slut: the ark & hellsongs sind am ende

slut: the ark & hellsongs sind am ende für mich als bekennenden freund schwedischer musik sind es gerade harte zeiten, die ich stur überstehen muss und was mir wohl nur mit nostalgie und melancholie gelingen kann. innerhalb weniger tage erreicht mich die kunde, dass hellsongs und the ark ihre arbeit einstellen (werden).
weder die eine, noch die andere band habe ich bisher live gesehen und realistisch betrachtet wird es wohl auch dabei bleiben. doch so lange ich meinen rechner oder mein telefon in reichweite habe, bin ich nur wenige klicks von der musik entfernt, die mir schon ganze wochenenden gerettet hat. denn, auch das ist inzwischen traurige realität, weder bei der einen band, noch bei der anderen liegen mir physische tonträger vor. das kann ich aber noch ändern. immerhin. ganz realistisch betrachtet. mit arkeology dem unlängst veröffentlichten best-of-album von the ark fange ich an. und dann kann ich zwischendurch auch mal wieder rechner und telefon weglassen und mich plattenspieler und anlage widmen.
trotzdem schlimm. am ende trennen sich auch noch abba. das ist ja kaum auszuhalten.
immerhin sind roxette wieder zurück.

neues bei flattr: mehr social und wohltätigkeit

seit mehr als acht monaten fast einem jahr bin ich begeisterter flattr-nutzer. meine facebook-pinnwand ist voll mit meldungen, was ich zuletzt geflattert habe und wenn manche nicht wüssten, wie sie diese meldungen aus der timeline blocken können, wären schon einige facebook-bekanntschaften abhanden gekommen.
für diejenigen, die es nicht mitbekommen haben nochmal schnell eine zusammenfassung zum social micropaymentdienst flattr: flattr ist eine möglichkeit einen festgelegten betrag x am ende eines monats paritätisch denjenigen zukommen zu lassen, bei denen man den flattr-button angeklickt hat.
doch so einfach und schlicht das ding funktioniert, so vielfältig sind inzwischen die möglichkeiten. seit ein paar monaten kann man für bestimmte artikel oder seiten das flattren automatisieren, indem man – neudeutsch – subscribed. anschließend wurden flattr-nutzern die möglichkeit gegeben, anderen teilnehmern unabhängig von seiten oder artikeln etwas geld zu spenden. nun hat sich bei den schweden in malmö, die flattr in die welt gesetzt haben, wieder etwas getan.
stichwort spenden: zu beginn spendete flattr die beträge, die am ende von den nutzern nicht verteilt wurden an wohltätige zwecke. das konnte durchaus vorkommen, denn zu beginn war die teilnehmerzahl überschaubar und nicht jeder entdeckte im monat etwas, das flatternswert war. die teilnehmerzahl stieg mit der zeit und mit der subscription-möglichkeit könnte man sein mindestmaß an flattr-klicks (größergleich eins) im monat sichern. nun ist es gelungen diverse wohltätige organisationen wie zum beispiel wwf, greenpeace oder amnesty international für sich zu gewinnen. mit einem klick kann man nun einen teil seines monatlichen betrags aktiv zu spenden.
und für ein paar nörgler: natürlich gibt es auch andere wege, um etwas zu spenden. doch wer sowieso schon bei flattr mitmacht (was übrigens innerhalb weniger minuten erledigt ist), für den ist eine (erste) spende nur ein klick entfernt.
einige flattr-nutzer haben nebenbei tatkräftig dabei geholfen, flattr ins deutsche zu übersetzen. dann sinkt demnächst also auch die sprachhürde. sobald die deutsche version online ist.

