berlin festival 12 (tag 1)

das letzte berlin festival lag zumindest für mich schon ein paar jahre zurück und nachdem das line up immer mehr künstlerinnen und künstler listete, die ich sehen musste oder sehen wollte, war es für mich eine leichte entscheidung, das ticket zu kaufen und sich mal wieder in richtung tempelhof zu begeben.

berlin festival 12

die ersten akkorde müssen freitag um 14 uhr den tempelhof aus dem dornröschenschlaf geweckt haben. ob das wirklich so war, kann ich jedoch nicht beurteilen, da ich zu der zeit noch der lohnarbeit nachging. kann man ja mal machen, freitags zur mittagszeit die tore öffnen. muss man aber meiner meinung nach nicht, liebes berlin festival. of monsters and men habe ich deshalb verpasst oder sie mich. vielleicht kann mir ja jemand mit ahnung in den kommentaren sagen, wie gut oder schlecht das ist?!

tag eins: unaufgeregtes festival luft schnuppern

die letzten songs von little dragon bildeten meinen persönliche auftakt, theoretisch. bis ich es vor die bühne geschafft hatte, wurde schon für tocotronic umgebaut. das flughafen-gelände war schon gut gefüllt, viel größer als noch 2009. 20.000 gäste?! so ne steigerung hätte ich seinerzeit nicht erwartet und dann stand eben schon das erste highlight bevor.

berlin festival 12

tocotronic aus hamburg begannen auf der main stage mit „freiburg“ und legten mit zahlreichen klassikern nach. wobei ich feststellen muss, dass auch schon die letzte platte gefühlt irgendwie ein klassiker ist. „die folter endet nie“ widmete dirk zwar nicht explizit matze, aber sie schlossen das auch nicht explizit aus. den für die band letzte festival-auftritt des sommers spielten sie sehr souverän und überraschenderweise ohne neue songs, die doch eigentlich – so dachte ich zumindest – schon eingespielt waren?! vielleicht bin ich aber auch nur zu früh gegangen. „kapitulation“ habe ich aber noch mitgenommen.
direkt auf los tocos folgten an anderer stelle und überdacht frittenbude. bis dato hatte ich die inzwischen ebenfalls in berlin agesiedelten audiolith-jungs noch nicht gesehen. nun ist dieses makel endlich beseitigt. zur belohnung gabs für mich „raveland“ und natürlich auch „mindestens in 1.000 jahren“. jetzt fehlt trotzdem noch das konzert in voller länge. die eine stunde war reichlich kurz und schnell vorbei.
nach den harten bassen und den trancig angehauchten höhen im hangar ging es zurück vor die open air main stage zu den fabelhaften sigur rós aus dem land der elfen. die bühne lies zwar keinen opulenten auftritt wie seinerzeit beim southside 2008 zu, doch diese musik kommt auch ohne überfrachtete bühnendekos aus. auch wenn noch the killers folgen sollten, hatte der erste tag des berlin festivals für mich zumindest hier seinen höhepunkt erreicht. die jungs um brandon flowers lieferten dann auch ab, ohne weh zu tun oder sich sonderlich ins gedächtnis einzuprägen. „mr. brightside“ läutete die letzte viertelstunde ein. vielleicht war es auch das letzte lied vor einer vermeintlichen zugabe. ich weiß es nicht. noch während dieses lied lief, trat ich den heimweg an. denn was sollte noch kommen?! club xberg habe ich mir gespart. den dancefloor haben wir nur von der jugend geliehen. für mich ist es an der zeit, den platz frei zu machen.

kleines fazit zum ersten abend

die konzerte des ersten tags verfolgte ich aus sicherer distanz und hatte dennoch soundtechnisch keinerlei probleme. das wetter war einigermaßen stabil und wenn es mal instabil wurde, war die überdachung nicht weit. seltsamerweise lief mir niemand über den weg, den ich kannte. das war 2009 noch anders. die 70 euro fürs ticket gingen für mich schon an diesem tag auf. schon jetzt war das berlin festival jeden cent wert, obwohl ich sehr zu meinem ärger auch noch kate nash verpasst habe.






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