die heiterkeit im monarch

die heiterkeit begann kurz nachdem die letzten töne von morrissey verhallten. irgendwann nach 21 uhr betraten drei hamburgerinnen die bühne und spielten vom „herz aus gold“ im monarch. es war eine unspektakuläre bühnenshow, was ich als sehr angenehm empfand. ab dem dritten lied, als stella noch immer kein wort jenseits der songtexte in richtung publikum verlor, hoffte ich, dass dies auch so bleiben würde. lieber keine phrasen, lieber keine belanglosigkeiten, lieber einfach nur lieder.

am ende gab es dann doch noch eine ansage in richtung merch-stand, aber bis dahin musste sich das publikum in sachen interaktion mit rabeas „vielen dank“ begnügen. herrlich unprätentiös sowas. es ging um die vorstellung des albums und nicht um irgendwelche belanglosen sprüche.

nicht nur weil christiane rösinger wenige tage zuvor wenige meter entfernt auftrat, musste ich an die lassie singers oder britta danken. natürlich gibt es hier ähnlichkeiten. aber ich bin überzeugt, dass wenn man die heiterkeit von derlei vergleichen verschont, noch viel mehr spannenderes zutage kommt, als der letzte ausgelutschte verweis auf eine schule… auf eine hamburger schule. hier stehen texte und wortmalereien, die nicht jedes jahr am popfirmament aufflackern.

auf dem berlin festival hatte ich das trio leider noch verpasst. viel zu früh mussten die drei am freitag auf die bühne. aber im monarch am kottbuser tor am mittwoch abend im verqualmten ambiente hatte nicht nur ich meinen spaß.

mit morrissey war der weg zur gruppe meiner lieblingsbands geebnet. mit diesem konzert ist die heiterkeit ohne umwege diesen weg gegangen.

die heiterkeit






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