deine stunde im contrapunkt

seit ein paar jahren läuft hier und an anderer stelle mein radio contrapunkt via laut.fm. zugegeben, das – ich nenne es mal – altbewährte sendeformat ist jetzt nicht wirklich spektakulär, aber nach wie vor finden sich genug hörer ein, die die musikauswahl goutieren. was mich sehr freut. einmal im jahr gibt es eine art sondersendung mit weihnachtsmusik und wer möchte, kann sich nun seinen platz in der nächsten sondersendung sichern. diese sondersendung lässt allerdings nicht fast 10 monate auf sich warten, und dreht sich auch nicht um weihnachten. deine stunde im contrapunkt weiterlesen

feines aus dem erfinderladen: kickertrikot-set schweden

als vor ein paar wochen in berlin ein paar fußballfanclubs die inoffizielle deutsche kicker-meisterschaften der fußballfanclubs in berlin ausgespielt haben, waren die anhänger von st. pauli bestens vorbereitet. sie hatten nämlich die passenden trikots für ihre kicker-figuren zur hand. vielleicht haben sie diese aus dem erfinderladen. vielleicht auch nicht. aber auf jeden fall sind die trikots im erfinderladen erhältlich. feines aus dem erfinderladen: kickertrikot-set schweden weiterlesen

ausnahmen

seit beginn des jahres gab es im blog jeden tag einen blogeintrag (projekt365 ist der beweis). und wenn es mal an einem tag nicht mehr für einen text, ein video oder, ein foto oder für musik reichte, dann doch wenigstens vor dem einschlafen. denn wir kennen das ja. der tag beginnt kalendarisch um 0.00 uhr und endet kalendarisch um 23.59. aber der alltag richtet sich ja nicht nach dem kalender. der alltag fängt ganz woanders an und er endet manchmal sogar am gleichen ort.
ausnahmen bestätigen die regel: gestern gab es hier nichts. trotzdem endet alles dort, wo es aufgehört hatte.
für die zukunft muss ich dann wohl ein paar texte vorbereiten. vielleicht auch texte, bei denen sich der alltag dem kalender anpasst oder wo alles an einem anderen ort endet, als es begann.

hose & perso

die aktion „platz in der hose“ läuft. zuerst wurde aus einem handy und einem wlan-fähigen mp3-player aus dem hause apple – manche sagen ipod touch dazu, für mich war das aber eine iphone zum üben – nur noch ein iphone für alles. und nun ersetzt der neue personalausweis den alten. wobei der perso-neu vom volumen möglicherweise sogar mehr platz einnimmt als der perso-alt, immerhin ist da ja jetzt auch ein chip drin und optional die schicke online-funktion, für die das hippe internetz ausnahmesweise mal wieder aufholbedarf hat. aber: der neue perso ist nun im ec-karten-format. eben kleiner und damit offensichtlich anders als zuvor.
ich vermute ja, die neue ausweis-größe ist den bedingungen an das foto geschuldet. denn wer möchte schon das altausweis-große foto ansehen, wenn als 2d-gegenüber die oder der fotografierte mit leerer stirn, noch leereren augen, freien ohren und mit neutralem gesichtsaudruck ins leere starrt?! ich jedenfalls nicht und ich empfinde es als blanken hohn, dass mit bei der dokumentausgabe das original-foto für sechs euro aus dem fotoautomat tatsächlich zurückgegeben wurde. jetzt liegen hier vier fotos herum, die ich nun wirklich niemandem zeigen würde, außer das gesetz verlangt es. vielleicht bestelle ich mir dann einfach noch nen reisepass. aber dann wäre das mit der aktion „platz in der hose“ wohl schneller vorbei, als mir lieb ist.

robert-enke-str.

robert-enke-straße
bis vor über einem jahr – nicht nur für mich – nur irgendein verein in hannover und jetzt irgendein verein an der robert-enke-str. 1. wäre mein fußball-trikot-tick innerhalb deutschlands auch für andere als dem meinigen verein vorhanden, würde ich wohl mit der nummer 1 herumlaufen. ich hätte es mir – wie viele anderen auch – allerdings zu spät gekauft, dass der damit honorierte darauf hätte unterschreiben können.