no sechs: die weltbesten penne rigate mit garnelen

was tun, wenn man „die weltbesten linguine mit garnelen“ gerne nachkochen möchte, aber weder kirschtomaten, frischen chili noch linguine zur hand hat?
dann gibt es eben die weltbesten penne rigate mit garnelen. das prinzip ist das gleiche, wie von jamie oliver vorgegeben. aber die zutaten (für zwei) sind eben teilweise andere:
200 g garnelen
200 g penne
basilikum
1 knoblauchzehe
200 g paprika (rot)
2-3 frühlingszwiebeln
olivenöl
salz & pfeffer
chilipulver

1. den klein geschnittenen knoblauch, ein viertel der in streifen geschnittene paprika und die hellen stücke der frühlingszwiebelscheiben mitsamt den garnelen und kleingehckten basilikumstiele in olivenöl anbraten.
2. nach zwei minuten die restliche paprika und frühlingszwiebeln hinzugeben, mit chili würzen und für drei weitere minuten entweder rühren oder im auge behalten und ehe etwas anbrennt, rühren.
3. sobald die garnelen ihre farbe von graubraun in rötlich ändern, ist das essen so gut wie fertig. der herd kann dann ausgestellt und der pfanneninhalt mit etwas olivenöl begossen werden.
4. die fertigen nudeln zum rest in die pfanne hauen (aber sowas von) und falls die sauce etwas überschaubar ausfällt, einfach ein-zwei löfel nudelwasser hinzugeben (deshalb rechtzeitig etwas nudelwasser zur seite stellen und um himmels willen das nudelwasser nicht zu sehr salzen). nach geschmack salzen und pfeffern und vor dem servieren noch etwas basilikum hinzufügen.
5. das wars dann schon.
6. unbedingt ein foto machen, wenn man schon darüber schreiben will.

facebook mit sieben siegeln

schon seit längerem ist bekannt, dass google einen algorithmus einsetzt, um den abwanderungswillen der mitarbeiter zu erfassen, noch bevor diejenigen sich selbst darüber im klaren sind. das heißt, wenn jemand vielleicht einmal zu oft auf ein jobangebot bei der konkurrenz klickt, ein negatives wort zu viel verfasst oder irgendein anderes handlungsschema erfüllt, läuten an irgendeiner stelle die alarmglocken und die motivation für einen jobwechsel rückt in den mittelpunkt der verantwortlichen.
ich frage mich, ob das auch bei facebook funktioniert? natürlich sind die einzelnen user wichtig. aber je präziser die verbindungen abgebildet sind, also auch freundschaften, kollegiale verhältnisse oder verwandtschaften, um so besser für die werbung auf facebook. bei einem besuch der arbeitskollegen auf facebook, können sich die werbetreibenden die einblendung von weiterbildungsangeboten sparen. wer die pinnwände und fotos seiner freunde abklappert, der will gerade vielleicht gar nichts zu tun haben mit versicherungen. und wer das profil seiner partnerin oder seines partners anklickt, ist wohl weniger an partnerbörsen interessiert.
mit einer ausnahme: wenn sich veränderungen andeuten. vielleicht läuft in einer beziehung nichts mehr so wie erwünscht, warum dann nicht doch eine partnerbörse einblenden? vielleicht ist es zeit, den job zu wechseln, wieso also nicht mit einer weiterbildung anfangen oder gleich ein paar stellen anbieten? und vielleicht planen die freunde gerade den nächsten winterurlaub, da kommt eine reiserücktrittsversicherung oder auslandskrankenversicherung vielleicht gerade recht?
mit den nutzerzahlen, die das derzeit angesagte soziale netzwerk vorweisen kann, sollte man doch auch die facetten der verbindungen erfassen können. abgesehen von ein paar aufgeklärten spaßvögeln nutzern, die ihre verbindungen familiärer, professioneller, historischer oder freundschaftlicher art nicht offenlegen oder pervertieren, machen es sich viele zur aufgabe, möglichst präzise anzugeben (no pun intended) was man mit den freunden, bekannten und dem ganzen rest zu tun hat und warum.
natürlich verbringt nicht jeder seine 24 stunden alltag innerhalb von facebook, doch die dort verbrachte zeit nimmt für viele zu. immer häufiger dürften sich damit bestimmte vorgänge wiederholen. dementsprechend müsste doch auch facebook ahnen können, wo was im argen ist. vielleicht – analog zu google – bevor die personen selbst es mitbekommen. oder irre ich mich?
man stelle sich vor, facebook würde irgendwann warnen, dass sich freunde oder bekannte in absehbarer zeit von einem abwenden werden… da wäre doch die gesichtserkennung, ein witz dagegen.
naja, noch kann man seine „freundschaften“ bei facebook noch heimlich still und leise wieder beenden.

