flattr-abo ist die neue blogrolle

seit ein paar stunden haben flattr-nutzer die möglichkeit ein art bezahl-abo abzuschließen. mit einem flattr-abo – was war nochmal flattr? – kann man für 3, 6 oder 12 monate einen artikel, eine seite oder ein ganzes blog automatisiert flattren. nicht dass ich die lektüre meiner mir lieb gewonnenen blogs vernachlässigen würde oder einen krampf im flattr-finger habe, aber bei einigen kandidaten muss ich nun nicht erst auf „den“ artikel warten, den ich flattren muss, oder meine bequeme google-reader-couch in richtung blog verlassen um dort den regelmäßigen klick zu hinterlassen.
das feature war von den usern erwünscht, unter anderem auch von mir, und nun haben wir es erhalten. also muss und soll es auch genutzt werden. der wirres-ix hat gerade die gelegenheit genutzt und prompt seine flattr-abo-liste ins internet geschrieben. als es noch kein flattr gab, hat man seine empfehlungen noch in der sogenannten blogrolle gelistet. dies ist mancherorts etwas in vergessenheit geraten und hat mit wachsender popularität der feed-reader sicherlich auch etwas an ihrer wirkkraft verloren, aber mit der flattr-abo-liste gibt es ein feines substitut, wie ich finde. nun müssen sollten wäre es toll, wenn noch die anderen blogs nachziehen und bei flattr einsteigen.
auch ich will hier mal eine kleine liste der von mir nun dauer-geflattreten blogs veröffentlichen. ohne anspruch auf vollständigkeit, aber mit der nachdrücklichen leseempfehlung:
schnipselfriedhof (flattr)
merely thinking (flattr)
wirres (flattr)
fiket (flattr)
fscklog (flattr)

mir fehlt: ennomane
und sicher noch mehr … wird vielleicht noch erweitert.

diaspora, das facebook-verhütungsmittel

so. diaspoara ist seit dem 23.11.2010 da und die early adopter werden hibbelig. nach einer kurzen und überwältigenden finanzierungsrunde im sommer ist das grundgerüst der alternative zu facebook programmiert und darf ausgiebeig getestet werden. natürlich klafft noch eine enorme lücke zu „dem“ momentanen social network, aber wer drin ist, darf fünf kontakte einladen und wenn alle mithelfen, kann man zukünftig so etwas wie facebook verhüten. dann klingt diaspoara nicht nur wie ein verhütungsmittel, wobei natürlich sowieso noch mehr drin steckt.
mich findet man – wie auf vielen anderen plattformen auch – übrigens unter dem nickname toco.
zwei einladungen habe ich noch. einfach per kommentar anklopfen.

*update* den ersten vergebenen 5 einladungen folgen nun 20 weitere. eine ist zwei sind allerdings schon weg.

strom sparen mit vattenfall

dings wenn ich mir etwas zu essen koche, also jetzt nichts nach rezept, sondern was kühlschrank und supermarkt um die ecke hergeben, dann können problemlos mindestens drei personen davon satt werden. eine dosierhilfe für nudeln, reis und vor allen dingen für kartoffeln wäre heute ebenso hilfreich gewesen, wie etwas zurückhaltung meinerseits an der fleischtheke am fleischkühlfach. seis drum. es war zu viel. es reicht für morgen.
damit kann ich mich durchaus anfreunden. morgen habe ich bestimmt auch wieder hunger.
doch während ich die zutaten nach und nach zum gericht schickte, dachte ich mir, dass es ja schon was feines wäre, spontan ein paar menschen um mich zu sammeln, um ein urteil zu sprechen. im idealfall freunde und freispruch. aber unter der woche ist das so eine sache, mit fleischgerichten für manche ebenfalls. im heutigen fall blieb der gaumenkitzel leider aus, von daher ist es vielleicht ganz gut, dass das essen nur für mich war.

trotzdem: der idealfall ist verlockend. das zwanglose essen, ohne dabei beobachtet zu werden, ist nichts im vergleich zum geselligen beisammensein am esstisch.
für so etwas gab es tatsächlich auch schon einmal einen ansatz. „just hunger“ hieß die plattform über die sich menschen zu unterschiedlichen mahlzeiten zusammenschließen konnten. seinerzeit bin ich über robert basic ihm sein altes blog darauf aufmerksam geworden, hatte mich auch angemeldet, aber die plattform seitdem aus den augen verloren. just hunger ist zur zeit offline. doch natürlich schwirrt diese idee weiterhin durch die köpfe vieler menschen.

