ein lang ersehntes album dort und zwischendurch mal ein gewagter blick über den tellerrand. und weils so schön war noch ein paar lücken auffüllen, die sich in den letzten monaten oder jahren so ergeben haben. ein tanz mit dem bankkonto auf »»


scheinbar ist sigur rós mit dem weggang von keyboarder kjartan sveinsson auch die euphorie und heiterkeit abhanden gekommen. die neue single „brennisteinn“ des wieder-neo-trios und das nicht weniger beeindruckende video – eine art melancholia auf ecstasy – lassen zumindest diesen schluss zu. aber das neue album „kveikur“ (erscheint am 17.6.2013) wird mich da sicher lügen »»


love a geben den don quijote und kämpfen gegen die windmühlen. ich würd mir ja wünschen, dass sie gewinnen…


eben bei inas nacht gesehen… ich finde das hat was von „american recordings“. dieter pfaff interpretiert „ring of fire“, aber seht selbst:


für einen kurzen moment hatte ich vor ein paar tagen etwas sorge, dass frank turner bei „tape deck heart“ evtl. mal nen ausreißer nach unten haben könnte. nach dem ersten (bis hundertsten) durchhören von „recovery“ schäme ich mich ein wenig dafür:


guided by voices. auch so eine band, mit der man sich mal auseinandersetzen könnte. wäre ich lehrer geworden, wäre das jetzt der zeitpunkt. mindestens:


so klingt wohl das kirschblütenfest, wenn phoenix den winter satt haben und den frühling herbeimusizieren:


vor ein paar jahren habe ich mein herz für die heimat entdeckt. also nicht nur so ein diffuses tümeln mit einer prise falschem weil unangebrachten stolz, sondern diese pathetische sehnsucht nach dem ort, an dem ich groß geworden bin, leben gelernt habe und das erste mal wurde, wer ich bin. 2001 ging es raus aus »»


ein lebenszeichen der besonderen art senden ninamarie. das charmante seitenprojekt von marten ebsen (turbostaat) und thomas götz (beatsteaks), zeugt davon, dass sich götz auf dem weg der besserung befindet. via rookie records erscheint mitte märz „feuer in der nachbarschaft“ auf vinyl. nach dem höreindruck „das hochzeitsgeschenk“, nachzuhören auch bei bandcamp, blieb mir nichts anderes übrig, »»


vor ein paar tagen hatte ich noch rumgepienst, weil ich wiederholt den ticket-kauf für das konzert verpasst habe und schon fürchten musste, das konzert zu verpassen und jetzt komme ich doch selig und glücklich aus der c-halle/columbiahalle. ebay-kleinanzeigen sei dank. da ist zwar auch viel wucher dabei, aber hier und dort gibt es menschen, die »»




(nicht nur) krümmelmonster aufgepasst: hier gibts cookies. more information

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