zeitgefühl

zeit ist bekanntermaßen relativ und die zeitmessung ist es ebenfalls.
früher wurde unterschieden zwischen schulzeit und ferien. es ist schon so lange her, dass ich nicht mehr genau weiß, ob sich nun die ersten zwei wochen ferien oder die letzten vier wochen gezogen haben, aber auf jeden fall wurden die ferien herbeigesehnt, sobald sie vorbei waren. jahr für jahr.
als man plötzlich ein gefühl für zeit entwickelte, hieß es noch gar nicht jahr, sondern schuljahr. das mit der schule, hat sich von irgendwann in wohlgefallen aufgelöst, es blieb das jahr.
natürlich gab es eine närrische zeit im jahr, es gab auch die weihnachtszeit oder die fastenzeit. aber im allgemeinen ging man dazu über, die jahre in monate einzuteilen. die monate splitten sich in wochen. mal mehr, mal weniger komplett aber immer bestehend aus tagen.
warum eigentlich?
meine zeitrechnung verläuft anders.
gerade läuft die oasis-woche. sie ist fester bestandteil der indie-phase, die auf eine singer/songwriter-epoche folgt. wenn ich oasis höre, machen andere die ersten frühlingsmomente aus. wenn singer/songwriter wie gisbert zu knyphausen in mein gehör säuseln, dann stellt der rest dunkle wintermonate fest. der herbst ist bei mir voll von morrissey und kettcar. rund um meinen geburtstag gibts hello saferide. wobei sich natürlich manche phasen überschneiden können oder auch mit der zeit durch andere phasen ersetzt werden. immer mal wieder – wenn auch noch nicht seit langem – gibt es frank turner-schleifen. tocotronic ist gegenwärtig kein zeitabschnitt mehr, sondern mein grundrauschen.
sicherlich habe ich eine band vergessen. aber geht es nur mir so?






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