frank turner @ postbahnhof berlin 2011

frank turner im postbahnhof

menschen, die dieses bild sehen, sehen rot... und sie sehen frank turner auf der bühne.

ausverkauft.

frank turner spielt im postbahnhof und es ist ausverkauft. klar, vor einer gefühlten ewigkeit – aber noch vor jahresfrist – gelang das ja auch gleich zweimal mit dem white trash. dazwischen lag die veröffentlichung von „england keep my bones„. wieso also nicht den postbahnhof ausverkaufen?!
seit jahren tourt der mann um die welt und zieht mehr und mehr leute in seinen bann. natürlich ist er sich nicht zu schade, vor großen punkbands den vorsänger zu spielen. das ist sicherlich auch dem umstand geschuldet, dass frank turner selbst großer fan dieser bands ist, liegt aber wohl auch daran, dass der brite einfach auf die bühne muss, dass er auf die bühne gehört und dass es verdammt nochmal darum geht, seine lieder zu spielen.
ob vor ein paar hundert oder (mutmaßlich) vor rund tausend: frank turner füllt die bühnen aus. beweise? nun. während des konzerts hatte ich das gefühl auf der bühne zu stehen, beim betrachten der fotos muss ich feststellen, dass da einige meter zwischen frank und mir lagen.1
die excerts habe ich verpasst. das „leider“ muss ich an dieser stelle unterschlagen, denn es gab noch andere verpflichtungen und außerdem habe ich mir das ticket nunmal wegen diesem einem kerl gekauft, der mein leben rettete und nun auch noch die sleeping souls mitbrachte. das versprach mehr druck, mehr lautstärke, mehr interaktion und mehr publikum. hatte ich schon erwähnt, dass der postbahnhof ausverkauft war?
selbstverständlich fiel die setlist im vergleich zum april nochmal anders aus. „eulogy“ machte beispielsweise den anfang. zu blasinstrumenten betraten alle beteiligten die bühne und mit wenigen worten wurden anschließend lebensentwürfe beschrieben und der würdige rahmen des abends geschaffen: „at least i fucking tried!“ perfektionismus, glauben und andere mussten leider draußen bleiben. war ja auch ausverkauft.
draußen blieb auch „rod stewart“, ein lied das inzwischen anders heißt2 und auf einer b-seite 3 gelandet ist. als alternative spielten die jungs „cowboy chords“, was den chor aus dem publikum hörbar verstummen lies. bei den anderen liedern vom letzten album und den klassikern der anderen drei platten zeigten sich aber ein großteil der anwesenden textsicher.
krönender höhepunkt des regulären sets war „somebody to love“, ein cover von queen. musikfreunde mussten erst kürzlich freddie mercurys todestag zum 20. mal „feiern“. frank turner wischte mit diesem auftritt garantiert die letzte träne der größten queen-fans weg und es gab kein vorbeikommen an einer zugabe. nach der zugabe war das konzert nach etwa anderthalb stunden schon wieder vorbei. es war das beste konzert, dass ich dieses jahr gesehen habe.

frank turner postbahnhof berlin

wenn mich die erinnerung nicht trügt, covert frank turner hier gerade 'somebody to love' von queen

es gibt auch noch zwei weitere berichte zu dem abend:
akkordarbeit
regioactive

  1. also ich bin von dieser argumentation überzeugt.
  2. nämlich „sailor’s boots“.
  3. nämlich if ever i stray





(nicht nur) krümmelmonster aufgepasst: hier gibts cookies. more information

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