strom sparen mit vattenfall

dings wenn ich mir etwas zu essen koche, also jetzt nichts nach rezept, sondern was kühlschrank und supermarkt um die ecke hergeben, dann können problemlos mindestens drei personen davon satt werden. eine dosierhilfe für nudeln, reis und vor allen dingen für kartoffeln wäre heute ebenso hilfreich gewesen, wie etwas zurückhaltung meinerseits an der fleischtheke am fleischkühlfach. seis drum. es war zu viel. es reicht für morgen.
damit kann ich mich durchaus anfreunden. morgen habe ich bestimmt auch wieder hunger.
doch während ich die zutaten nach und nach zum gericht schickte, dachte ich mir, dass es ja schon was feines wäre, spontan ein paar menschen um mich zu sammeln, um ein urteil zu sprechen. im idealfall freunde und freispruch. aber unter der woche ist das so eine sache, mit fleischgerichten für manche ebenfalls. im heutigen fall blieb der gaumenkitzel leider aus, von daher ist es vielleicht ganz gut, dass das essen nur für mich war.

trotzdem: der idealfall ist verlockend. das zwanglose essen, ohne dabei beobachtet zu werden, ist nichts im vergleich zum geselligen beisammensein am esstisch.
für so etwas gab es tatsächlich auch schon einmal einen ansatz. „just hunger“ hieß die plattform über die sich menschen zu unterschiedlichen mahlzeiten zusammenschließen konnten. seinerzeit bin ich über robert basic ihm sein altes blog darauf aufmerksam geworden, hatte mich auch angemeldet, aber die plattform seitdem aus den augen verloren. just hunger ist zur zeit offline. doch natürlich schwirrt diese idee weiterhin durch die köpfe vieler menschen.

in schweden – hallo thomas?! – forciert nun ausgerechnet stromanbieter vattenfall die gemeinsame mahlzeit. natürlich ist dieser einsatz – analog zu entega – nicht völlig selbstlos. auch das argument, dass gemeinsames essen beim strom sparwn hilft, halte ich für etwas fadenscheinig. trotzdem bin ich durchaus bereit das engagement anzuerkennen. anstelle des mitteleuropäischen „just hunger“ hob man das skandinavische neighbor dining aus der taufe. oder soll ich sagen: hob man neighbor dining aus der taufe und trug es gleich wieder zu grabe?! denn auch auf der website kommt man ähnlich wie bei just hunger nicht weiter. aber das angebot gilt sowieso zunächst nur in schweden. hier ein video von luong lu, welches das konzept von neighbor dining näher erklärt:

.
strom sparen hin, sozialisierung her. ehrlich gesagt wäre mein einsatz bei neighbor dining mit der anmeldung wohl erschöpft. wenn ich koche, dann wohl eher für freunde und nicht für fremde und wenn ich bekocht werden, dann entweder von mir bekannten menschen oder mit bezahlung meinerseits. aber andere sehe das vielleicht nicht so eng wie ich.

(via green responsibility)






(nicht nur) krümmelmonster aufgepasst: hier gibts cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close