oasis: live forever

liam is god! die chronistenpflicht wurde von mir in der vergangenheit häufiger vernachlässigt.
das ist mir allerdings erst aufgefallen, als e mich gestern anrief und von den vorkommnissen rund um oasis berichtete. weil auf meinem blog nicht nichts zu lesen war, gab es für sie einen kurzen hoffnungsschimmer, dass bei oasis noch alles beim alten sei.
das macht mich ein wenig stolz, vielleicht sogar verlegen. und ich schäme mich, dass mir die nachricht von dem ende von oasis (zunächst) nur einen retweet wert war.
vielleicht lag es aber auch daran, dass sich eine gewisse routine rund um die zukunft der gallagher-brüder einstellte, auch wenn liam und noel in der jüngeren vergangenheit erstaunlich friedlich wirkten. es ist ja nicht die erste krise. es ist auch nicht der erste knall.
nur weil die band inzwischen so viel veröffentlicht hat und die geschichten und die brüder sämtliche mythen rund um rock’nroll durchlebt haben (vom drogentod gott sei dank einmal abgesehen), wirkt diese meldung nun etwas ernster.
wie geht’s jetzt weiter?
ich kann mir ja gut vorstellen, dass wir in ein paar jahren nochmal von oasis hören werden. aber ich befürchte, dass ein verzweifelter versuch liams, oasis ohne noel am leben zu halten die geduld und vorfreude strapaziert.

ganz besondern leid tut mir der oasis split sowohl für die rock am see veranstalter als auch für das publikum. das line up 2009 war lange nicht mehr so stimmig bis zur trennung von oasis. dass deep purple dann die ersatzband geben mussten, unterstreicht das ausmaß der katastrophe.

*update* das ausmaß der katastrophe bringt auch ein foto von rock am see visuell auf den punkt.






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