das kondolenz-massaker

es ist eine unverschämtheit. da stirbt ein namhafter kunstschaffender moralist und andere schreiben darüber. schlimmer noch: es gibt menschen, die so etwas lesen wollen, tatsächlich auch lesen und eine suchmaschine, die das goutiert. aber die krönung des ganzen ist, dass lesern ein solcher text, der deutlich über die schnöde meldung (vgl. chronistenpflicht) hinausgeht, gefällt und der autor dafür wertschätzung und vergeltung erfährt. ekelhaft.
am besten alle schweigen. jetzt!

und jetzt ganz unironisch:
anstelle vergänglicher blumen oder kränzen bitten die angehörigen um spenden für das operndorf afrika. denn dort wächst was heran.