the amber unit – “while you started a revolution – we started love”

the amber unit war mir bislang nur vom hörensagen bekannt. seit heute kann ich aber ein wenig mitreden und den leuten was sagen, denn das neue album “while you started a revolution – we started love” kenne ich nun auch vom hören. es ist der erste langspieler, der über die tische von label-neuzugang plusplusrecords geht. wobei der offizielle veröffentlichungstermin noch bevorsteht. am 29. januar ist es so weit. doch dank soundcloud kann sich jeder ein genaues klangbild von der band aus der schweiz malen:
while you started a revolution – we started love by the amber unit

the amber unit sind stevie fiedler, victor hofstetter, yves neuhaus und emanuel epeiser aus basel (natürlich haben sie auch eine homepage). es gibt noch eine vorgeschichte, sprich: vorgänger band namens whysome, doch die sind mir gänzlich unbekannt. „while you started…“ soll die rockgeschichte neu schreiben. möglich. und es könnte sich um eine sehr facettenreiche geschichte handeln. zwischen ruhigen reduzierten stücken, gibt es auch laute gitarrengeprägte songs. unterm strich schöne indierocksongs aus der schweiz. eine gute wahl von plusplusrecords und ein vielversprechender start.

außerdem: was für ein großartiger albumtitel. das wäre ein motto, dem man gleich ein ganzes jahr widmen könnte. noch wäre es ja nicht zu spät.

füll deine lungen mit feuer

(via boschblog … zugegeben, der hamster ist süß, aber der text über das rauchen ist ein kleines meisterwerk. vielleicht nicht für alle, z.b. nicht zwingend für raucher, aber für leidenschaftliche, die am alltag scheitern… müssen. oder scheinbar scheitern. vielleicht sind es ja nur etappen. hoffentlich. aber jetzt mal ehrlich, der hamster!!!)

säkert – influensa

na wenn das mal kein schnäppchen ist. facit, das zweite album von säkert, gibt es als physischen tonträger bei amazon für nur 29,99 euro und nicht mehr 30,99 euro. für nur drei euro mehr, kann man es dann sogar nicht im rechner einlesen (vinyl). noch vier fünf andere cd-angebote gleichen kalibers (sprich: herzzerreißmusik) und ich fliege mit nem billig flieger nach stockholm, kaufe mir diese vor ort und den rest des dabei ersparten gebe ich an atmosfair, bevor ich mich bei amazon dumm und dämlich zahle.
aber mit dem nächsten besuch in schweden sollte ich nicht mehr zu lange warten. denn „influensa“ – die nächste single von säkert – klingt so, als könnte es mir in den nächsten wochen den frühling und sommer etwas schmackhafter machen. naja, man wird ja noch träumen dürfen… und wenn man aufwacht, einfach weiterträumen mit dem video von der p3 guldgala:

(via säkert)

the politics of eating

ich bin ein schwieriger esser. ich war mal ein verdammt schwieriger esser, heute bin ich – zum glück – nur noch schwieriger esser. als ich noch verdammt schwierig war, war die zusammenfassung der nahrung, die ich zu mir nehme, schneller erzählt, als „hunger“ per sms an alle meine freunde geschickt.
dann begann sich etwas zu verändern. the politics of eating weiterlesen

mama i’m on tv

die empfehlung von mittsommernachtsspitzen ist noch gar nicht so lange her und schon wieder habe ich das vergnügen, auf das blog zu verweisen. warum? wegen sofia nordström, also wegen i’m on tv… eine interessante neuentdeckung für 2011. auch wenn ihr album „plastic paradise“, mit gehörig viel euphorie und power schon im november des vergangenen jahres via groover recordings veröffentlicht wurde. anders als die zwei hörbeispiele/mp3 drüben bei sandra duvander, möchte ich allerdings den fokus auf eine akkustik-version von „i hate early mornings“ richten. zur zeit ist das video bei youtube noch recht schwach gefragt. was ich mir nur schwer erklären kann, denn: es wurde auf dem klo des schwedischen radios aufgenommen (!) und der songtitel passt für den großteil der menschen an den meisten tagen der woche:

… okay. gegen die normale version kann das akkustik-stück nicht anstinken. obwohl es auf dem klo gedreht wurde.
fotografisch begleitet wird i’m on tv übrigens von sandra löv, die auch im von mir geschätzten kosmos von hello saferide wirkt und via flickr als sexy swedish babe abwechslung in meinen digitalen alltag bringt. scheinbar hat sofia nordström ihr weblog abgeschossen, denn wer die domain http://imontv.se aufruft landet bei der wordpress-installation, aber ersatzweise informiert die facebookseite ausführlich über das tagesgeschehen. und das label groover recordings kann man übrigens flattrn … sehr schön.

update: annika norlin hat übrigens mindestens ein lied für i’m on tv geschrieben und übernimmt in „must get away“ auch gleich die background vocals. ein video gibt es dazu auch.