flotter dreier: säkert!, kraftklub, kettcar

vor vielen jahren war es ein harter kampf, zuhause das musikfernsehen auf einen einstelligen programmplatz zu programmieren. heute markiert viva (das ist doch der kostenlose musik-tv-kanal oder war das mtv?!) das ende der senderreihenfolge. knapp vor dem homeshopping, aber noch hinter kika und nachrichten-sendern. inzwischen kommen andere quellen dem musikalischen bildungsauftrag nach. heute auch ich. es gibt drei tolle videos drei toller bands mit drei tollen liedern. diese lieder hätte man natürlich auch mit drei blogposts würdigen können, aber mir ist grad nach trinität.

säkert!. säkert! vermisse ich in berlin. säkert! vermisse ich sehr in berlin. ich weiß mir oft nicht anders zu helfen, als videos oder neuigkeiten zur band zu bloggen, aber am liebsten würde ich säkert! gern hier in berlin sehen oder in stockholm. aber stockholm ist auch von berlin ein stück entfernt. dafür ist das nächste säkert!-video nicht weit. es ist eine charmante arbeit zum song „the lakes we skate on“. ein stück über das daheimbleiben. es steckt viel provinz drin. provinz vermitte ich übrigens auch. provinz, liebe großstädter, fühlt sich an und sieht aus wie folgt:

kraftklub lassen den devoten oasis-fan raushängen und brechen die liebe runter auf das was dieses gefühl mit der wahrnehmung anstellt. „wenn du mich küsst, dann ist die welt ein bisschen weniger scheiße“. und wo ich es eben schon vom musikfernsehen hatte: das gatekeeper-dings scheint nach wie vor für ein paar leute wichtig zu sein. das video zum song ist gegenwärtig exklusiv bei tape.tv zu sehen. für alle die sich „mit k“ – das debüt-album der chemnitzer – noch nicht zugelegt und somit „songs für liam“ nicht auf einem datenträger ihrer wahl vorliegen haben, gibt es hier eine live-version:

die besten zum schluss: „schrilles, buntes hamburg“ von kettcar. eine nüchterne hommage. ein lied über vergänglichkeit und gentrifizierung. ein lautes kopfschütteln zwischen „wir“ und „ihr“. die zweite vorabveröffentlichung aus „zwischen den runden“, dem kommenden album, läuft bei mir – ebenso wie „rettung“ seit silvester – rauf und runter. „… am ende steht der freie wille“:


(direktdevisen)

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