artikel im September, 2011:

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saumagen und riesling! bevor hier das sebastian vettelsche „that’s what i’m talking about“ die runde macht, sei natürlich erwähnt, dass das kulinarische nur einen teil einer gelungenen radreise durch die pfalz ausmacht. aber: neben dem politischen ist gerade das genußvolle und geistreiche ein wesentlicher bestandteil des pfälzischen, der pfälzerin und des pfälzers. vergesst das niemals.


das hier schreibe ich bereits aus dem urlaub heraus. manche wissen es schon, andere erfahren es aber jetzt: ich radel die nächsten tage durch die pfalz und begebe mich auf die spuren der demokratiebewegung in deutschland. irgendwoher musste diese ja den weg nach deutschland finden und das geschah seinerzeit tatsächlich über den mir liebsten landstrich: »»


und erneut macht ein von mir geschätzter musiker für das von mir geschätzte hamburg den bibo beim bundesvision song contest.


es ist für berliner schwer zu übersehen und für den rest des bundesgebiets dürfte es sich inzwischen auch rumgesprochen haben: sonntag wird in berlin gewählt. einen tag später lässt sich landauf landab trefflich über das ergebnis streiten: wowi mit wem? wo ist die fdp hin? wo bleiben denn da die inhalte? war das eigentlich wirklich »»


11.6.2000 mein erstes keith caputo konzert fand bei rock am ring statt. mein erstes musikfestival. drei tage bei herrlichem sonnenschein und die schulzeit endlich überstanden. mit metal konnte ich nichts anfangen und ich hab keine ahnung wer oder was mir den floh ins ohr gesetzt hat, aber ich wollte keith caputo sehen. auch wenn mir »»


oasis tocotronic kettcar morrissey frank turner thees uhlmann chronologisch. seltsam. keine frauen dabei. ich schlafe nochmal drüber. auffällig auch der wechsel von bands zu personen. zu beginn liegen auch viele jahre dazwischen. in jüngerer vergangenheit sind die fristen knapper. und ja: die überschrift klingt englisch um welten besser.


„let the right one in let the old dreams die let the wrong ones go they cannot they cannot they cannot do what you want them to“ (morrissey – let the right one slip in)


das neue album von casper habe ich mir aus vielen gründen gekauft, aber aus einem ganz bestimmt nicht: weil ich hiphop-fan bin. das war vielleicht mal, aber meine wertschätzung für hiphop verhält sich wie die toten hosen zu punk. nostalgisch. manchmal wehmütig, aber nicht mehr teil meiner gegenwart. das gilt alles nicht für casper. der »»


nicht ganz so radikal wie merely thinking, aber das gleiche potenzial zum antideutschen


nach 20 jahren heißt es nun abschied nehmen von the ark. hierzulanden hat man in berlin im festsaal kreuzberg die möglichkeit einen letzten blick auf die jungs um ola salo zu werfen und der handgemachten musik zu lauschen. es gibt nur ein problem:


welcome to schwabylon / zuerst gesehen auf instagram…




(nicht nur) krümmelmonster aufgepasst: hier gibts cookies. more information

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