nochmal spielen?

ein kleines klickfest gibt es gerade bei spiegel online. passend zum titelthema („wie ticken die deutschen?“ apropos ticks) der print-ausgabe kann männlein und weiblein sich nach beantwortung von 10 fragen sagen lassen, wie sehr durchschnittsdeutsch man denn nun genau genommen ist.
mein ergebnis:

sie haben 4 von 10 punkten.

sie verhalten sich nur in einigen punkten wie der typische deutsche. aber keine sorge: ihren pass dürfen sie behalten – falls sie einen haben.

tagesthemen

liebe, zerplatzte träume oder einfach nur zu wenig bier im kühlschrank. momente die jeder kennt.

auch drei jahre später sollten kettcar heute (und noch viel viel länger) die tagesthemen bestimmen. doch für das bier im kühlschrank bleibt keine zeit mehr, dafür gibt es zu viele scherbenhaufen.

„kettcar sind st. pauli-fans, wissen also was verlieren heißt… und wieder aufstehen.“
(aus dem gleichen beitrag)

an dieser stelle: herzlichen glückwunsch pauli, zum klassenerhalt. ich bin froh, dass „euch“ die alltagsprobleme erspart bleiben, mit denen „wir“ uns gerade herumplagen.

thoughtmarked

„ich mag den gedanken an etwas zu glauben. nur: ich bin nicht gläubig“
(kettcar)

ich bin nicht weit davon entfernt mit einem meiner prinzipien zu brechen. das prinzip besagt: rezensiere nicht auf diesem blog, so lange andere ein erstzugriffsrecht auf mein urteil haben, bzw. so lange ich diesen dieses recht einräume.

kein teaser, aber mitunter subtiler gegenstand der kommenden zeilen:
wenn ich nur den dreh mit dem hass auf neoliberale verstehen könnte. dieses feindbild derer, die sich – wie ich dachte – eigentlich so weltoffen geben. bei derlei abfälligen „die da“-sätzen wie sie zur zeit im zusammenhang mit dem neuen kettcar-album vermehrt auftauchen, fühle ich mich vor engstirnigkeit erdrückt. feindbild hin oder her.