artikel in der ausgetrunken-kategorie:
“wir werden uns vor frust totsaufen” (tagesschaublog) kein wort davon im text, aber dafür im video.
“ich habe mein alkoholproblem in den griff bekommen, weil ich begriffen habe, dass ich gar keins habe” ein kleiner film, der das menschenrecht auf betrunkenheit thematisiert. (via fiket)
“i have discovered … that alcohol taken in sufficient quantity produces all the effects of drunkenness.” (oscar wilde) dennoch liegt nun das nächste glas wein näher als das letzte. dieser satz gilt auch dann, wenn eine bedienung im wessenberg mir ein normales hefe serviert anstelle eines alkoholfreien und ich diesen fauxpas erst bemerke, nachdem das »»
himmel hölle arsch und zwirn “die mittel schaffen erst den zweck wie 1.000 liebeslieder zeigen, und wo die not zur tugend wird verliebt man sich ins schweigen. und dann der eine moment – glücklich ist wer in erkennt.” (das halbvolle glas des kulturpessimismus – muff potter)
demnächst bin ich tatsächlich ein halbes jahr sowas von stocknüchtern, wie ich mir in keinem meiner kühnsten jugendlichen vollräusche jemals hätte vorstellen können. in meiner misslichen lage situation sollte ich natürlich ein geeigneter kandidat für den “selbsttest alkoholkonsum” sein, dachte ich mir. ein bekannter von mir wurde bereits als möglicherweise alkoholabhängig bezeichnet, was diesen mit »»
zwanzig wochen, vier tage abstinenz und absolut kein durst nach rausch. auf der einen seite wird das allmählich zum selbstläufer, auf der anderen kribbelt stetig mehr der wunsch, dass alles kaputt zu machen. da der text für die halbzeit bereits geschrieben ist (haha), könnte das also noch zur zerreißprobe werden. es ist noch immer komisch, »»
mutter schafft mal abgesehen, dass mir hierzu der nachwuchs fehlt, mangelt es mir allerdings bereits seit 120 tagen an der bereitschaft zur flasche zu greifen… (via to01)
je länger das letzte richtige bier zurückliegt, um so besser schmeckt die alkoholfreie variante. (file under: sätze, von denen ich nie gedacht hätte, sie zu sagen)
trinker im ruhestand! allerdings wird es erst ab 70 tagen interessant. das ist jedenfalls der bisherige abstinenz-rekord.
weil ich weiß, dass hier auch ein paar schweden-fans mitlesen, klaue ich mal schamlos bei thomas von fiket und empfehle die sichtung eines zusammenschnitts von ikea-werbung (die wohl zurückgezogen oder verboten wurde?!) zu den midsommar-preisen: auch hier bietet sich die sortierung in meine “ich bleib dann mal ein jahr trocken”-kategorie an…
wer denkt, bei den schwedischen frauen hört der spaß auf, der sollte sich mal das feature über alkohol in schweden ansehen: bei dem aufklärer handelt es sich übrigens um henryk schyffert, der im rahmen der veckans nyheter berichtet. weitere videos mit/von ihm gibt es hier.
um mal die fallhöhe etwas heraufzusetzen: ich habe es ein paar leuten schon erzählt, aber der schritt auf dieses blog, wenn auch mein eigenes, ist kein kleiner. war der kreis der eingeweihten bisher noch überschaubar (besser: er hätte überschaubar sein können, wenn ich mir denn gemerkt hätte, wem ich schon alles davon erzählt habe), gerät »»


kommentare
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