calleth you, cometh i: the ark @ festsaal kreuzberg

nach 20 jahren heißt es nun abschied nehmen von the ark. hierzulanden hat man in berlin im festsaal kreuzberg die möglichkeit einen letzten blick auf die jungs um ola salo zu werfen und der handgemachten musik zu lauschen. es gibt nur ein problem: das konzert findet gerade jetzt statt. keine chance für kurzentschlossene. der fotobeweis:
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mehr dann morgen, sofern ich das konzert und die anschließende „i’m from scandinavia“-party von nordic by nature unbeschadet überstehe.

the ark füllen in skandinanvien hallen, in die problemlos 10.000 personen reinpassen. in berlin muss der festsaal kreuzberg genügen. kurz vor konzertbeginn soll es noch 20 tickets gegeben haben, das versprach eine kuschlige atmosphäre an der skalitzer straße, nicht nur weil der tourbus im vorhof parkte.
es sollte das letzte konzert jenseits der schwedischen grenzen sein. 20 jahre bandgeschichte neigen sich dem ende entgegen. natürlich kam das mehrfach zur sprache. doch würdige schlusspunkte serviert man nicht mit trauerklößen sondern garniert mit feinen schmankerl. deshalb gab es mehrere kostümwechsel. ganz in weiß ging es los. zwischendurch hüllten sich die sechs in samtenem schwarz um die zugabe glänzte nicht nur musikalisch, sondern auch textil golden (ola in bananengelb, bzw. biboesk – der schweiß soll das ehemals goldene outfit verändert haben). allein die bühnenbeleuchtung blieb reduziert, was ich allerdings sehr angenehm fand.

arkeology – das erste best-of-album, bzw. der letzt langspieler und damit die höhepunkte des arkschen schaffens – prägte natürlich das konzert. die neuen lieder „breaking up with god“ und „the apocalypse is over“ fehlten ebensowenig, wie die klassiker „it takes a fool to remain sane“, „one of us is gonna die young“ oder „let your body decide“. „the worrying kind“, der beitrag zum eurovision-contest 2006, lies leider auf sich warten, dafür setzten the ark mit „calleth you, cometh i“ den finalen, ekstatischen schlusspunkt. zwar hätten sich wohl alle fans über weitere zugaben gefreut, doch es war kein würdigeres ende mehr denkbar.1 so verabschiedeten sich the ark nach gefühlten zwei stunden und fünf bier, im wesentlichen der galerie geschuldet, aus berlin und überliesen „i’m from scandinavia“ von nordic by nature und den djs das feld.
farväl the ark.

the ark @ festsaal kreuzberg

die setlist würde ich gerne nachreichen… finde ich aber leider nicht.

  1. apropos „nicht denkbar“. ich hätte mir auch nicht träumen lassen, dass man auf einem konzert anderen ein frisch erstandenes t-shirt klaut. damn you berlin!





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