in schweden – hallo thomas?! – forciert nun ausgerechnet stromanbieter vattenfall die gemeinsame mahlzeit. natürlich ist dieser einsatz – analog zu entega – nicht völlig selbstlos. auch das argument, dass gemeinsames essen beim strom sparwn hilft, halte ich für etwas fadenscheinig. trotzdem bin ich durchaus bereit das engagement anzuerkennen. anstelle des mitteleuropäischen „just hunger“ hob man das skandinavische neighbor dining aus der taufe. oder soll ich sagen: hob man neighbor dining aus der taufe und trug es gleich wieder zu grabe?! denn auch auf der website kommt man ähnlich wie bei just hunger nicht weiter. aber das angebot gilt sowieso zunächst nur in schweden. hier ein video von luong lu, welches das konzept von neighbor dining näher erklärt:

.
strom sparen hin, sozialisierung her. ehrlich gesagt wäre mein einsatz bei neighbor dining mit der anmeldung wohl erschöpft. wenn ich koche, dann wohl eher für freunde und nicht für fremde und wenn ich bekocht werden, dann entweder von mir bekannten menschen oder mit bezahlung meinerseits. aber andere sehe das vielleicht nicht so eng wie ich.

(via green responsibility)

wer bin ich und wenn ja mit liebe?

etwas mehr als drei jahre liegen zwischen einem abend in konstanz und heute.
ich bin fast erschrocken, als ich dieses gedächtnis-protokoll gelesen habe. seitdem ist viel zeit vergangen, viel anders verlaufen und irgendwas verloren gegangen… vielleicht auch nur verschüttet. aber ich bin mir gerade nicht so sicher, ob ich da was freischaufeln soll, will oder überhaupt kann.
aber bevor ich hier weiter in sachen befindlichkeit abdrifte mal ganz ehrlich: der höhepunkt war der titel dieses blogeintrags.

wie entsteht bier?

wie entsteht bier? wer abends an der theke ein frischgezapftes bier in empfang nimmt, zerbricht sich nicht unbedingt den kopf darüber wie es überhaupt zu diesem bier gekommen ist. bier stinkt nicht und deshalb steht der genuss natürlich im vordergrund.
aber trotzdem ist es auch angebracht mal auf die herkunft des bieres näher einzugehen und sich diese vor augen zu führen. sich die entstehung von bier bei einem besuch der brauerei vor ort erklären zu lassen, ist ein guter ansatz. aber nicht jedem steht diese möglichkeit offen. die trumer brauerei schafft hier abhilfe und zeigt in einem video, wie es zu dem kühlen gold kommt. auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, ob die brautechnik und der brauprozess so ganz der wahrheit entspricht – mein letzter brauerei-besuch liegt auch schon ein paar jährchen zurück – will ich es an dieser stelle mal zeigen:

(via detailverliebt)

#einbuchstabedanebentiere

ein hübsches twittermeme vom vergangenen freitag war die entdeckung der #einbuchstabedanebentiere. 15 davon habe ich „entdeckt“ und hier sollen sie ihr gehege bekommen:
– für jeden spaß zu haben, der flachs
– mag es gerne feucht, das teichhörnchen
– er ist der dauerpraktikant, der werberknecht
– still, der illtis
– ganz schön pummelig, das fettchen1
– herbertstraßes finest, der uhur
– ein echtes nordlicht, der kielbitz
– hat einen zweifelhaften musikgeschmack, das emo
– ist bestimmt gedopt, der radler
– hat den glauben nicht der verloren, der bibel
– hat blei im blut,der der aral
– hat den schuss nicht gehört,der penguin
– ganz schön vorlaut, der goerilla
– langfinger mit so nem hals, die gieraffe
– ist eher so lala, die mau

und wer sich fragt, was das # soll, dem sei mein text zur raute bei twitter empfohlen.

*update* yuccatree, danke für den gebloggten wink mit dem zaunpfahl. ehre gebührt natürlich maatc, der das erste einbuchstabedanebentier entdeckte. ohne @zufall und @343max, wäre ich allerdings wohl nicht selbst auf die suche gegangen. daher den beiden auch ein danke für den kurzweiligen freitag abend.

  1. hier sieht man, dass ich das allererste #einbuchstabedanebentier kaum wahrgenommen habe, denn auch dieses war ein fettchen.