artikel in der gedanken-kategorie:

für das jahr 2015 verkünden mir bislang zwei aus glückskeksen destillierte zettel folgendes:


„kommen se rein, können se rausschauen“ meine bank feiert von zeit zu zeit happy hour. so richtig glücklich macht mich das aber nicht einmal ansatzweise. zum drölfzigsten mal trudelte heute das angebot für ein kredit ins postfach. wen macht der kredit bitte glücklich?


gelernt habe ich eigentlich nur von meinen eltern und meinen freunden. – und was ist mit der schule oder der uni? die haben vermittelt.


sätze, die man im fußball so nie über männer lesen würde:


es macht einen unterschied ob man recht hat oder den salat. letzteres ist aber am tisch serviert meist gesünder.


als prominenter fürsprecher der lehrenden vermittlung von lebenskunst outet sich kürzlich eckart von hirschhausen im interview mit dem schulspiegel. was würde mixa dazu sagen? lebenskunst spielte in meinem studium eine, aber keine haupt-, rolle. ein glück, das man weder in diesem fach, noch im leben auslernt und wohl dem, der gute lehrer um sich weiß.


von außen betrachtet – in diesem fall also von drinnen – ist die klirrende kälte durchaus kuschelig. dafür bedarf es aber gleich zweier betrachter.


vor längerem stolperte ich über einen blogeintrag bei ronnie grob, der auf eine sendung mit peter sloterdijk verwies.1 der blogeintrag enthielt ein (youtube-)video in der üblichen 10-minuten-länge. die qualität des videos gehört sicher nicht zu den besten, da es aber um einen (philosophischen) dialog mit frank a. meyer geht, ließ sich das ständige flimmern durchaus »»


ein – für mich – beruhigendes, wenn auch ausschweifendes frage–antwort-spiel ist jetzt.de zu entnehmen.


„je wut desto ausdauernd“


„deine gewalt ist nur ein stummer schrei nach lidl“


du hast meine nacht zerstört. und du bist schuld daran, dass aus dem tag nichts werden kann… (oder so ähnlich)


heute ist nur das gestern von morgen (ha … schneller als google. oder eben angebrüteter)


kurz überlegt ein spiel zu erfinden in dem memorie-artig bestimmte erlebnisse mit klängen kombiniert werden müssen. idee fallen gelassen, weil es ja schon musik gibt.


seit ein paar wochen scheine ich an hüftproblemen zu leiden. seltsamerweise betrifft das aber nicht den täglichen gang zur uni sondern das schreiben (das echo meines kant-seminars möchte „an sich“ hinzufügen). mir kommen gerade kaum texte aus der hüfte. und wenn doch, dann eignen diese sich für diese seite hier nur bedingt bis gar nicht. »»


gegen die schwangerschaft als moralbefreiten raum! (file under: kleiner nachschlag im parolenformat zum „praktische ethik“-seminar)


wieso eigentlich digitale boheme? latte macchiato hätte es doch auch getan. für die meisten zumindest…


„ich sehe du hörst musik“


ob die stars für ihr „your ex-lover is dead“-intro auf die erfahrung aus dem eigenen medizinschrank zurückgriffen? ich hab zumindest meinen muskelkater vor lauter rheumasalbenbedingter oberschenkel- und wadenbrennerei nicht mehr gespürt. außerdem und nur ein loser gedanke: wenn schon ertrinken, dann nicht an selbstmitleid


warum kosten die „175 jahre hambacher fest“-briefmarken eigentlich 145 cent? hätte man da nicht 30 cent aufschlagen können um damit die vielen gefangenen und opfer zu entschädigen?


gestern noch versucht gewesen emilias „big big girl“ mal etwas lauter zu summen. heute den neuen scooter-song gehört. vorhaben bis auf weiteres verschoben.


wenn draus des nachts der mond hell scheint und hier die menschen ruhn bin ich der geist, der stets verreimt, unbeirrt am dichten.


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jahrelang ging jakob, den alle nur jack nannten, abends in die kneipe seines vertrauens, trank seine feierabendbiere und fragte sich berauscht was das alles soll und wo das alles noch hinführen würde. er funktionierte nur noch für arbeit, fernsehn, schlafengehen. seine letzte beziehung ging mit dem umzug in die brüche. die neue umgebung behagte seiner »»


zwischen den zeilen steht sicherlich manchmal mehr als mir lieb ist, aber vielleicht zu wenig um denen zu genügen, die mehr von mir wissen wollen. für andere steckt in den artikeln wiederum viel zu viel von dem bild drin, das sie von mir haben und das ich wohl im leben nicht mehr ändern werden kann… »»




(nicht nur) krümmelmonster aufgepasst: hier gibts cookies. more information

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