fck – alemannia aachen 1:1 – fritz-walter-stadion, kaiserslautern

anstoßzeiten, grobe unsportlichkeit am fan! klare rote karte!
anstoßzeiten, grobe unsportlichkeit am fan! klare rote karte!1

die geplanten terminierungen ab der kommenden saison, freitags 3 spiele um 18 uhr (6x pro saison soll das freitag spiel auf 20.30 uhr verschoben werden), samstags 2 spiele um 13 uhr, sonntags 3 spiele um 13.30 uhr und montags ein spiel um 20.15 uhr auszutragen, sind für uns fans einfach untragbar, ja sogar ein schlag ins gesicht! (quelle)

… wenige stunden bevor die fans aus aachen und in der westkurve der dfl die rote karte zeigten, präsentierte selbige die kommenden anstoßzeiten als erfolgsmodell, das den profivereinen sogar ein paar cent mehr an geldeinnahmen versprechen soll. man kann also sagen, dass die 35.828 fußballfans zuschauer zahlenden kunden den ersten schlag in die fresse ins gesicht hinnehmen mussten... sie haben eben nicht genug geld bezahlt.

mein siebtes heimspiel dieser saison sah ich wieder zurück im 9er und im kreise angenehmer blocknachbarn die ihre meinung zu schiedsrichter albrecht thorsten schriever regelmäßig kundtaten. und dessen leistung gab genug anlass dazu. den größten schnitzer, ein unberechtigter elfmeter kurz vor der halbzeitpause, verpasste ich, weil das bier an diesem abend ausgesprochen gut schmeckte. das spiel war dagegen so gar nicht nach meinem und dem geschmack der zuschauer. [ein echter delling!] ganz am anfang noch zu einem schönen „you’ll never walk alone“ aufgelegt, dann die aktion von kein kick vor zwei erfolgreich umsetzend, verflachten die gesänge in deutschlands berühmtester kurve akkustisch recht schnell in einem rauschen und raunen. wobei sich andererseits erneut zeigte, dass die anfeuerungen wieder aus mehreren ecken der west in die kurve schwappen. vor ein zwei jahren schien das noch undenkbar.
das tor für aachen fiel dann als erstes und trotz allem bemühen der roten teufel schien es ganz so als ob die heimserie auf dem betze an diesem abend vorerst in die geschichtsbücher verdrängt würde. bis in der 90. minute kaiserslauterns next fußballgott lakic die fans und seine mannschaft von der fast schon beängstigenden erfolglosigkeit vor dem tor des gegners erlößte. der betze brennt berichtet von einem ärgerlich-glücklichen unentschieden gegen aachen. genau so fühlte es sich an.

meine dauerkartenquote: 7/8 – 17,86 €/spiel

für ein eigenes flickr-set hat es – handykamera sei dank – leider nicht gereicht. die gemachten fotos stecken allerdings im allgemeinen fußball-flickr-set

links for 2008-11-27

tourismus-aktionismus: hotel viva creativo

es gibt hotels die kommen für mich als übernachtungsmöglichkeit in frage und dann gibt es solche wie das hotel viva creativo, das blogger zu blogeinträgen anregt andere.

mich amüsierte ja eigentlich nur die nachfragen vom bodenseepeter, als er von den 5 euro hörte, die man ihm pro stunde für das wlan abknöpfen wollte. das war jedoch noch vor der anmerkung, dass blogger, die bis morgen das thema aufgreifen in einer präsentation zum thema tourismus und internet/michmachweb (oder?) erwähnt werden. der entscheidende hinweis kam von oliver gassner. danke dafür und dem aktionismus schließe ich mich selbstverständlich gerne an.

ich hoffe nach dem vortrag (gibt es den dann auch via slideshare?) gehen manchen die augen auf und der wlan-preis runter. dann kommt das hotel viva creativo für mich als potentiellen kunden wieder in frage.

*update* dies ist ab 2009 tatsächlich der fall.

kleine kommunikationspanne mit twitter und cocomment

seit ein paar stunden werden die follower meines twitter-accounts mit „commented…“-tweets vollgespammt. das sieht in etwa so aus:

ein beispiel tweet

den beginn habe ich recht zeitnah mitbekommen, nur leider konnte ich nicht sofort reagieren und den urheber ausmachen. in der hektik übersah ich nämlich, dass cocomment diesen tweet abgeschickt hat:

der urheber

fälschlicherweise verdächtigte ich zunächst twitterfeed1. denen habe ich meine automatisierten tweets, die auf neue blogeinträge von mir verweisen sollen, zu verdanken. ich hatte – wie gesagt – leider nicht genug zeit und ruhe.
durch die nacht wurde dann immer weiter getwittert, wo ich was kommentiert hatte, was an und für sich grundsätzlich gar nicht einmal so uninteresant gewesen wäre2, hätte es sich nicht um uralte kommentare gehandelt.
nach einem etwas unruhigen schlaf durchsuchte ich dann gerade eben mein (einstellungs-)profil bei cocomment. leider fand ich keine möglichkeit oder seite, auf der ich diese redundanten tweets deaktivieren konnte. schlimmer noch: ich kann mich auch nicht daran erinnern, cocomment diese rechte eingeräumt zu haben.
also ging gerade eben eine beschwerde-mail in richtung cocomment. die reaktion kam innerhalb von minuten und seitdem erscheint auch kein weiterer „comment-tweet“.
ich möchte mich bei allen belästigten für die störung entschuldigen. ich hoffe, dass das nicht wieder vorkommt.

  1. sorry dafür
  2. ein extra kommentar-account wäre für irgendwas sicher hilfreich.

links for 2008-11-25

links for 2008-11-21