artikel aus dem jahr 2011:
warum van halen keine braune m&m’s haben wollten, hatte ich ja schon einmal etwas ausführlicher nacherzählt. selbstverständlich blieb diese geschichte nicht nur bei mir nicht ohnen folgen. bei sonos hat man vor kurzem einen graphisch versierten menschen dazu animiert, den legendären stage rider der nicht weniger legendären band vollständig und ansehbar in einer infographik umzusetzen. »»
dubstep reißt mich jetzt ehrlich gesagt nicht so vom hocker. meistens stehe ich der musik recht ratlos gegenüber und deshalb halte mich lieber an meiner gitarrenmusik, mal weinerlich im singer/songwriter- oder folk-gewand bis hin zum pop synthetique.
nur weil sich alles um dich dreht, heißt das noch lange nicht, dass dir nichts in die fresse fliegen kann. eindrucksvoll bewiesen von butcher the bar:
faxe ist das neue bahnhof. ein ökopolitisch völlig unkorrekter – was den dialekt angeht aber sehr charmanter – song zur energiesparlampe: “faxe
der betze brennt: “Zaunfahnen waren für die FCK-Fans offiziell verboten. Wer denkt sich eigentlich so einen Schwachsinn aus? Und dann auch noch im DFB-Pokal, wo es bekanntlich sowieso keine störende Bandenwerbung vor den Tribünen gibt?! Beim Versuch, die Zaunfahnen trotzdem aufzuhängen, gab es dann Ärger mit den Ordnern (die bereits beim letzten Mal glänzten mit »»
in schöner regelmäßigkeit glänzt eine der aktivsten fangruppen in kaiserslautern, die generation luzifer 1998 (kurz: gl), im fritz-walter-stadion und auch über die grenzen von kaiserslautern hinaus mit choreographien, die die grenzen in den bereichen “ausgefuchst”, “charmant”, “legendär” und “spektakulär” ausloten. in der saison 2010/11 trieb man alles auf die spitze mit der choreo für fritz »»
wie für josie ist auch für mich der besuch der u-bahn-station thorildsplan beim nächsten stockholm-trip ein absoluter pflichttermin. ein anderer oder besserer weg, die zahlreichen stunden vor computerspiel-konsolen oder mit gameboy in der hand zu würdigen, als ein besuch dieser 8-bit station fällt mir momentan nicht ein: im idealfall geht es von dort gleich in »»
eines der lieder, die mich zuletzt umgehauen haben stammt von den großartigen locas in love.
thees mit ohne casper aber ohne ohne mit vielen sprachakrobaten & in new york. die nächste feine single der platte thees uhlmann: & jay-z singt uns ein lied
“meist werden sie als werbefläche genutzt, aber eigentlich sind bierdeckel ein guter platz für inhalte.”
von coldplay waren mir ja bislang nur remixe bekannt, die geradeaus in richtung trance/techhouse strebten.1 eine andere richtung nimmt country-recke willie nelson. er schnappte sich “the scientist” und verpasst dem bald zehn jahre alten lied eine rauere tonart oder lässt hier country vom melancholischen britpop einlullen. wie auch immer: es funktioniert. finde ich. nach kurzer »»
saumagen und riesling! bevor hier das sebastian vettelsche “that’s what i’m talking about” die runde macht, sei natürlich erwähnt, dass das kulinarische nur einen teil einer gelungenen radreise durch die pfalz ausmacht. aber: neben dem politischen ist gerade das genußvolle und geistreiche ein wesentlicher bestandteil des pfälzischen, der pfälzerin und des pfälzers. vergesst das niemals.
das hier schreibe ich bereits aus dem urlaub heraus. manche wissen es schon, andere erfahren es aber jetzt: ich radel die nächsten tage durch die pfalz und begebe mich auf die spuren der demokratiebewegung in deutschland. irgendwoher musste diese ja den weg nach deutschland finden und das geschah seinerzeit tatsächlich über den mir liebsten landstrich: »»
und erneut macht ein von mir geschätzter musiker für das von mir geschätzte hamburg den bibo beim bundesvision song contest.
es ist für berliner schwer zu übersehen und für den rest des bundesgebiets dürfte es sich inzwischen auch rumgesprochen haben: sonntag wird in berlin gewählt. einen tag später lässt sich landauf landab trefflich über das ergebnis streiten: wowi mit wem? wo ist die fdp hin? wo bleiben denn da die inhalte? war das eigentlich wirklich »»
11.6.2000 mein erstes keith caputo konzert fand bei rock am ring statt. mein erstes musikfestival. drei tage bei herrlichem sonnenschein und die schulzeit endlich überstanden. mit metal konnte ich nichts anfangen und ich hab keine ahnung wer oder was mir den floh ins ohr gesetzt hat, aber ich wollte keith caputo sehen. auch wenn mir »»
oasis tocotronic kettcar morrissey frank turner thees uhlmann chronologisch. seltsam. keine frauen dabei. ich schlafe nochmal drüber. auffällig auch der wechsel von bands zu personen. zu beginn liegen auch viele jahre dazwischen. in jüngerer vergangenheit sind die fristen knapper. und ja: die überschrift klingt englisch um welten besser.
“let the right one in let the old dreams die let the wrong ones go they cannot they cannot they cannot do what you want them to” (morrissey – let the right one slip in)
das neue album von casper habe ich mir aus vielen gründen gekauft, aber aus einem ganz bestimmt nicht: weil ich hiphop-fan bin. das war vielleicht mal, aber meine wertschätzung für hiphop verhält sich wie die toten hosen zu punk. nostalgisch. manchmal wehmütig, aber nicht mehr teil meiner gegenwart. das gilt alles nicht für casper. der »»
nicht ganz so radikal wie merely thinking, aber das gleiche potenzial zum antideutschen
nach 20 jahren heißt es nun abschied nehmen von the ark. hierzulanden hat man in berlin im festsaal kreuzberg die möglichkeit einen letzten blick auf die jungs um ola salo zu werfen und der handgemachten musik zu lauschen. es gibt nur ein problem:
welcome to schwabylon / zuerst gesehen auf instagram…
“und die nackenhaare melden sich zur standing ovation und ich ich weiß genau wie es ist: dass das leben vielleicht alles ist, aber sicher nicht klein und scheiße” (kettcar – tränengas im high-end-leben) seit vergangenem freitag würde ich gerne über thees uhlmann schreiben. allein: es fehlen mir die worte. nicht alle worte, aber immer die »»


kommentare
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