check-in: dorchester hotel von the sounds

für the sounds war ich in meinen sechs monaten in stockholm leider auf einem auge blöd. obwohl ich mit plakaten zum damals neuen album geradezu überschüttet wurde, lag mir seinerzeit die hörprobe (und der danach zwingende kauf von dying to say this to you) nicht nahe genug. zu allem überfluss war ich damals auch schon zu alt, um dies als jugendsünden abzutun. chance vertan.

aber die schweden meines es gut mit mir. mit der nötigen geduld schmeicheln sie meinem gehör inzwischen mit „dorchester hotel“ vom album „crossing the rubicon“ (2009). etwas mehr als 4 minuten beträgt die länge des liedes. genug um ganze klanglandschaften, rotz und irrsinn hineinzupacken. als irrsinn muss ich zumindest den songtext bezeichnen. hier finde ich zwar keinen inhaltlichen zugang, aber sigur ros treten oft genug den beweis an, dass es eines solchen nicht benötigt. daher darf dies auch mal the sounds vergönnt sein. den großen rock’n’roll-moment und jahrescharts-kompatiblen höhepunkt spinnt die band dennoch. nach knapp 2,5 minuten und nach all den strophen begibt sich das lied in eine flächige klausur von etwa 30 sekunden, nur um anschließend die killers und andere vertreter des genres mit viel lärm an die wand zu spielen. ganz groß und zum niederknien: glam! versuche, sich an diesem song sattzuhören scheiterten bislang auch beim 100. durchlauf.

und nebenbei, auf der website der band gibt es für die e-mail-adresse auch eine gratis mp3 vom aktuellen album. das album wiederum gibt es an den üblichen stellen.






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